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NBA

NBA - Trades und Gerüchte im News-Blog: Top-Team hat offenbar Jakob Pöltl im Visier

Von Ole Frerks / Robert Arndt / Philipp Jakob

Am 9. Februar steht die Trade Deadline auf dem Programm, bis dahin haben die NBA-Teams noch Zeit für ein Kaderupgrade oder den Schritt Richtung Rebuild. Die Gerüchteküche brodelt schon jetzt gewaltig. SPOX sammelt alle Trade-Gerüchte.

Welche Stars sind auf dem Markt zu haben? Wer wird vor der Trade Deadline zum Buyer? Wer zum Seller? Langsam aber sicher wird es wild auf dem Trade-Markt. Hier findet Ihr eine Übersicht mit allen aktuellen Trade-Gerüchten.

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Trade-Gerüchte vom 30. Januar

Golden State Warriors: Ein Wiener für den Champion?

Wenn es um die Teams geht, die vor der Deadline noch auf dem Trade-Markt aktiv werden könnten, werden immer wieder die Golden State Warriors genannt. Wie Madeline Kenney von den San Jose Mercury News berichtet, haben die Warriors Interesse an Spurs-Big Jakob Pöltl oder P.J. Washington von den Hornets.

Laut NBC Sports Chicago wird der amtierende Meister auch mit Bulls-Guard Alex Caruso in Verbindung gebracht, aber der Preis für den 28-Jährigen dürfte die Warriors aus dem Rennen katapultieren: Angeblich fordern die Bulls zwei Erstrundenpicks für den Three-and-D-Spieler.

Um jeden Preis werden die Warriors aber keinen Deal einfädeln, das erklärte General Manager Bob Myers: "Ich sage nicht: 'Wir müssen etwas tun, um zu gewinnen.' Manche mögen das sagen. Wenn wir ein Trade finden, der Sinn ergibt und uns hilft, besser zu werden, werden wir ihn machen. Aber ich glaube nicht, dass wir einen Bereich haben, in dem es klare Mängel gibt."

Für die Warriors läuft die aktuelle Saison ziemlich enttäuschend, aber die Ursachensuche gibt selbst intern Rätsel auf. "Ich habe keine klare Antwort auf die Frage, warum unsere Bilanz so schlecht ist. Ich wünschte, ich hätte eine", sagte Myers.

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Trade-Gerüchte vom 29. Januar

Trail Blazers: Zwei Starter auf dem Trade-Markt verfügbar?

Bei den Portland Trail Blazers könnten vor der Trade Deadline am 9. Februar einige Veränderungen anstehen. Laut Jake Fischer von Yahoo Sports hat das Team der Konkurrenz mitgeteilt, dass sie Trade-Gesprächen bezüglich eines Großteils des Kaders offen gegenüberstehen, darunter offenbar auch Josh Hart und Jusuf Nurkic.

Hart startete - genau wir Nurkic - in allen seinen bisherigen Einsätzen für die Blazers in dieser Saison. Im Schnitt legt er 9,3 Punkte, 8,1 Rebounds und 4 Assists bei Wurfquoten von 50,2 Prozent aus dem Feld und 33 Prozent von Downtown auf. Aufgrund seiner Vielseitigkeit gilt er als sehr interessant für Contender. Da er dank einer Spieleroption im Sommer aus seinem Vertrag aussteigen kann, könnte Portland ihn jetzt schon traden wollen, um nicht Gefahr zu laufen, ihn ohne Gegenwert zu verlieren.

Nurkic spielt derweil keine überragende Saison, der Center kommt auf solide 14,1 Punkte und 9,7 Rebounds bei 52,2 Prozent aus dem Feld und 38,5 Prozent aus der Distanz, doch gerade defensiv ist er anfällig. Welches Team allerdings Interesse an seinem Vertrag mit den verbleibenden drei Jahren und gut 54 Mio. Dollar haben könnte, ist offen.

Nicht zur Verfügung steht offenbar Jerami Grant, obwohl der Forward nach Informationen von Fischer ein erstes Angebot für eine Vertragsverlängerung in Höhe von vier Jahren und 112 Mio. Dollar abgelehnt hat. Grant hofft offenbar auf einen längeren Deal in der Offseason, wenn er Free Agent wird. Er hat allerdings schon angedeutet, dass er sich eine langfristige Zukunft in Portland vorstellen könne. Dem Bericht zufolge bleiben die Blazers gewillt, einen Playoff-Anwärter um Superstar Damian Lillard herum aufzubauen und sind daher auf der Suche nach mehr Größe, Athletik und Flügel-Verteidiger mit einem guten Wurf.

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Pelicans haben wohl John Collins im Visier

Nochmal Jake Fischer (Yahoo Sports): Die Pelicans gehören wohl weiterhin zu den Interessenten an einem Trade für John Collins von den Atlanta Hawks. New Orleans könnte demnach in einem solchen Deal defensiv-orientierte Spieler nach Atlanta schicken, da die Hawks auf der Suche nach einer besseren Balance für den Kader seien.

Die Pelicans haben zudem wohl innerhalb der Liga abgeklopft, wie groß das Interesse an Devonte' Graham, Jaxson Hayes und Naji Marshall ist. Alle drei könnten in einem passenden Deal wohl abgegeben werden.

Um Collins kursieren schon seit Jahren Trade-Gerüchte. Atlanta führte dem Bericht zufolge Gespräche mit mehreren Teams, kann sich aber wohl auch vorstellen, den 25-Jährigen bis zum Sommer zu behalten. Nach der Saison steht er noch weitere drei Jahre unter Vertrag für 78,5 Mio. Dollar, in der aktuellen Saison legt er im Schnitt 13,4 Punkte und 7,8 Rebounds bei 51,1 Prozent aus dem Feld, allerdings nur 26,1 Prozent aus dem Dreierland auf.

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Trade-Gerüchte vom 28. Januar

Zwei Erstrundenpicks für Alex Caruso?

Die Gerüchteküche brodelt weiter in Chicago. Auch Alex Carusos Name taucht nun häufiger auf und laut K.C. Johnson (NBC Sports) soll es zahlreiche Interessenten am defensivstarken Guard geben. Laut Johnsons Quellen haben die New York Knicks den früheren Laker zuletzt ausführlich gescoutet, dazu haben wohl auch die Golden State Warriors Interesse an Caruso.

Auch Jake Fischer (Yahoo Sports) berichtete kürzlich in seinem Podcast über diverse Interessenten für Caruso. Laut seinen Informationen erhoffen sich die Bulls, dass sie bis zu zwei Erstrundenpicks für den Guards bekommen könnten. Der 28-Jährige besitzt einen sehr teamfreundlichen Vertrag und bekommt in dieser Saison rund 9 Millionen Dollar.

Dazu läuft jener Vertrag noch bis 2025, wobei das letzte Vertragsjahr sogar nur in Teilen (3 Mio.) garantiert ist. Caruso legt in dieser 5,5 Punkte, 3,3 Assists sowie 1,7 Steals im Schnitt auf. Mit dem Defensiv-Spezialisten sind die Bulls laut Cleaning the Glass +10,2 Punkte pro 100 Ballbesitze besser als ohne ihn - mit Abstand ein Team-Bestwert.

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Washington will das Team zusammenhalten

Das kommt wenig überraschend. Wie die Washington Post meldet, haben die Wizards kein Interesse, ihr Team aufzubrechen. Stattdessen soll das Front Office um GM Tommy Sheppard überzeugt sein, dass dieses Team deutlich talentierter als in den Vorjahren sei. Trotzdem stehen die Wizards mit einer Bilanz von 22-26 nur auf Platz zehn im Osten.

In D.C. glaubt man stattdessen, dass der Kader bei voller Gesundheit deutlich besser sei. Aber: Stehen Bradley Beal, Kristaps Porzingis und Kyle Kuzma gemeinsam auf dem Feld lautet die Bilanz auch nur 11-12. Porzingis und Kuzma können im Sommer aus ihren Verträgen aussteigen, sie sollen gehalten werden.

Die Zukunft des Letten ist derweil noch völlig offen. Wie die Post meldet, möchte sich das Einhorn in der All-Star-Pause über seine kommenden Jahre Gedanken machen.

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Trade-Gerüchte vom 26. Januar

Wolves-Star Russell auf dem Radar der Mavs?

Bleibt D'Angelo Russell auch über die Trade Deadline hinaus ein Teil der Minnesota Timberwolves oder schlägt die Franchise eine andere Richtung auf der Point-Guard-Position ein? Geht es nach einem anonymen Executive aus der Western Conference, dann spricht vieles für eine Trennung.

"Ich glaube nicht, dass die Wolves noch mehr in Russell investieren. Bei der Kombination an Spielern, die sie haben, hat es einfach nicht Klick gemacht", wird der Executive von Bleacher Report zitiert. Der Vertrag des 26-Jährigen (31,4 Mio. Dollar in dieser Saison) läuft im Sommer aus - sollte Minnesota nicht an einer Weiterverpflichtung interessiert sein und den Guard nicht ohne Gegenwert verlieren wollen, würde ein Trade zur Deadline Sinn ergeben.

Bleacher Report nennt für diesen Fall mit Verweis auf mehrere NBA-Quellen die Miami Heat, Phoenix Suns, L.A. Clippers und die Dallas Mavericks als potenzielle Interessenten für einen Russell-Trade. Vor allem Miami wurde nun schon häufiger als potenzieller Landing Spot genannt. Russell spielt eine insgesamt gute Saison im Wolves-Trikot, im Schnitt legt er 17,6 Punkte und 6,3 Assists bei 46,5 Prozent aus dem Feld und 38,3 Prozent von Downtown auf.

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Acht Teams wohl an Raptors-Guard Fred VanVleet interessiert

In einer ganz ähnlichen Situation befinden sich auch die Toronto Raptors mit der Personalie Fred VanVleet. Der 28-Jährige besitzt eine Spieleroption für nächste Saison in Höhe von 22,8 Mio. Dollar. Es gilt als wahrscheinlich, dass er diese nicht ziehen und stattdessen Free Agent wird.

Sollte es nicht noch zu einer vorzeitigen Vertragsverlängerung kommen, hoffen laut Bleacher Report auch hier einige Teams, dass die Raptors nach der bislang äußerst enttäuschenden Saison ihren Point Guard auf dem Trade-Markt verfügbar machen könnten. Welche Richtung Toronto einschlagen wird, ist bislang allerdings unklar.

Sollten sich die Raptors aber nach einem Trade umhören, werden sich angeblich einige Teams melden. Darunter die Heat, Lakers, Clippers, Wolves, Suns und die Mavs, die sich alle Hoffnungen auf die Playoffs machen. Allerdings sollen auch die Wizards und die Magic ein Auge auf VanVleet geworfen haben. Beide Teams würden sich damit langfristig für einen Angriff auf die Postseason aufstellen. Orlando besitzt bereits einen sehr starken, jungen Kern, hat allerdings ein Bedarf nach Verstärkung auf der Point-Guard-Position.

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Trade-Gerüchte vom 25. Januar

L.A. Clippers: Zwei Ex-All-Stars und Hartenstein im Visier?

Neben Mike Conley (siehe Eintrag vom 16. Januar) befinden sich offenbar noch zwei weitere prominente Point Guards auf dem Radar der L.A. Clippers. Wie Kevin O'Connor (The Ringer) berichtet, haben die Clippers Interesse an Fred VanVleet und Kyle Lowry.

Der 36 Jahre alte Lowry ist nicht mehr der Spieler vergangener Tage (12,8 PPG und 5,4 AST bei Shooting-Splits von 41/34/85), könnte dem Team als Floor General und mit seiner Championship-Erfahrung aber womöglich helfen. VanVleet war erst in der Vorsaison All-Star, hat aber ebenfalls Probleme mit seiner Effizienz (19,1 PPG und 6,3 AST bei Shooting-Splits von 39/34/90).

Da Conley in der Liga mehrere Interessenten hat, sollen sich die Clippers laut O'Connor auch nach anderen Point-Guard-Optionen wie eben VanVleet oder Lowry umschauen. Zudem will L.A. wohl die andere Problemzone angehen, die Tiefe auf der Center-Position. Nach Informationen von O'Connor sind die Clippers an einer Rückholaktion von Isaiah Hartenstein interessiert.

Der deutsche Big Man spielte vergangene Saison in der Stadt der Engel, entschied sich im Sommer aber für einen lukrativeren Deal bei den New York Knicks (2 Jahre/16 Mio. Dollar). Dort erhielt er bislang allerdings eine weniger prominente Rolle im System von Head Coach Tom Thibodeau als in L.A., wo er 21/22 vor allem als Playmaker geglänzt hatte. Die Clippers würden den 24-Jährigen offenbar gerne als Backup für Ivica Zubac zurückholen.

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Auch die Phoenix Suns waren an Rui Hachimura interessiert.

Trade-Gerüchte vom 23. Januar

Auch Phoenix Suns waren an Hachimura dran

Die Los Angeles Lakers waren nicht das einzige Team, welches Rui Hachimura holen wollte. Wie Jake Fischer (Yahoo Sports) berichtet, sprachen die Wizards vor dem Trade mit mehreren Teams. Dies war auch der Grund, warum die Lakers gleich drei Zweitrundenpicks für den Japaner auf den Tisch legten.

Denn: Washington hatte auch noch ein Angebot der Phoenix Suns vorliegen, die ebenfalls drei Zweitrundenpicks plus Gehälter für den 24-Jährigen boten. Dazu wären auch die Milwaukee Bucks involviert gewesen. Sie hätten in einem Drei-Team-Trade Jae Crowder erhalten, während sich die Suns Hachimura geschnappt hätten.

Welche Spieler Phoenix bot, ist allerdings unklar. Stattdessen nahmen die Wizards das Angebot der Lakers an und erhielten neben den Picks auch Guard Kendrick Nunn.

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Bucks, Nets wohl an Jazz-Guard Malik Beasley interessiert

Bei den Utah Jazz könnte es vor der Trade Deadline noch zu einem größeren Ausverkauf kommen (siehe Eintrag vom 22. Januar), dabei zieht aktuell vor allem ein Name großes Interesse auf sich: Malik Beasley.

Laut Sean Deveney (Heavy) sind gleich mehrere Contender hinter dem 26 Jahre alten Guard her. Die Mischung aus dem Wunsch nach mehr Shooting unter den Titelanwärtern sowie der aktuell geringen Anzahl an Sellern könnte demnach einen "überhitzten" Trade-Markt für Beasley kreieren, wird ein anonymer Executive in dem Bericht zitiert.

Utah verlangt angeblich einen Erstrundenpick als Gegenwert plus einen jungen Spieler sowie gegebenenfalls weitere Verträge, um die Gehälter passend zu machen. Beasley verdient in der aktuellen Saison 15,5 Millionen Dollar, für nächste Spielzeit ist eine Teamoption (16,5 Mio.) in seinem Vertrag inkludiert. Zu den interessierten Teams gehören nach Infos von Deveney die Heat, Cavaliers, Bucks und Nets, wobei die beiden letztgenannten Teams kaum Draft-Assets für einen Deal in der Hinterhand haben. Als "Dark Horses" werden zudem die Pelicans und Warriors erwähnt.

Beasley befindet sich in seiner siebten Saison in der NBA, in bislang 49 Einsätzen kommt er im Schnitt auf 13,7 Punkte und 3,5 Rebounds, wobei seine Effizienzwerte unter dem Karriereschnitt liegen. Er trifft in der laufenden Saison magere 39,9 Prozent aus dem Feld und 35,8 Prozent von Downtown.

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Trade-Gerüchte vom 22. Januar

Woj: Das sind die Trade-Pläne der Los Angeles Lakers

Die Los Angeles Lakers peilen vor der Trade Deadline am 9. Februar ein oder mehrere Kaderprugrade(s) an, so viel ist klar. Laut Adrian Wojnarowski (ESPN) werden die Lakers aber offenbar keinen "großen" Trade einfädeln, also keinen Blockbuster um einen Superstar. Aufgrund der überschaubaren Assets der Lakers wäre solch ein Trade ohnehin schwierig.

Dennoch sei General Manager Rob Pelinka und dessen Front Office sehr aktiv in Trade-Gesprächen, um dem Team mit kleineren Deals weiter einen Feinschliff zu verpassen. Immerhin stehe auch Anthony Davis nach langer Verletzungspause vor seinem Comeback, womöglich bereits kommende Woche. Ein Name, der schon lange gehandelt wird und offenbar weiterhin auf dem Radar der Lakers ist, sei demnach Bojan Bogdanovic.

Laut Woj ist der geforderte Preis der Pistons für den erfahrenen Scharfschützen aktuell aber zu hoch. Da es aktuell auf dem Markt sehr wenige Seller gebe, habe Detroit den geforderten Gegenwert auf zwei Erstrundenpicks hochgeschraubt. Generell, so Woj, werden die Trade-Gespräche in den kommenden Wochen aber an Fahrt aufnehmen.

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Erstes Bucks-Angebot für Eric Gordon von den Rockets

Nach Informationen von Marc Stein (Substack) wollen die Milwaukee Bucks Eric Gordon aus Houston loseisen und haben dafür bereits ein erstes Angebot geschnürt. Der Champion von 2021 soll demnach bis zu vier Zweitrundenpicks für den 34-Jährigen auf den Tisch gelegt haben. Die Rockets fordern aber weiterhin einen Erstrundenpick.

Aufgrund von anderen Trades in der Vergangenheit muss Milwaukee allerdings bereits drei zukünftige Erstrundenpicks abtreten und ist dementsprechend eingeschränkt in den Möglichkeiten. Ein ähnliches Paket mit mehreren Zweitrundenpicks haben die Bucks 2019 schon einmal in einem Deal für Nikola Mirotic durchgezogen.

Gordon verdient in der aktuellen Saison 19,6 Millionen Dollar, Milwaukee müsste in einem solchen Deal also noch eigene Spieler abgeben. Die Spieler in einem ähnlichen Gehaltsgefüge wie Gordon sind aber wichtige Teile der Rotation, die Bucks müssten also kreativ werden. Vor wenigen Wochen kursierten Gerüchte über einen potenziellen Drei-Team-Trade, in dem auch die Suns und Jae Crowder involviert gewesen wären.

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Utah Jazz und Charlotte Hornets vor Ausverkauf?

Marc Stein (Substack) hat noch mehr Gerüchte für uns. Innerhalb der Liga gehen offenbar immer mehr Insider davon aus, dass sich die Utah Jazz vor der Trade Deadline Angebote für alle Spieler mit Ausnahme von Lauri Markkanen und Walker Kessler anhören werden.

Zu den wahrscheinlichsten Trade-Kandidaten gehören wohl Mike Conley, Malik Beasley, Rudy Gay, Kelly Olynyk oder auch Jordan Clarkson. Letzterer kann im Sommer Free Agent werden (Spieleroption in Höhe von 14,3 Mio. Dollar für 23/24), wobei es zuletzt hieß, dass Utah den Scorer gerne halten möchte. Die Jazz hatten einen überraschend starken Saisonstart, sind mittlerweile aber bis auf Platz neun im Westen abgerutscht mit einer Bilanz von 24-25.

Die Hornets haben derweil mit dem Rennen um die Play-In-Plätze nichts mehr zu tun. Stattdessen könnte Charlotte laut Stein nach Trades für Gordon Hayward, Terry Rozier und Kelly Oubre Jr. Ausschau halten. P.J. Washington sei dagegen ein Kandidat für eine Verlängerung, er wird im Sommer Restricted Free Agent.

Rozier wäre wohl der für die Konkurrenz interessanteste Spieler, der 28-Jährige legt 21 Punkte und 5,3 Assists pro Partie auf (Shooting-Splits: 41/32/84) und befindet sich im ersten Jahr eines Vierjahresvertrags über 96,3 Mio. Dollar. Hayward steht derweil für 30,1 Mio. in dieser und 31,5 Mio. Dollar in der kommenden Saison unter Vertrag, allerdings ist er sehr verletzungsanfällig. Auch in dieser Spielzeit hat er bislang nur 21 Partien absolviert. Oubre Jr. hat einen auslaufenden Vertrag, der Forward ist aktuell aber verletzt und musste an seiner linken Hand operiert werden. Womöglich kehrt er aber vor der Trade Deadline noch aufs Parkett zurück.

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Rui Hachimura wird im Sommer Restricted Free Agent.

Trade-Gerüchte vom 19. Januar

Washington nimmt Trade-Gespräche für Rui Hachimura auf

In Washington wird bis zur Deadline mit Sicherheit noch was passieren. Wie The Athletic meldet, haben die Wizards nun auch Gespräche über einen möglichen Trade von Rui Hachimura aufgenommen. Der 24-Jährige wird im kommenden Sommer Restricted Free Agent.

Die Wizards haben aber andere Prioritäten. Da auch Kristaps Porzingis sowie Kyle Kuzma aus ihren Deals im Sommer aussteigen können, könnten die Wizards Hachimura abstoßen und womöglich einen Spieler im Gegenzug erhalten, der kein Forward ist. Mit Kuzma, Deni Avdija, Corey Kispert, Will Barton haben die Wizards noch jede Menge andere Optionen im Kader.

Dennoch bleibt vor allem die Zukunft von Kuzma ungewiss. Innerhalb der Liga soll es großes Interesse am Ex-Laker geben. Eine vorzeitige Vertragsverlängerung erscheint ausgeschlossen, die Wizards wollen den 27-Jährigen aber unbedingt halten.

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Payton Pritchard hat im Backcourt bei den Boston Celtics große Konkurrenz.

Schnappen sich die Warriors Payton Pritchard?

Die Boston Celtics haben die vielleicht beste Rotation der NBA, sodass es auch ein Payton Pritchard, der noch vor wenigen Monaten in den Finals gute Minuten abspulte, nur wenig Einsatzzeiten bekommt. Das ist auch der Konkurrenz nicht verborgen geblieben. Wie Brian Robb von MassLive berichtet, haben zahlreiche Teams bei den Celtics wegen Pritchard bereits angeklopft.

Bei einem der Interessenten soll es sich um die Golden State Warriors handeln. Allerdings haben die Celtics im Moment kein Interesse, sich vom 25-Jährigen zu trennen. Zuletzt erhielt Pritchard aufgrund der Verletzung von Jaylen Brown wieder mehr Spielzeit und wusste dabei durchaus zu gefallen. Neben Brown verpasste auch Marcus Smart schon einige Spiele, Sixth Man Malcolm Brogdon kämpft schon seit Jahren immer wieder mit kleinen Wehwehchen.

All das deutet darauf hin, dass Boston sich nicht von Pritchard trennen möchte, da diese ihn als Versicherung ansehen. In 30 Spielen kam der Guard bisher zum Einsatz und legte dabei im Schnitt 4,5 Punkte und 0,9 Assists bei Quoten von 40,6 Prozent aus dem Feld sowie 32,9 Prozent von Downtown auf.

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Cam Reddish hat in New York keine Chance mehr auf Spielzeit.

Mavericks wohl im Rennen um Cam Reddish

Luka Doncic forderte angeblich unlängst Hilfe und es gibt einige Gerüchte rund um die Mavericks. Eines involviert Cam Reddish von den New York Knicks. Wie Marc Stein (Substack) meldet, wird der Forward mit den Los Angeles Lakers, Milwaukee Bucks und eben den Mavs in Verbindung gebracht.

Der 23-Jährige hat unter Tom Thibodeau bei den New York Knicks keine Chance mehr und absolvierte Anfang Dezember (gegen Dallas) sein letztes Spiel für die Knicks. Angeblich wollen die Knicks lediglich Zweitrundenpicks für den Forward (plus Spieler, die das Gehalt von Reddish matchen). Reddish kassiert in dieser Saison noch knapp 6 Millionen Dollar, bevor er im Sommer Restricted Free Agent wird.

Der frühere Duke-Spieler wurde 2019 an Position 10 von den Atlanta Hawks gezogen. Es war der Pick, welchen die Mavericks im Jahr zuvor an Atlanta abtraten, um Doncic im Draft zu ziehen. Reddish konnte sich in Atlanta aber nicht durchsetzen, dennoch legte New York einen Erstrundenpick im Vorjahr auf den Tisch. Thibodeau fand jedoch keine Verwendung für den Flügelspieler.

So machte Reddish bisher nur 35 Spiele für die Knicks. In knapp 22 Minuten pro Spiel legte der 23-Jährige 8,4 Punkte und 1,6 Rebounds bei Quoten von 44,9 Prozent aus dem Feld sowie 30,4 Prozent von der Dreierlinie auf.

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Trade-Gerüchte vom 18. Januar

Bogdanovic: Mavs, Lakers und 4 weitere Teams interessiert

Wie Shams Charania (The Athletic) berichtet, zieht Bojan Bogdanovic weiterhin enormes Interesse auf dem Trade-Markt auf sich. Mindestens sechs Teams sollen demnach ihr Interesse bei den Pistons hinterlegt haben, darunter auch die Los Angeles Lakers und Dallas Mavericks.

Zu den weiteren Interessenten gehören demnach die Raptors, Pelicans, Bucks und Cavaliers. Allerdings, so Shams, würden es die Pistons weiterhin präferieren, den 33-Jährigen zu behalten. Die Franchise sei aber offen für Gespräche und ein ungeschützter Erstrundenpick als Gegenwert könnte die Verantwortlichen womöglich umstimmen.

Zuletzt wurde bereits von Gesprächen zwischen den Lakers und Pistons um Bogdanovic sowie Nerlens Noel berichtet. Der Forward bringt jede Menge Erfahrung und Shooting mit, in der laufenden Saison legt er im Schnitt 21,2 Punkte und 3,6 Rebounds bei Quoten von 48,7 Prozent aus dem Feld und 41,5 Prozent von Downtown auf. In 2022/23 verdient er 19,3 Millionen Dollar, er steht noch bis 2025 unter Vertrag.

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Toronto Raptors: Monsterpreis für O.G. Anunoby?

Wie verhalten sich die Toronto Raptors vor der Trade Deadline? Auf eine Antwort auf diese Frage scheint die gesamte Liga wie gebannt zu warten. Ein anonymer Assistant General Manager hat nun folgendes Gegenüber Jake Fischer von Yahoo Sports verraten: "Sie haben anderen Teams gesagt, irgendwas werden sie machen."

Wirklich schlauer sind wir nach dieser Aussage allerdings auch nicht. Wie dieses "irgendwas" aussieht, ist weiterhin unklar. Laut Fischer könnte Toronto den Kader in Sachen Playmaking und Rim Protection verbessern wollen. Dafür sollen sich auch Deandre Ayton und Myles Turner auf dem Raptors-Radar befinden, nach Infos von Shams Charania (The Athletic) ist auch Jakob Pöltl ein Thema.

Sollten die Raptors in den kommenden Wochen aber weiter an Boden im Rennen um die Play-In-Plätze verlieren, könnten sie auch als Seller vor der Deadline auftreten. Allerdings geht aus Fischers Bericht hervor, dass Gary Trent Jr. aktuell der einzige Spieler sei, der ernsthaft verfügbar sei, da er im Sommer voraussichtlich Free Agent wird, wenn er seine Spieleroption für 23/24 nicht zieht.

Pascal Siakam, Fred VanVleet und O.G. Anunoby würden die Raptors dagegen wohl gerne behalten. Sollte ein Team Letzteren doch aus Kanada loseisen wollen, würde es wohl ein Angebot mit mehreren ungeschützten Erstrundenpicks benötigen, damit Toronto dies überhaupt in Betracht ziehe. Die Raptors hätten wohl ein ähnliches Paket wie das im Dejounte-Murray-Trade (drei Erstrundenpick und ein Pick-Swap) im Kopf. Sollte Anunoby verfügbar gemacht werden, würde er wohl großes Interesse unter der Konkurrenz auf sich ziehen.

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NBA Free Agency: Zwei Teams wohl hinter Fred VanVleet her

Die Vertragssituation von Fred VanVleet wirft schon jetzt ihren Schatten voraus. Der 28-Jährige kann im Sommer Unrestricted Free Agent werden, sollte er seine Spieleroption für die nächste Saison (22,8 Mio. Dollar) ablehnen. Dies gilt als wahrscheinlich. Eine vorzeitige Vertragsverlängerung in Toronto soll VanVleet bereits abgelehnt haben (siehe Eintrag vom 8. Januar).

Nach Informationen von Shams Charania (The Athletic) könnten in der Offseason die Phoenix Suns und die Orlando Magic ihre Fühler nach VanVleet ausstrecken, wenn er Free Agent wird. Orlando benötigt dringend Verstärkung im Backcourt und kann auf etwa 30 Mio. Dollar Cap Space zurückgreifen. Die Suns müssten wohl einen Sign-and-Trade-Deal aushandeln. Gleichzeitig soll VanVleet aber auch an einem neuen Vertrag in Toronto interessiert sein.

VanVleet wäre wohl einer der besten Point Guards auf dem Markt und wäre entsprechend begehrt. In der aktuellen Saison spielt er allerdings teils unter seinen Möglichkeiten, im Schnitt kommt er auf 18,2 Punkte und 6,3 Assists bei nur 37,6 Prozent aus dem Feld und 32,8 Prozent aus der Distanz. In den vergangenen beiden Spielen glänzte er aber mit 33 beziehungsweise 39 Punkten bei guten Quoten.

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L.A. Clippers: John Wall auf dem Trade-Markt verfügbar?

Die L.A. Clippers sind offenbar auf der Suche nach Verstärkung für den Frontcourt, um hinter Ivica Zubac und Two-Way-Big Moses Brown mehr Tiefe zu bekommen. Dafür haben sie wohl Guard John Wall in potenziellen Deals angeboten. Das berichtet Shams Charania von The Athletic.

Wall wechselte erst im Sommer als Free Agent nach Los Angeles, nachdem er sich mit den Rockets auf einen Buyout geeinigt hatte. In seinem Vertrag ist eine Team-Option für die kommende Saison inkludiert. In bislang 34 Einsätzen kam der 32-Jährige auf 11,4 Punkte und 5,2 Assists pro Spiel, dabei traf er 40,8 Prozent seiner Feldwurfversuche und 30,3 Prozent seiner Dreier.

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Mike Conley wurde schon im Sommer mit den L.A. Clippers in Verbindung gebracht.

Trade-Gerüchte vom 16. Januar

Clippers schielen erneut auf Mike Conley

Die Point-Guard-Situation bei den Clippers bleibt eine Baustelle. Der designierte Starter Reggie Jackson purzelte zeitweise aus der Rotation, nun fällt auch Backup John Wall mit einer Abdomenverletzung für ein paar Wochen aus. Schon zuvor hatte Coach Ty Lue mit Flügelspieler Terance Mann einen neuen Einser benannt, der seit seiner Installierung seine Sache richtig gut macht.

Ob das allerdings den höchsten Ansprüchen der Clippers genügt, ist fraglich. So verwundert es nicht, dass Marc Stein (Substack) meldet, dass die Kalifornier (mal wieder) ein Auge auf Mike Conley geworfen haben. Schon im Sommer gab es Gerüchte um den Spielmacher der Utah Jazz, bevor L.A. sich für Wall entschied. Jake Fischer (Yahoo Sports) bestätigte wenig später die Gerüchte.

Laut Stein könnten die Jazz nach einem starken Saisonstart nun noch ein Verkäufer zur Trade Deadline werden. Nur drei der letzten elf Partien entschieden die Männer vom Salzsee für sich, mit einer Bilanz von 22-24 belegt Utah nur noch Rang zehn in der Western Conference.

Noch vor der Saison schien klar, dass die Jazz tanken werden. Nun könnte dieses Szenario tatsächlich eintreten. Conley hat zwar merklich abgebaut und legt nur noch 10,2 Punkte sowie 7,5 Assists im Schnitt auf, dennoch gewannen die Jazz die Minuten mit dem 35-Jährigen. Der Oldie kassiert in dieser Saison noch 22,7 Millionen Dollar, im Jahr darauf sind nur 14,3 der 24,4 Millionen garantiert.

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Malik Beasley zählt zu den besseren Schützen in der NBA.

Geben die Jazz auch Malik Beasley ab?

Passend zum Conley-Gerücht und dem möglichen Ausverkauf in Utah meldet Stein auch, dass Malik Beasley noch verscherbelt werden könnte. Dabei könnte es sich um einen Drei-Team-Team-Trade mit den Cleveland Cavaliers und den Atlanta Hawks handeln.

In diesem Szenario würden die Jazz Beasley nach Cleveland abgeben, während John Collins an den Salzsee wechseln würde. Utah wird schon seit einigen Monaten Interesse am wechselwilligen Forward der Hawks nachgesagt. Weitere Details zu einem möglichen Deal wurden nicht genannt, aus Cavs-Sicht müsste man sich aber wohl von Caris LeVert trennen.

Dieser wäre mit einer Ankunft von Beasley ohnehin entbehrlich. Der Jazz-WIng spielt als Sixth Man eine gute Saison und legt knapp 14 Punkte im Schnitt bei einer Dreierquote von 36 Prozent auf.

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Großes Interesse an Spurs-Big Jakob Pöltl

Nach Informationen von Adrian Wojnarowski (ESPN) herrscht auf dem Trade-Markt "großes" Interesse an Spurs-Big Jakob Pöltl. Woj bezeichnete den Wiener als einen der "Kernspieler" der diesjährigen Deadline. Ob San Antonio ihn aber wirklich abgeben will, steht offenbar immer noch in den Sternen.

Offenbar sind mehrere Contender scharf darauf, ein Upgrade auf der Center-Position zu verpflichten, da kommt laut Wojnarowski auch Pöltl ins Spiel. Dem Bericht zufolge darf San Antonio vor der Trade Deadline einige "signifikante Angebote" für Pöltl erwarten. Dessen Vertrag bei den Spurs (9,4 Mio. Dollar in dieser Saison) läuft im Sommer aus.

Angeblich würden die Texaner gerne mit dem 27-Jährigen verlängern. San Antonio macht sich Hoffnungen auf einen hohen Draft-Pick und damit auf Top-Talent Victor Wembanyama, laut Woj sehen die Spurs Pöltl als guten Fit neben dem jungen Franzosen. Aktuell können sie ihm allerdings nur eine Vertragsverlängerung über vier Jahre und 58 Mio. Dollar anbieten, auf dem freien Markt könnte Pöltl aber deutlich mehr verdienen. Die vorzeitige Verlängerung wird er also ziemlich sicher ablehnen.

Dadurch erhöht sich das Risiko für die Spurs, den Center im Sommer ohne Gegenwert zu verlieren. Bei einem passenden Angebot könnte San Antonio womöglich doch noch vor der Deadline schwach werden, vielleicht wurden die aktuellen Gerüchte auch nur als Verhandlungstaktik gestreut. Pöltl legt in dieser Saison im Schnitt 11,9 Punkte, 9,5 Rebounds und 1,2 Blocks auf, dabei trifft er 62,4 Prozent aus dem Feld.

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Ruhige Trade Deadline für die Chicago Bulls?

Die Chicago Bulls sind bislang hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben, weshalb es in den vergangenen Wochen immer wieder Trade-Spekulationen um die Stars des Teams wie Nikola Vucevic, DeMar DeRozan, Zach LaVine oder auch Alex Caruso gab. Mehrere Quellen haben Joe Cowley von der Chicago Sun-Times nun aber verraten, dass sie eine "sehr ruhige" Deadline für die Bulls erwarten.

K.C. Johnson (NBC Sports Chicago) behauptete Anfang der Woche zudem, dass Chicago wenn dann eher ein Buyer anstatt ein Seller vor der Trade Deadline werden könnte. Für einen großen Wurf haben die Bulls aber wahrscheinlich nicht genügend Assets. Nichtsdestotrotz verdichten sich die Anzeichen, dass die Bulls-Stars auf dem Trade-Markt wohl nicht zu haben sind.

Bis zur Deadline am 9. Februar können die Bulls-Entscheider ihre Meinung natürlich noch ändern. Immerhin stoppte Chicago in der Nacht auf Montag eine drei Spiele andauernde Pleitenserie mit einem 132:118-Erfolg gegen die Warriors. Mit 20 Siegen bei 24 Niederlagen reicht es dennoch aktuell nur zu Platz zehn in der Eastern Conference.

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Trade-Gerüchte vom 15. Januar

New York Knicks wollen angeblich doch an Quickley festhalten

Bleibt Immanuel Quickley womöglich doch in New York? Marc Stein (Substack) will erfahren haben, dass der Guard zwar das Interesse einiger Konkurrenten auf sich zieht, die Knicks würden sich aber immer mehr dagegen sträuben, den 23-Jährigen zu traden. Zuletzt wurden unter anderem die Mavs, Wizards und Bucks mit ihm in Verbindung gebracht.

Vor einigen Monaten war die Lage im Big Apple noch eine andere, damals war zu hören, Quickley sei beim richtigen Angebot zu haben. Dessen starke Auftritte seit den Christmas Games, als er teilweise in die Starting Five rückte, sollen die Knicks aber zum Umdenken bewegt haben. In den vergangenen neun Partien legte er im Schnitt 19,0 Punkte, 5,2 Assists und 5,1 Rebounds auf, wenn auch bei unterdurchschnittlichen Quoten (43,0 Prozent FG und 28,8 Prozent Dreier).

Dennoch bleiben einige weitere Trade-Kandidaten bei den Knicks, darunter Evan Fournier, Cam Reddish oder auch Derrick Rose. Letzterer soll aber laut Stein nur dann getradet werden, wenn der Deal Rose in eine gute Situation mit Einsatzzeiten bringt. Coach Tom Thibodeau und das Front Office wollen gegenüber dem ehemaligen MVP "das Richtige tun", heißt es von Stein.

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Lakers und Pistons: Gespräche um Bogdanovic-Deal?

Das Interesse der Los Angeles Lakers an Bojan Bogdanovic ist bekannt, Howard Beck von Sports Illustrated hat nun erneut bestätigt, dass es offenbar Gespräche zwischen L.A. und den Detroit Pistons gab. Dabei soll es um einen Trade von Bogdanovic und Center Nerlens Noel für einen Erstrundenpick gegangen sein.

Wann genau diese Gespräche stattgefunden haben - also ob es sich dabei um aktuelle Infos handelt oder die Gespräche schon länger her sind -, machte Beck allerdings nicht deutlich. Die Lakers scheinen aber weiterhin auf der Suche nach Verstärkung zu sein, zuletzt hatte LeBron James immer wieder öffentlich den Druck auf das Front Office erhöht.

Laut Beck herrsche innerhalb der Liga aber der Eindruck vor, dass L.A. nicht bereit sei, beide verfügbaren Erstrundenpicks (2027 und 2029) schon zu dieser Trade Deadline in einem oder mehreren Deals abzugeben.

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Anzeichen auf Trade von Hawks-Star verdichten sich

Wie Marc Stein (Substack) berichtet, haben die Atlanta Hawks den Beratern von Big Man John Collins die Erlaubnis erteilt, sich eigenständig nach einem potenziellen Trade-Partner umzuschauen. Der 25-Jährige ist schon seit Jahren auf dem Trade-Block, zuletzt nahm das Interesse innerhalb der Liga am Hawks-Forward laut Sam Amick (The Athletic) aber ab.

Womöglich dürfen auch deshalb nun dessen Berater mit rivalisierenden Teams über einen Trade sprechen. Zudem gibt es im Front Office der Hawks derzeit Umstrukturierungen, der bisherige Chef Travis Schlenk ist von seinem Posten zurückgetreten. Stattdessen wurde Landry Fields zum General Manager befördert, Kyle Korver ist sein neuer Assistent.

Stein nennt derweil weiterhin die Wizards, Jazz, Nets und Pacers als die Teams, die unterschiedlich stark Interesse an Collins ausgedrückt haben sollen. Dessen Produktion ging in den vergangenen Jahren immer stärker zurück, in der aktuellen Saison legt er im Schnitt nur 13,1 Punkte und 8,1 Rebounds auf bei Quoten von 49,6 Prozent aus dem Feld und 23,6 Prozent von Downtown. Dabei nimmt er nur gut 10 Würfe pro Partie, der niedrigste Wert seit seiner Rookie-Saison. An der Seite von Trae Young und Dejounte Murray spielt er offensiv meist nur eine Nebenrolle.

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Trade-Gerüchte vom 14. Januar

Miami Heat schielen angeblich auf Wolves-Star Russell

Kurz vor der Trade Deadline ist die Zukunft von D'Angelo Russell im enttäuschenden Wolves-Team offenbar ungewiss. Wie Jake Fischer von Yahoo Sports berichtet, sollen die Miami Heat bereits Interesse am Point Guard angemeldet haben.

Allerdings, so Fischer, sei ein direkter Trade für Kyle Lowry zum aktuellen Zeitpunkt eher unrealistisch. Gerüchte um Interesse der Heat am 26-Jährigen kursieren schon länger. Russell scheint sich der Option eines weiteres Trades bewusst. "So ist mein Leben. [...] Entweder du nutzt meine Fähigkeiten oder du vermasselst dir die Möglichkeiten, die du mit mir hast. So einfach ist das", sagte der Guard selbstbewusst.

Laut Fischer hatte sich Minnesota bereits in der vergangenen Offseason nach einem Upgrade auf der Point-Guard-Position umgesehen und war wohl auch an Dejounte Murray interessiert. Russell befindet sich in seinem letzten Vertragsjahr (31,4 Millionen Dollar), im Sommer gab es offenbar keine Fortschritte bei einer potenziellen Vertragsverlängerung.

Dies macht den Point Guard, der erst zur Trade Deadline 2020 im Tausch für Andrew Wiggins nach Minnesota kam, erst recht zu einem Trade-Kandidaten. In der laufenden Saison legt er pro Partie 17,2 Punkte und 6,4 Assists bei Wurfquoten von 45,9 Prozent aus dem Feld und 36,1 Prozent von Downtown auf.

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DeMarcus Cousins trainiert aktuell sechs Tage die Woche in Las Vegas, um sich für sein Comeback fit zu halten.

Trade-Gerüchte vom 13. Januar

Los Angeles Lakers lassen DeMarcus Cousins und Meyers Leonard vorspielen

Die Lakers sind offenbar auf der Suche nach Verstärkung für ihren Frontcourt. Am Freitag sollen zwei Free Agents vorspielen, die sich womöglich für 10-Tages-Verträge empfehlen könnten: Shams Charania zufolge wurden DeMarcus Cousins und Meyers Leonard zu einem Workout eingeladen.

Cousins stand in der Saison 19/20 schon einmal bei den Lakers unter Vertrag, absolvierte jedoch noch nie ein Spiel für sie. Dafür spielte er in New Orleans mit Anthony Davis zusammen, bevor er sich 2018 schwer verletzte - zuletzt spielte der mittlerweile 32-jährige Center vergangene Saison für die Nuggets, wo er als Backup von Nikola Jokic offensiv durchaus überzeugte (8,9 Punkte, 5,5 Rebounds in 31 Spielen).

Leonard lief zuletzt im Januar 2021 in der NBA auf, damals stand er noch bei den Heat unter Vertrag, bevor er sich verletzte und im März nach OKC getradet wurde, wo er in der Folge entlassen wurde. Leonard hatte damals indes auch für einen Skandal gesorgt, als er während eines Videospiel-Livestreams ein antisemitisches Schimpfwort benutzt hatte.

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Die Golden State Warriors um Superstar Stephen Curry sind vor der Trade Deadline offenbar auf der Suche nach Verstärkung.

Trade-Gerüchte vom 12. Januar

Golden State Warriors "aktiv" auf der Suche nach Verstärkung

Auch der amtierende Champion will sich vor der Trade Deadline offenbar nicht zurücklehnen. Stattdessen sollen sich die Golden State Warriors laut Monte Poole von NBC Sports "aktiv" auf dem Trade-Markt nach Verstärkung umschauen. Vor allem Länge und Shooting stehen demnach auf dem Dubs-Wunschzettel.

Auch Head Coach Steve Kerr hatte zuletzt die fehlende Tiefe auf den großen Positionen bemängelt, vor allem da aktuell die Backups JaMychal Green (krank), James Wiseman (Knöchelverletzung) und Jonathan Kuminga (Verstauchung im rechten Fuß) fehlen. "Ich mache mir Sorgen um Draymond [Green] und [Kevon Looney]", sagte Kerr Anfang der Woche. "Sie spielen sehr viele Minuten, da so viele andere Bigs in den vergangenen Wochen ausgefallen sind. Sie brauchen eine Pause."

Wann genau die genannten Bigs für ihr Comeback bereitstehen, ist derzeit noch nicht bekannt. Genaue Namen, an wem die Warriors vor der Trade Deadline interessiert sein könnten, wurden in dem Bericht allerdings ebenfalls nicht genannt. Nach der peinlichen Pleite gegen die Rumpftruppe der Phoenix Suns stehen die Warriors aktuell mit 20 Siegen und 21 Niederlagen auf Platz acht im Westen.

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Derrick Favors spielte zuletzt für die Oklahoma City Thunder.

Trade-Gerüchte vom 11. Januar

Atlanta Hawks nehmen Derrick Favors unter Vertrag

Die Atlanta Hawks werden sich mit Derrick Favors verstärken. Der 31-Jährige unterschreibt einen Vertrag über zehn Tage bei den Hawks. Das berichtet Adrian Wojnarowski von ESPN. Der Center war zuletzt ohne Team, nachdem ihn die Houston Rockets im September entlassen hatten.

Die Hawks beklagen derzeit den Ausfall von Clint Capela (Wade) und haben ansonsten nur noch Youngster Onyeka Okongwu sowie Frank Kaminsky für die Center-Position zur Verfügung. Favors schließt sich damit seinem Heimatteam an, der Big Man kommt aus Atlanta und spielte auf dem College für Georgia.

Zuletzt spielte Favors im Vorjahr für die Oklahoma City Thunder, ohne dabei aber nachhaltig Eindruck zu machen. Der Nr.3-Pick aus dem Jahr 2010 legte im Schnitt 5,3 Punkte und 4,7 Rebounds in 38 Spielen auf. In seiner Karriere spielte der Center zudem für die New Jersey Nets, Utah Jazz sowie die New Orleans Pelicans.

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Tim Hardaway Jr. spielt eine schwache Saison für die Dallas Mavericks.

Trade-Gerüchte vom 9. Januar

Finden Mavs Abnehmer für Tim Hardaway Jr.?

Der Shooting Guard spielt gelinde gesagt eine mäßige Saison für die Mavericks, im Schnitt legt der 30-Jährige knapp 14 Punkte pro Spiel bei Quoten von gerade einmal 38,4 Prozent auf. Dennoch scheint THJ weiterhin Fans in der Liga zu haben. Wie Chris Fedor (cleveland.com) im Podcast "Please don't aggregate this" von Jake Fisher (Yahoo) verriet, beobachten die Cavs die Situation des Guards in Dallas.

Demnach sei Hardaway ein möglicher Kandidat für den Flügel in Cleveland. Die andere Wunschlösung sei laut Fedor Bojan Bogdanovic von den Detroit Pistons, der aber womöglich zu teuer für die Cavs sein dürfte.

Hardaway hat in Dallas noch einen Vertrag bis 2025 und kassiert in dieser Saison stattliche 19,6 Millionen Dollar. Im Sommer 2021 unterschrieb THJ für vier Jahre und 75 Millionen, dabei handelt es sich aber um einen Vertrag, bei welchem die Gehaltszahlungen pro Jahr zurückgehen. So bekommt Hardaway Jr. in der Saison 24/25 nur noch 16,2 Millionen.

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Fred VanVleet könnte bei den Toronto Raptors zum Trade-Kandidaten werden.

Trade-Gerüchte vom 8. Januar

Fred VanVleet lehnte Vertragsverlängerung in Toronto ab

Die Raptors befinden sich inmitten einer frustrierenden Spielzeit und das gilt auch für ihren Point Guard. Nachdem Fred VanVleet vergangene Saison noch All-Star wurde, gingen seine Werte in dieser Spielzeit in fast allen relevanten Kategorien zurück (aktuell 18,8 Punkte, 6,2 Assists, 37,7 Prozent FG). Das kommt zu einem schlechten Zeitpunkt, da es für VanVleet unter anderem auch um einen neuen Vertrag geht.

FVV verfügt zwar noch über eine Spieler-Option für das kommende Jahr (21,3 Mio. Dollar), hofft aber offensichtlich auf einen größeren Zahltag. Entsprechend lehnte er vor der Spielzeit einen neuen Vierjahresvertrag über rund 114 Millionen Dollar ab, wie TSN berichtet. Es sollen demnach mindestens 130 Mio. über diesen Zeitraum werden, analog zu dem Vertrag von Tyler Herro in Miami.

Die Raptors müssen demnach im Prinzip jetzt schon entscheiden, ob ihnen der bald 29-jährige VanVleet so ein Investment wert ist. Sie können diese Summe zwar auch im Sommer noch anbieten, allerdings laufen sie dann auch Gefahr, ihn ohne Gegenwert zu verlieren. Ehe dies passiert, könnte dem Bericht zufolge ein Trade im Lauf des kommenden Monats anstehen.

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Myles Turner hat eine vorzeitige Vertragsverlängerung bei den Pacers wohl abgelehnt.

Myles Turner, Jordan Clarkson lehnten wohl Verlängerung ab

Sowohl Myles Turner von den Indiana Pacers als auch Jordan Clarkson von den Utah Jazz haben offenbar Angebote einer Vertragsverlängerung über den Sommer hinaus bei ihrem jeweiligen Arbeitgeber abgelehnt. Das berichtet Marc Stein (Substack).

Aus diesem Grund gebe es neue Hoffnung unter der Konkurrenz, dass Turner und Clarkson doch noch auf dem Trade-Markt verfügbar gemacht werden könnten. Die Pacers und Jazz drohen die beiden angehenden Free Agents (Turners Vertrag läuft aus, Clarkson kann dank einer Spieleroption aus seinem Kontrakt aussteigen) im Sommer womöglich ohne Gegenwert zu verlieren.

Gerade bei Clarkson scheinen die Jazz aber weiterhin nicht gewillt zu sein, den Scorer (20,6 PPG plus 4,5 Assists bei 44,6 Prozent aus dem Feld und 36 Prozent von Downtown) abzugeben. Laut The Athletic soll es zwischen beiden Parteien Interesse an weiteren Gesprächen und damit einer weiteren Zusammenarbeit geben.

Bei Turner ist sich Stein dagegen nicht so sicher. Trade-Gerüchte um den Pacers-Center halten sich bereits seit der vergangenen Offseason, aufgrund der überraschend starken Saison des Teams (22-18, Platz 7 im Osten) wurde aber auch ein Verbleib Turners zur Option. Der 26-Jährige legt im Schnitt 16,7 Punkte (54,9 Prozent FG, 38 Prozent Dreier), 7,9 Rebounds und 2,2 Blocks auf.

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Bojan Bogdanovic ist offenbar in fast der halben Liga äußerst beliebt.

Bojan Bogdanovic: Fast die halbe Liga an Pistons-Star dran?

Eine zweistellige Anzahl an Teams ist offenbar an einem Trade für Bojan Bogdanovic interessiert. Das geht aus einem Bericht von Marc Stein (Substack) hervor. Damit haben angeblich mindestens zehn der 30 NBA-Teams ein Auge auf den Veteranen der Pistons geworfen.

Dabei soll Detroit der Konkurrenz in den vergangenen Wochen klargemacht haben, den 33-Jährigen eigentlich behalten zu wollen. Bei einem Angebot in Höhe eines ungeschützten Erstrundenpicks könnten die Pistons dem Bericht zufolge aber dennoch schwach werden - auf den gleichen Gegenwert hoffen demnach im Übrigen auch die Houston Rockets für Eric Gordon.

Die Bogdanovic-Interessenten hoffen aber weiterhin darauf, dass es sich dabei nur im eine Verhandlungstaktik der Pistons handelt und der Preis für Bogdanovic bis zu Trade Deadline am 9. Februar noch weiter fällt. Mit einem Punkteschnitt von 21 Zählern pro Partie ist der Forward der Topscorer der Pistons in dieser Saison, dabei trifft er 48,6 Prozent aus dem Feld und 41,8 Prozent von der Dreierlinie.

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Kelly Oubre Jr. wird wohl vier bis sechs Wochen aufgrund einer Handverletzung verpassen.

Vor Verletzung: Mehrere Teams wollten wohl Kelly Oubre Jr.

Mehrere Top-Teams hatten offenbar Trade-Interesse an Kelly Oubre Jr. von den Charlotte Hornets angemeldet, darunter laut Marc Stein (Substack) auch die Cleveland Cavaliers, Phoenix Suns und Toronto Raptors.

Allerdings hat sich 27-Jährige eine Bänderverletzung an der linken Hand zugezogen und musste vor wenigen Tagen unters Messer. Er wird vier bis sechs Wochen ausfallen, damit dürfte sich ein Trade erledigt haben. Oubre Jr. befindet sich im letzten Jahr seines Zweijahresvertrags in Charlotte (12,6 Mio. Dollar diese Saison) und wird im Sommer Unrestricted Free Agent. In der aktuellen Saison kommt er auf 20,2 Punkte und 5,1 Rebounds bei Shooting-Splits von 42/31/71.

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