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Schwäbische Talentschmiede: Diese Stars spielten in der VfB-Jugend

Christian Gentner feiert am 14. August seinen 37. Geburtstag. Wie bei vielen Spielern nahm auch seine Karriere beim VfB Stuttgart ihren Anfang. Einige blieben über Jahre, andere kamen woanders groß raus. Ein Überblick.
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MARVIN COMPPER: Der gebürtige Tübinger schloss sich mit 14 der VfB-Jugend an. In Hoffenheim schaffte der Innenverteidiger den Durchbruch und spielte später für Florenz, Celtic und Leipzig. Jetzt Co-Trainer bei Lok Moskau.
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SERDAR TASCI: Ein weiterer Innenverteidiger, der den Sprung schaffte. Insgesamt 14 Jahre beim VfB, 184 Bundesliga-Spiele und auf Leihbasis sogar beim FC Bayern. Zuletzt bei Basaksehir, machte 2019 Schluss.
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JULIAN SCHIEBER: Mit Unterbrechung von 2006 bis 2012 in Stuttgart, durch gute Leistungen spielte er sich beim BVB auf den Zettel. Dort in zwei Jahren meist Reservist. In Berlin und Augsburg häufig verletzt. Beendete 2021 seine Karriere.
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ANDREAS BECK: Kam mit 13 Jahren zum VfB und sollte dem Klub bis 2009 die Treue halten. Nach Stationen in Hoffenheim und Istanbul kehrte er für zwei Jahre zurück. Bestritt insgesamt 230 BL-Spiele, zuletzt in Belgien aktiv.
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CHRISTIAN GENTNER: Ein weiteres Eigengewächs, das abgesehen von einem dreijährigen Intermezzo in Wolfsburg von 1999 bis 2019 für den VfB auflief. Mit beiden Vereinen deutscher Meister und jetzt beim FC Luzern in der Schweiz.
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MARIO GOMEZ: Am Rande der Schwäbischen Alb geboren, startete der Stürmer beim VfB durch. Knipste bei Bayern 113-mal, kehrte nach Auslandsstationen 2018 zurück und beendete nach dem Aufstieg seine Karriere. Nun Technischer Direktor bei RB.
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HOLGER BADSTUBER: Bevor der Linksfuß in der Jugend des FC Bayern groß wurde, spielte er zwischen seinem elften und 13. Lebensjahr bereits in Stuttgart. Es dauerte 13 Jahre bis es zur Wiedervereinigung. Löste Ende 2021 seinen Vertrag in Luzern auf.
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ADAM SZALAI: Der Ungar ist vor allem für seine Zeit in Mainz mit Holtby und Schürrle in Erinnerung, bereits zuvor war er von 2004 bis 2007 in der VfB-Jugend aktiv. Danach in Schalke, Hoffenheim und Hannover. Seit Anfang 2022 beim FC Basel.
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DANIEL DIDAVI: Seit frühester Kindheit beim VfB, schaffte er in der Saison 2015/16 den endgültigen Durchbruch und wechselte nach Wolfsburg. Zahlreiche Verletzungen prägen seine Karriere. Sein Vertrag beim VfB lief im Sommer 2022 aus.
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LEON DAJAKU: 1,5 Millionen Euro überwies der FC Bayern 2019 nach Stuttgart, um den damals 18-jährigen Rechtsaußen nach München zu lotsen. Spielt seit 2021 für den AFC Sunderland.
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ERMIN BICAKCIC: "Eisen-Ermin" spielte sieben Jahre für den VfB, bei den Profis reichte es aber nur zu sechs Spielen. Besser lief es im Anschluss in Braunschweig, seit 2014 kommt er für Hoffenheim auf 152 Bundesliga-Partien.
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SEAD KOLASINAC: Zwischen den Stationen Hoffenheim und Schalke spielte der zweikampfstarke Linksverteidiger für ein Jahr in der U19 des VfB. Nach 123 Spielen für S04 wechselte er 2017 ablösefrei zum FC Arsenal. Nach S04-Rückkehr nun in Marseille.
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LORIS KARIUS: Verbrachte vier Jahre in der Stuttgarter Jugend, ehe er seine Ausbildung bei Manchester City fortsetzte. In Mainz empfahl er sich für einen Vertrag beim FC Liverpool. Sein Vertrag dort endete in diesem Sommer.
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JEREMY TOLJAN: Wie Karius nur kurzzeitig beim VfB (von 2009 bis 2011 in der U17), setzte sich dann in Hoffenheim durch und schloss sich dem BVB an. Aktuell bei Sassuolo in Italien.
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SVEN ULREICH: Durchlief sämtliche Jugendabteilungen der Schwaben und verabschiedete sich 2015 nach 220 Profieinsätzen zum FC Bayern. Dort Reservist hinter Manuel Neuer, aber immerhin mit 77 Spielen und einigen Titeln. Nach HSV-Intermezzo zurück beim FCB.
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KEVIN STÖGER: Der Steyrer schaffte es zwischen 2009 und 2015 nicht in die Profimannschaft, zwischenzeitlich zum FCK verliehen. Über Paderborn und Bochum landete er in Düsseldorf, aktuell in Bochum zuhause.
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SEBASTIAN RUDY: Von 2003 bis 2010 beim VfB, entwickelte er sich erst in Hoffenheim zum Nationalspieler. In München und Schalke nur mäßig erfolgreich. Seit 2020 zurück im Kraichgau.
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BERND LENO: Dass das Torhüter-Talent nach Leihe 2012 für "nur" 7,5 Millionen fest zu Bayer Leverkusen wechselte, ist bis heute unter VfB-Fans viel diskutiert. Als Arsenal 2018 25 Millionen an Bayer zahlte, kassierte der VfB zehn Prozent. Jetzt in Fulham.
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SAMI KHEDIRA: Mit acht Jahren kam der spätere Weltmeister vom TV Oeffingen zum VfB, 15 Jahre später ging es zu Real Madrid. 2015 ging es zu Juve, 2021 beendete der 2014er Weltmeister seine Karriere bei Hertha.
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THILO KEHRER: Bis zur U17 spielte Kehrer in Stuttgart, dann ging es in die Schalke-Jugend und später bei den Profis weiter. Nach nur 45 BL-Spielen zahlte PSG 37 Millionen für den flexibel einsetzbaren Verteidiger.
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TIMO BAUMGARTL: Ging 2011 nach Stuttgart und war bereits mit 18 Jahren Stammspieler in der Bundesliga. Nach dem Bundesliga-Abstieg 2019 wechselte der Innenverteidiger für zehn Millionen Euro zur PSV Eindhoven. Aktuell an Union verliehen.
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JOSHUA KIMMICH: Mit zwölf Jahren ging es für Kimmich vom Heimatverein zum VfB. Nach zwei Spielzeiten in Leipzig seit 2015 beim FC Bayern und sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft ein absoluter Führungsspieler.
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ODYSSEAS VLACHODIMOS: Der Deutsch-Grieche wurde in Stuttgart geboren und spielte für den VfB dreimal in der Bundesliga. Bei Panathinaikos und Benfica entwickelte sich der Schlussmann zum europaweit begehrten Torhüter.
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ANTONIO RÜDIGER: Über Berlin und Dortmund landete der Innenverteidiger 2011 in der U19 des VfB und schaffte den Sprung in die Bundesliga. In Rom und London ging sein Weg weiter steil nach oben und führte ihn nun zu Real Madrid. Auch im DFB-Team gefragt.
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TIMO WERNER: Für die stattliche Ablöse von 14 Millionen Euro wechselte der Stürmer mit 18 vom VfB nach Leipzig. 2020 zahlte der FC Chelsea 53 Millionen Euro Ablöse für Werner. Für rund 20 Mio. ging es jetzt wieder zurück zu RB.
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SERGE GNABRY: Musste nach sechs Jahren in Stuttgart (2005 bis 2011) den Umweg über den FC Arsenal gehen, bevor er sich in Bremen und Hoffenheim durchsetzte und nun in München glänzt.
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