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NBA - Fragen und Antworten zur Rückkehr von Ben Simmons zu den Sixers: Das nächste Kapitel einer grotesken Seifenoper

Von Philipp Jakob

Die Saga um Ben Simmons geht in die nächste Runde: Der Sixers-Star ist überraschend nach Philadelphia zurückgekehrt. Was bedeutet dies nun für die Sixers und wie sehen die nächsten Schritte aus? SPOX beantwortet die wichtigsten Fragen.

Warum kehrt Ben Simmons nun doch zu den Sixers zurück?

Als Ben Simmons am Montagabend Ortszeit vor dem Wells Fargo Center in Philadelphia stand, hatte er alle überrascht. Zwar hatte die Woj-Bomb von ESPN-Insider Adrian Wojnarowski auf eine Rückkehr des 25-Jährigen hingedeutet, nachdem dessen Agent Rich Paul in den vergangenen Tagen viele Gespräche mit den Sixers-Verantwortlichen geführt hatte. Doch dass Simmons bereits am Montag vor der Tür stehen würde, davon wussten offenbar auch die Sixers nichts.

Laut Woj erhielt General Manager Elton Brand kurz vor dem Tip-Off der Preseason-Partie gegen die Brooklyn Nets eine Textnachricht: Simmons warte vor der Arena, ihm müsse Zugang gewährt werden, damit er seinen verpflichtenden Corona-Test ablegen könne. Die Sixers hatten nach den Gesprächen mit Paul eigentlich mit einer Rückkehr gegen Ende der Woche gerechnet.

Nun ist Simmons schon früher in die "Stadt der brüderlichen Liebe" zurückgekehrt und öffnet damit das nächste Kapitel einer mittlerweile grotesken Saga. Zwei Wochen lang hielt sein Streik, um einen Trade zu erzwingen, die Gründe für seine Rückkehr dürften vor allem monetärer Natur sein.

Wie erwartet machten die Sixers ihre Ankündigung wahr und belegten den Point Guard für jedes verpasste Training und Vorbereitungsspiel mit einer Geldstrafe. Seine Abwesenheit bei den Preseason-Spielen kostete ihn jeweils 360.000 Dollar, in Verbindung mit Strafen für die verpassten Trainingseinheiten stand er laut ESPN schon vor der Partie am Montag bei einer kumulierten Summe von knapp einer Million Dollar, die ihm verloren ging.

Medienberichten zufolge soll das Camp von Simmons die Auswirkungen der Geldstrafen erst in den vergangenen Tagen realisiert haben, nachdem klar wurde, dass er das Geld wohl auch nach einem Trade nicht von seinem neuen Team zurückbekommen würde. Nun soll es offenbar Gespräche mit den Sixers geben, ob er einen Teil der Strafen zurückbekommt, wenn er sich wieder ins Team integriert - falls er das überhaupt möchte. Anfang Oktober hatte die Franchise einen beachtlichen Teil von Simmons' Gehalt auf ein Treuhandkonto überwiesen.

Wie Wojnarowski schreibt, habe Simmons mit dem Streik seinen Standpunkt untermauern wollen, dass er Philly unbedingt verlassen möchte. Nun sei der Australier der Ansicht, dass ihm dies gelungen sei.

Simmons' Weigerung, zum Training Camp zu erscheinen und die Geldstrafen zunächst hinzunehmen, um einen Trade zu erzwingen, ist beispiellos. Und das Drama ist noch lange nicht vorbei.

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