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NBA - Luka Doncic führt Dallas Mavericks in die Conference Finals: "Ihr könnt mir dieses Lächeln nicht aus dem Gesicht wischen"

Von Ole Frerks

Luka Doncic und die Dallas Mavericks sind nach einem historischen Spiel 7 gegen die Phoenix Suns in die Conference Finals eingezogen. Im Anschluss zeigte sich der Slowene begeistert von der Leistung seines Teams.

Die Mavs dominierten gegen das beste Team der Regular Season von Anfang an und siegten am Ende mit 123:90 in fremder Halle. Doncic selbst legte dabei 35 Punkte, 10 Rebounds und 4 Assists in nur 30 Minuten auf, von Beginn an kontrollierte er das Spiel und war im Anschluss überglücklich.

"Ihr könnt mir dieses Lächeln nicht aus dem Gesicht wischen", sagte der 23-Jährige. "Ich bin einfach wirklich glücklich. Ehrlich gesagt denke ich, wir haben es verdient. Wir haben die ganze Serie über hart gespielt. Vielleicht sahen wir in einigen Spielen nicht wie wir selbst aus, aber wir haben hier in Game 7 ein Statement abgegeben. Wir haben alle dran geglaubt."

Dallas hatte in der Serie mit 0-2 hinten gelegen und vor dieser Postseason seit 2011 keine Playoff-Serie mehr gewonnen. Dennoch kämpften sich die Mavericks in dieses Duell und übernahmen zunehmend in der Defensive die Kontrolle gegen Phoenix. Dies war auch der Schlüssel in Spiel 7, als die Suns in Halbzeit eins lediglich 27 Punkte auflegten.

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Mavericks: Extra-Zahltag für Spencer Dinwiddie

Doncic hatte diese Ausbeute zur Pause ebenfalls schon auf der Habenseite. "Er ist die Art von Spieler, der den Knockout-Punch landen will", sagte Spencer Dinwiddie, der selbst 30 Punkte erzielte, über Doncic. "Dafür gebührt ihm mein Respekt. Er hat nie Angst vor dem Moment."

Für Dinwiddie hat sich diese Postseason bereits gelohnt. Wie Marc Stein (Substack) berichtet, wurde durch den Einzug in die Conference Finals eine Klausel in seinem Vertrag getriggert, die ihm einen Bonus von 571.427 Dollar garantiert.

"Es geht nicht um mich. Es war heute das gesamte Team", sagte Doncic wiederum. "Heute war einfach unglaublich. Ich habe noch nie so eine Leistung in einem Spiel 7 gesehen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass jemand in einem Auswärtsspiel so abgeliefert hat, also bin ich wirklich stolz auf unsere heutige Leistung."

Jason Kidd: "Niemand hat uns eine Chance gegeben"

Tatsächlich gab es in der NBA-Historie lediglich ein Game 7, das noch deutlicher an das Auswärtsteam ging. Laut ESPN Stats & Info wurde der Mavs-Blowout nur durch einen 39-Punkte-Sieg der Philadelphia Warriors bei den St. Louis Bombers im Jahr 1948 getoppt.

Dallas wird nun in den Conference Finals auf die Golden State Warriors treffen und auch in dieser Serie eher als Außenseiter beginnen. Kein Problem für Head Coach Jason Kidd, der mit diesem Schubladendenken ohnehin nicht viel anfangen konnte. "Wir glauben an uns, das hat sich heute gezeigt, aber wir müssen die gesamte Reise bestreiten", sagte Kidd.

"Ich hasse es, wenn wir irgendwo einen Stempel draufsetzen oder ein Limit. Wir wissen nicht, wie weit es gehen wird. Deswegen müssen wir die Spiele absolvieren. Deswegen waren wir heute bereit für dieses Spiel. Niemand hat uns eine Chance gegeben. Viele Leute haben vorhergesagt, das wird ein Blowout. Nun, sie hatten recht - aber sie hatten nicht uns auf der Gewinnerseite."

Die Serie gegen Golden State wird in der Nacht auf Donnerstag beginnen.

NBA Playoffs: Mavs vs. Suns - Die Serie im Überblick

SpielDatumHeimAuswärtsErgebnis
13. MaiPhoenix SunsDallas Mavericks121:114
25. MaiPhoenix SunsDallas Mavericks129:109
37. MaiDallas MavericksPhoenix Suns103:94
48. MaiDallas MavericksPhoenix Suns111:101
511. MaiPhoenix SunsDallas Mavericks110:80
613. MaiDallas MavericksPhoenix Suns113:86
716. MaiPhoenix SunsDallas Mavericks90:123

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