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Tennis

Das Haus der Serena Williams

Von tennisnet

© Jürgen Hasenkopf

Was soll jetzt für Serena Williams noch kommen? Ihr Ausrüster will schon bald ein Gebäude nach der 23-fachen Grand-Slam-Siegerin benennen.

Phil Knight wird seinen 80. Geburtstag im kommenden Februar als zufriedener Senior feiern. Das Forbes Magazine hat den Gründer und langjährigen Chef des Sportartikel-Herstellers Nike vor zwei Jahren als Nummer 15 auf der Liste der reichsten Menschen der Erde geführt, selbst wenn Knight da ein paar Plätze verloren haben sollte, lebt es sich immer noch recht unbeschwert.

Zumal die Aushängeschilder von Nike gerade auch im Tennissport in der abgelaufenen Saison eine beeindruckende Renaissance hingelegt haben: Roger Federer und Rafael Nadal haben die Majors unter sich aufgeteilt, Grigor Dimitrov neben dem ATP-Masters-1000-Turnier in Cincinnati auch den Saisonabschluss in London für sich entschieden.

Knight kennt "seine" Superstars persönlich, mit vielen verbindet ihn eine tiefe Freundschaft. 1984, so hat es die ehemalige Marathon-Läuferin Uta Pippig erzählt, hat sie Knight nach dem Ausstieg aus dem olympischen Marathon persönlich zur Seite genommen und in einem Restaurant getröstet. Besondere Wertschätzung erfährt allerdings Serena Williams: 2016 hatte Nike in New York City mit Serenas Konterfei und dem Slogan "Greatest Female Athlete of All Time" geworben. Mit durchgestrichenem "Female". Sicherlich nicht ohne Rücksprache mit dem ehemaligen Chef Phil Knight.

Serena, Seb, Coach K

Nun soll der voraussichtlich zu den Australian Open Anfang 2018 zurückkehrenden 23-fachen Major-Siegerin eine besondere Ehre widerfahren: Das Hauptquartier von Nike in Beaverton, Oregon, wird um vier Gebäude erweitert, eines davon soll den Namen von Serena Williams tragen. Zwei weitere werden nach dem Olympiasieger und aktuellen Präsidenten des Leichtathletik Weltverbandes Sebastian Coe und dem legendären College-Basketball-Coach Mike Krzyzewski benannt. Für ein neues Parkhaus soll schließlich das Erbe des Sports in New York City Pate stehen.

Wie Serena Williams zu der ganzen Angelegenheit steht, ist nicht bekannt. Dass die Rückkehrerin Spannung aufzubauen weiß, hat sie aber mit einem Instagram-Post in den letzten Tagen wieder bewiesen. Wohl gar nicht zufällig in den Schuhen von Phil Knight.

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