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NFL - Green Bay Packers: Aaron Rodgers lehnte offenbar Mega-Deal ab und will weiter weg

Von Marcus Blumberg

Die Posse zwischen Superstar Aaron Rodgers und den Green Bay Packers geht in die nächste Runde. Offenbar lehnte der Quarterback eine äußerst lukrative Vertragsverlängerung vor kurzem ab.

Der Haussegen zwischen Rodgers und den Packers hängt seit Monaten schief. Zuletzt soll das Team dem amtierenden MVP eine Vertragsverlängerung über zwei weitere Jahre angeboten haben, die ihn laut Adam Schefter von ESPN zum höchstbezahlten Quarterback der NFL gemacht hätte. Das ist derzeit Patrick Mahomes von den Kansas City Chiefs, er verdient rund 45 Millionen Dollar pro Jahr.

Der Deal hätte Rodgers insgesamt noch fünf Jahre an die Packers gebunden. Rodgers habe allerdings abgelehnt. Der 37-Jährige soll seit geraumer Zeit unzufrieden sein und bereits zu Beginn der laufenden Offseason den Wunsch geäußert haben, die Packers zu verlassen.

Das Verhältnis zu General Manager Brian Gutekunst, der mehrfach betonte, Rodgers nicht traden zu wollen, sei zerstört und nicht mehr zu kitten, heißt es.

Green Bay Packers drafteten Love ohne Rodgers' Wissen

Medienberichten zufolge soll Rodgers' Zorn damit begonnen haben, dass die Packers ohne sein Wissen im Jahr 2020 im Draft überraschend Quarterback Jordan Love gezogen hatten, anstatt zum Beispiel das Receiving Corps des Teams zu verbessern. Generell fühlt sich Rodgers offenbar respektlos behandelt.

Rodgers' Handlungsspielraum ist allerdings begrenzt. Er blieb bereits den Minicamps und OTAs in dieser Offseason fern und es scheint unwahrscheinlich, dass er zum Start des Training Camps Ende Juli zum Team stoßen wird. Die Packers haben laut NFL-Regularien das Recht, Rodgers für jeden fehlenden Tag mit einer Geldstrafe zu belegen. Sein Fehlen beim mandatorischen Minicamp vor kurzem blieb jedoch ungestraft.

Wenn die Packers seinem Tradewunsch auch in den kommenden Wochen nicht entsprechen - wovon auszugehen ist -, dann bliebe Rodgers neben einem Streik noch die Möglichkeit, seine Karriere zu beenden.

In dem Fall müsste Rodgers jedoch große Teile seines bereits erhaltenen Signing Bonus an die Franchise zurückzahlen. Die Summe würde sich auf rund 23 Millionen Dollar belaufen. Zudem droht dann auch die Rückzahlung seines Roster Bonus aus diesem Frühjahr in Höhe von 6,8 Millionen Dollar.

© getty
Aaron Rodgers hat offenbar keine Lust mehr auf die Packers.

Nach einem Jahr Pause könnte er dann zurückkehren und womöglich leichter einen Abgang von den Packers erzwingen.

Die NFL-Saison 2021 beginnt am 10. September, die Training Camps wiederum öffnen bereits in der letzten Juli-Woche.

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