Thank God it's Friday

Willkommen in der Matrix

Von Ole Frerks

Freitag, 10.03.2017 | 10:47 Uhr
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Kawhi Leonard schockt selbst den ältesten Hasen, während Markieff Morris zu viele Draymond-Green-Videos gesehen hat. Jusuf Nurkic überzeugt nicht nur auf dem Platz - und in Phoenix gibt es Bauchklatscher. Thank God it's Friday!

Outfit der Woche: Dass die Garderobe in der NBA eine unglaublich wichtige Rolle spielt, wissen wir nicht erst seit Russell Westbrook oder "Style und das Geld". Walt Frazier drehte bereits in den 70er Jahren Tag für den Tag den Swag auf und seine Nachkommen haben das "Spieler x kommt in der Halle an" mittlerweile zu einem waschechten Ereignis gemacht.

Nicht jeder Spieler investiert allerdings die gleiche Zeit und Hingabe in das Pre-Game-Styling. Tim Duncan etwa lief aus Prinzip immer nur mit versifften Baggy Jeans rum, während die Kollegen Westbrook, James Harden oder Draymond Green sich bisweilen wie Laufsteg-Models präsentieren. Nun gibt es jedoch ein neues Extrem.

Jusuf Nurkic, seit kurzem bei den Blazers angestellt, interessiert sich offensichtlich überhaupt nicht für seine Klamotten. Sogar so wenig, dass er sie von seiner Freundin aussuchen lässt. Oder wie ließ sich dieses Shirt am Sonntag erklären?

Sieht vielleicht auf den ersten Blick normal aus - aber dank Investigativ-Journalist Justin Jett wurde uns die versteckte Botschaft überliefert. "Wenn du das hier lesen kannst, bist du zu nah dran. Er hat eine Freundin." Bitter, wo doch sämtliche Groupies auf das bosnische Biest abfahren! Spätestens nach seiner Leistung gegen die Sixers am Donnerstag.

Nicht-Outfit der Woche: Immerhin konnte er dank seiner Freundin den schrecklichen Fauxpas vermeiden, den sich Isaiah Thomas und Draymond Green am Mittwoch leisteten. Wer kennt es nicht noch aus der Schule? Da kommt man erstmals mit einem neuen Shirt an und fühlt sich begehrenswert wie Jusuf Nurkic - und dann taucht Joseph aus der 7b mit dem gleichen Shirt auf. Ich hab das zuerst gesehen!

Bei IT und Draymond ist nicht überliefert, wer das T-Shirt zuerst gekauft hatte. Die Celtics haben das Spiel allerdings gewonnen und Karma ist bekanntlich eine rachsüchtige ... nun .... Person. Wobei schlechtes Karma in Greens Fall natürlich noch ganz andere, dropkickende Gründe haben könnte.

Nüsse der Woche: A propos. Green hat dummerweise mittlerweile Nachahmer gefunden. Nachdem Markieff Morris vergangene Woche noch von seinen dicken Nüssen prahlte (wir berichteten), trat er Denver-Center Mason Plumlee nun völlig ungeniert in die Nuggets.

Lag das vielleicht daran, dass die Morris-Brüder (zwei) zahlenmäßig unterlegen sind? Womöglich attackierte Morris die Plumlee'sche Familienplanung nur deshalb, weil er verhindern wollte, dass auch in 20 Jahren drei bis zehn Plumlees durch die NBA geistern. Kann man ihm irgendwie nicht übel nehmen, es gehört sich trotzdem nicht!

Heldentat der Woche: Es geht freilich auch ganz anders. Während Markieff für eine negative Schlagzeile sorgte und ejected wurde, lieferte ein Maskottchen in der Wüste Arizonas eine heldenhafte Aktion.

Mitten im Spiel gegen Washington, als die Suns gerade ihre Offense aufziehen wollten, legte auf einmal der Suns-Gorilla einen waschechten Bauchklatscher hin und rutschte bis in die Zone hinein. Er wollte aber keine unfaire Überzahlsituation schaffen - oh nein.

Der Gorilla sammelte einen Gegenstand ein, der auf den Court geflogen war, und verzog sich blitzschnell wieder, das Spiel konnte problemlos weiterlaufen. Was für ein Held. Und was für ein überragendes Video.

Reaktion der Woche: Manu Ginobili hat in seiner vierzehnjährigen NBA-Karriere alles erlebt. Er fing während eines Spiels eine Fledermaus mit der Hand. Er sah Tim Duncan lachen. Er gewann vier Titel. Er trank Rotwein mit Coach Pop. Er verlor ein Haar nach dem anderen, bis seine kahle Stelle irgendwann zum Hubschrauber-Landeplatz umfunktioniert wurde. Und trotzdem kann man ihn noch schocken.

Wobei, man vielleicht nicht. Aber Kawhi Leonard eben. Nachdem die Klaue gegen Houston unter der Woche seine endgültige Bewerbung fürs MVP-Rennen abgab und nacheinander einen Dreier versenkte, James Harden blockte, den Defensiv-Rebound einsammelte und auf der anderen Seite die entscheidenden Freiwürfe versenkte, machte sich Ginobili sofort zum Meme - man musste schon fürchten, dass er sich seine Haare ausreißen würde. Zum Glück konnte Patty Mills ihn davon abhalten.

Manu selbst kommentierte das Bild am nächsten Tag bei Twitter: "Wenn du am Flughafen ankommst und merkst, dass du deinen Pass vergessen hast." Schön und gut. Was er wirklich dachte: "Wenn du einem Roboter menschliche Verhaltensweisen beibringst und zu spät merkst, dass er die Kontrolle übernommen hast."

Kawhi könnte wohl sogar Neo den Ball klauen.

Und sonst so: LaVar Ball hat noch einmal behauptet, dass sein Sohn Lonzo (der potenzielle No.1-Pick 2017) besser ist als Stephen Curry. Charles Barkley hat gesagt, dass LaVar mit dem Mist aufhören soll. Manchmal hat eben auch Charles Barkley Recht.

Lance Stephenson ist zurück in der NBA. Zum Glück.

Jimmy Butler hat zu viele "How I Met Your Mother"-Folgen gesehen und hält sich für Barney Stinson. Marcus Morris allerdings hat keine Zeit für diesen Käse.

Rockets-GM Daryl Morey war unter der Woche bei Brose Bamberg zu Gast. Allerdings nur als Zuschauer - auch in Houston hat niemand tiefere Taschen als der Deutsche Meister.

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