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Guardiolas Schockmoment: Als Salzburg Bayern aus dem Stadion schoss

Am 18. Januar 2014 kassierte der FC Bayern München eine denkwürdige Klatsche. Im Testspiel gegen RB Salzburg ging der deutsche Rekordmeister mit 0:3 baden.
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Es war die bis dato erst dritte Niederlage der Bayern unter Trainer Pep Guardiola, der das Team im vorangegangenen Sommer übernommen hatte. Mit drei Toren Unterschied hatte der FCB unter dem Star-Trainer bis dahin überhaupt noch nie verloren.
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Vor der Partie schien der Favoritenstatus klar vergeben. Zwar fehlten bei den Bayern unter anderem mit Ribery, Robben, Lahm und Schweinsteiger einige Topstars, die FCB-Startelf hatte dennoch einen höheren Marktwert als der gesamte Salzburger Kader.
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Die damalige Aufstellung der Bayern: Manuel Neuer – Javi Martinez (46. Rafinha), Jerome Boateng, Dante, David Alaba – Thiago, Xherdan Shaqiri, Toni Kroos, Mario Götze (46. Mario Mandzukic), Pierre-Emile Höjbjerg (76. Julien Green) – Thomas Müller.
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Der Spielverlauf sollte das aber keineswegs widerspiegeln. Salzburg machte von Beginn an Druck und spielte groß auf. Sadio Mane erzielte das 1:0 bereits nach 13 Minuten, nur sieben Minuten später stellte Jonatan Soriano per Elfmeter auf 2:0.
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Noch vor dem Halbzeitpfiff sorgte Robert Zulj mit einem Abstauber in der 44. Minute für die Vorentscheidung. Der Sieg hätte gar noch höher ausfallen können, nach der Pause vergaben allerdings erneut Mane (Latte) und Kevin Kampl (Elfmeter) beste Chancen.
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Insgesamt siegten die Österreicher also auch in der Höhe mehr als verdient mit 3:0. Bayern-Keeper Neuer musste in den ersten 60 Minuten mehr Schüsse abwehren als in allen vorherigen 17 Bundesliga-Partien (der Saison 13/14) in 90 Minuten zusammen.
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Guardiola zollte dem Auftritt der Österreicher auch entsprechend Respekt. "Ich habe in meiner Karriere noch nie gegen eine Mannschaft gespielt, die mit einer so hohen Intensität gespielt hat wie Red Bull Salzburg", lobte der Spanier.
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Viele der damaligen RB-Akteure entwickelten sich zu späteren Weltstars. 67 Millionen Euro nahm Salzburg allein durch Verkäufe der folgenden Startelf ein. Einige Spieler generierten später gar noch höhere Ablösesummen. Wer war dabei?
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Tor – PETER GULACSI: Kam unmittelbar vor der Spielzeit aus Liverpool und sollte die Saison über als Stammkeeper das Salzburger Tor hüten. Spätestens seit seinem Wechsel zu RB Leipzig auch in Deutschland jedem ein Begriff.
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Abwehr – CHRISTIAN SCHWEGLER: Der Schweizer verbrachte weite Teile seiner Karriere bei den Salzburgern – acht Jahre stand er in der Mozartstadt unter Vertrag. Kehrte später in seine Heimat zurück und beendete 2021 seine aktive Karriere.
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MARTIN HINTEREGGER: Der heutige Frankfurter Publikumsliebling darf Salzburg seinen Ausbildungsverein nennen. 2016 ging es dann in die Bundesliga. Über Gladbach und Augsburg landete er bei seinem heutigen Verein, der SGE.
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ANDRE RAMALHO: Auch der Brasilianer ging später den Schritt in die Bundesliga. Zwei Jahre spielte er für Bayer Leverkusen, bei der Werkself fand er aber nie eine Heimat. Später noch leihweise in Mainz. Heute bei der PSV Eindhoven unter Vertrag.
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ANDREAS ULMER: Einer der ganz wenigen Salzburger Spieler, der dem Verein die Treue hielt. Bis heute ist der Linksverteidiger bei den Österreichern unter Vertrag. Nach wie vor fester Bestandteil der RB-Startelf.
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Mittelfeld – STEFAN ILSANKER: Wurde von den Salzburgern zur großen Schwester nach Leipzig transferiert, wo ihm der Durchbruch gelang. Fünf Jahre bei den Sachsen unter Vertrag, ehe es zur Frankfurter Eintracht ging. Jetzt ruft Genua.
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CHRISTOPH LEITGEB: War in der Mozartstadt über viele Jahre gesetzt, allerdings warfen ihn Verletzungen immer wieder zurück und verbauten ihm eine größere Karriere. 2019, nach zwölf Jahren RBS, hing der die Fußballschuhe an den Nagel.
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KEVIN KAMPL: Der Deutsch-Slowene kam aus der Leverkusener Jugendabteilung über Osnabrück und Aalen nach Salzburg. Dort Dreh- und Angelpunkt des Offensivspiels. Empfahl sich durch gute Leistungen für seine späteren Arbeitgeber (BVB, B04, Leipzig).
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SADIO MANE: Stellte die Bayern mit seinen schnellen Sprints vor extreme Probleme. Spätestens seit seinem Liverpool-Wechsel einer der besten Spieler der Welt, ab der neuen Saison beim FC Bayern unter Vertrag.
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Sturm – ROBERT ZULJ: Kam im Winter 13/14 nach Salzburg und absolvierte immerhin noch zehn Spiele. Wagte später den Sprung in die Bundesliga (Fürth, Hoffenheim, Union, Bochum), langfristig überzeugen konnte er aber nirgends. Aktuell in den VAE tätig.
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JONATAN SORIANO: Der Spanier ist nach wie vor der - mit weitem Abstand - erfolgreichste Salzburger Torjäger aller Zeiten. 172 Mal traf er in 202 Pflichtspielen. Für die ganz große Karriere reichte es dennoch nie. 2021 beendete er die Karriere.
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Einwechslungen: FLORIAN KLEIN: Sollte dem ein oder anderen VfB-Fan ein Begriff sein. Nach seinem Salzburg-Engagement für drei Jahre in Stuttgart aktiv, wo er unter anderem beim Aufstieg 2017 mithalf. Bis zum Karriereende noch drei Jahre bei der Austria.
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MARCO MEILINGER: Stammte aus der Salzburger Jugendakademie. War vier Jahre in der Mozartstadt, der Durchbruch gelang allerdings nie. Zwischen 2016 und 2018 in Aalborg in Dänemark, seitdem wieder in der Heimat beim SCR Altach.
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VALENTINO LAZARO: Mutierte nach seinen fünf Jahren in Salzburg zum Wandervogel. Über die Berliner Hertha ging es 2019 zu Inter Mailand. Bei den Italienern hüpft er mittlerweile von einem Leihgeschäft zum nächsten (u.a. auch in Gladbach).
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VALON BERISHA: Über viele Jahre einer der Salzburger Stützen im zentralen Mittelfeld. Wagte 2018 den Sprung ins Ausland zu Lazio Rom, in Italiens Hauptstadt fand er aber keine neue Heimat. 2020 wurde er an Stade Reims verkauft.
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YORDY REYNA: Der Peruaner wurde 2013 aus seiner Heimat zu den Bullen geholt, durchsetzen konnte er sich aber nie. In 38 Einsätzen traf er lediglich dreimal. Nach vier Jahren war dann Schluss. Heute in der MLS unterwegs.
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TAXIARCHIS FOUNTAS: Darf als klassischer Feheinkauf betitelt werden. Absolvierte in vier Jahren bei den Österreichern nur ein einziges Pflichtspiel, daran änderten auch viele Leihgeschäfte nicht. Später bei Rapid in Wien, mittlerweile in der MLS.
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JODEL DOSSOU: War lediglich ein halbes Jahr bei Salzburg unter Vertrag, auf einen Pflichtspiel-Einsatz kam er dabei nicht. Seit 2014 mit mehreren Engagements in Österreich, der Schweiz und Frankreich.
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ROBERT VÖLKL: Geboren im bayerischen Bad Aibling wechselte er bereits als Jugendspieler in die Mozartstadt. Durchlief sämtliche U-Mannschaften, ein Pflichtspiel für die Profis absolvierte er aber nie. Kickt heute in der österreichischen Regionalliga.
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Trainer – ROGER SCHMIDT: Der Deutsche nutzt sein Salzburger Engagement als Sprungbrett. Bundesliga-Fans werden ihn durch seine drei Jahre bei Bayer Leverkusen kennen. Später Coach von Mario Götze bei der PSV Eindhoven, mittlerweile bei Benfica.
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