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NFL

NFL Draft Grades 2022: Bestnoten für Lions und Seahawks - Patriots liefern mehr Fragen als Antworten

Von Marcus Blumberg

Draft Grades 2022: NFC North

Chicago Bears

Die Picks

  • CB Kyler Gordon (2. Runde)
  • S Jaquan Brisker (2. Runde)
  • WR Velus Jones Jr. (3. Runde)
  • OT Braxton Jones (5. Runde)
  • EDGE Dominique Robinson (5. Runde)
  • OT Zachary Thomas (6. Runde)
  • RB Trestan Ebner (6. Runde)
  • C Doug Kramer (6. Runde)
  • OT Ja'Tyre Carter (7. Runde)
  • S Elijah Hicks (7. Runde)
  • P Trenton Gill (7. Runde)

Die Analyse

Der Erstrundenpick ging für Justin Fields im Vorjahr drauf, aber basierend darauf stellt sich schon die Frage, was die Bears gemacht haben, um die Situation um Fields herum zu verbessern. Antwort: Zunächst mal herzlich wenig - außer den offensiven Coaching Staff samt Head Coach Matt Nagy zu entlassen, was sicher geholfen hat. Aber personell lag der Fokus zunächst auf der Secondary, was sicher eine Baustelle war. Sowohl Gordon als auch Brisker könnten sofort starten, was erstmal etwas Gutes ist.

Doch ist Fields eben das größte Asset und seine Weiterentwicklung sollte eigentlich im Vordergrund stehen. Zwar wurde dann Velus Jones geholt, doch ist er limitiert in seinen Möglichkeiten Er ist schnell, aber unbeweglich. Und er wird bald 25 Jahre alt, was darauf schließen lässt, dass hier nicht viel Entwicklungspotenzial zu finden ist.

Darüber hinaus ist Offensive Line ein klarer Need, hier wurden letztlich drei Tackle ab Runde 5 geholt. Doch alle drei sind im Grunde Lotterietickets, wobei besonders Carter langfristig gesehen das größte Entwicklungspotenzial hat. Es ist aber ein großes Wagnis, keine größeren Ressourcen in die Offense zu stecken mit Fields als Quarterback der Zukunft.

Die Note: 2-

© getty
Aidan Hutchinson fiel den Lions im Draft in den Schoß.

Detroit Lions

Die Picks

  • EDGE Aidan Hutchinson (1. Runde)
  • WR Jameson Williams (1. Runde)
  • EDGE Josh Paschal (2. Runde)
  • S Kerby Joseph (3. Runde)
  • TE James Mitchell (5. Runde)
  • LB Malcolm Rodriguez (6. Runde)
  • EDGE James Houston IV (6. Runde)
  • CB Chase Lucas (7. Runde)

Die Analyse

Natürlich nahmen die Lions mit dem 2. Pick Michigans Local Hero Aidan Hutchinson, wenn ihn die Jaguars schon nicht wollten. Alles andere wäre in der Situation auch falsch gewesen. Und der Trade hoch auf Position 12 für Jameson Williams ergibt situationsbedingt ebenfalls viel Sinn, zumal er wohl der schnellste Receiver der Klasse ist, wenn er gesund ist. Und er ist sehr beweglich und ein guter Route-Runner. Ein absoluter Homerun-Hitter, an dem die Lions viel Freude haben werden - ob Jared Goff das schon ausnutzen kann, sei mal dahingestellt.

Und auch danach hatte das, was Detroit gemacht hat, Hand und Fuß. Paschal ist mindestens ein guter Rotationsspieler für die Front, wenn nicht auf lange Sicht sogar Starter gegenüber von Hutchinson. Joseph ist noch ein Projekt auf Safety, bringt aber sehr gute Ball Skills und eine beachtliche Länge mit. Dazu ist er sehr beweglich und könnte sowohl in 2-High-Looks als auch in der Box zum Einsatz kommen.

Und dann wäre da noch Mitchell, der vor seinem Kreuzbandriss Anfang 2021 einer der besten Big-Play-Tight-Ends des Landes war. Er kommt also ebenfalls mit viel Potenzial. Insgesamt ein sehr guter Draft von GM Brad Holmes.

Die Note: 1

Green Bay Packers

Die Picks

  • LB Quay Walker (1. Runde)
  • DL Devonte Wyatt (1. Runde)
  • WR Christian Watson (2. Runde)
  • OT Sean Rhyan (3. Runde)
  • WR Romeo Doubs (4. Runde)
  • OT Zach Tom (4. Runde)
  • EDGE Kingsley Enagbare (6. Runde)
  • S Tariq Carpenter (7. Runde)
  • DL Jonathan Ford (7. Runde)
  • OT Rasheed Walker (7. Runde)
  • WR Samori Toure (7. Runde)

Die Analyse

Die übergeordnete Strategie der Packers muss man erneut kritisieren, weil sie mal wieder keinen Wide Receiver in der ersten Runde gezogen haben. Das holten sie dann mit einem Trade am zweiten Tag nach und holten den physischen Freak Christian Watson, der mit entsprechender Entwicklung ein guter Nachfolger für Davante Adams sein kann. Die Frage ist aber, wann damit zu rechnen ist, wann er tatsächlich sein enormes Potenzial abrufen kann. Und ob Aaron Rodgers dann überhaupt noch da beziehungsweise selbst auf Top-Niveau unterwegs ist.

Runde 1 wurde stattdessen für die Defense genutzt - mal wieder. Mit Walker kommt ein sehr guter Off-Ball-Linebacker, dessen Notwendigkeit für die Packers aber nicht sofort erkennbar wird. Er ist ein ähnlicher Typ wie De'Vondre Campbell, den die Packers gerade erst teuer verlängert haben. Wyatt wiederum dürfte an der Front sofort weiterhelfen. Er ist durch die Bank sehr gut, also sowohl gegen den Run als auch als Inside-Rusher.

Rhyan ist ein Projekt und muss besonders an seiner Technik arbeiten, um in der NFL zu bestehen. Allerdings suggerieren seine Statur und seine Athletik, dass er langfristig eine Bereicherung sein kann. Tom wiederum könnte sowohl Tackle als auch Guard spielen. Nach den zahlreichen Ausfällen in der O-Line im Vorjahr haben die Packers nun wieder deutlich mehr Tiefe in diesem so wichtigen Bereich.

Die Note: 2

Minnesota Vikings

Die Picks

  • S Lewis Cine (1. Runde)
  • CB Andrew Booth Jr. (2. Runde)
  • OG Ed Ingram (2. Runde)
  • LB Brian Asamoah (3. Runde)
  • CB Akayleb Evans (4. Runde)
  • EDGE Esezi Otomewo (5. Runde)
  • RB Ty Chander (5. Runde)
  • OT Vederian Lowe (6. Runde)
  • WR Jalen Nailor (6. Runde)
  • TE Nick Muse (7. Runde)

Die Analyse

Die Vikings holten sich mit einem Trade von Position 12 zurück ans Ende der 1. Runde weitere Munition im Draft und zogen dann mit Cine einen der besten Tackles dieser Klasse. Er dürfte sofort neben Harrison Smith starten und mit seiner Athletik und seinem Speed großen Impact haben.

Nach weiteren Trades zogen sie dann mit Booth einen weiteren hoch eingeschätzten Starter, der wegen medizinischer Bedenken so weit gefallen war. Er kann mehrere Schemes spielen und wird in Minnesota außen gegenüber von Patrick Peterson spielen. Spannend wird derweil zu sehen, wie schnell sich Ingram entwickeln kann. O-Line ist seit längerer Zeit ein Problem der Vikings und er könnte hier Abhilfe schaffen. Er gilt jedoch noch als Projekt, das vor allem in Sachen Pass Protection nachlegen muss. Mit seiner Power dürfte er aber sofort im Run Game helfen.

Asamoah kommt vor allem über seine Range und hat die Fähigkeit, in Coverage mit Backs und Tight Ends mitzugehen, was ihm in der NFL sicher helfen wird, schnell Fuß zu fassen.

Die Note: 2-

 

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