NFL

NFL-Glossar: American Football von A-Z

Von Adrian Franke

L

Lateral-Pass: Ein Pass, der nicht nach vorne geworfen wird, sondern zur Seite oder nach hinten.Fällt ein nach hinten geworfener Pass auf den Boden, ist es allerdings - im Gegensatz zum Vorwärtspass - ein Fumble und keine Incompletion.

Line of Scrimmage: Die gedachte Linie zwischen der Offensive und der Defensive Line direkt vor dem Snap, auf welcher der Ball liegt und von wo aus der Spielzug beginnt.

M

Man Coverage/Defense: Ein defensives Scheme, das über Manndeckung funktioniert. Verteidiger haben also einen klar definierten Gegenspieler, den sie decken müssen.

Max Protection: Der numerisch bestmögliche Schutz des Quarterbacks: Neben den fünf Offensive Linemen werden drei weitere Spieler (meist Running Backs und Tight Ends) abgestellt, um Gegenspieler zu blocken und dem Quarterback möglichst viel Zeit zu geben. Umgekehrt hat dieser dann allerdings auch nur zwei mögliche Receiver, zu denen er passen kann.

Mike: Der mittlere Linebacker in einer 4-3-Defense oder einer der beiden Inside Linebacker in einer 3-4. Häufig orientiert sich die Offense Line an diesem, vom Quarterback oder Center vor dem Snap identifizierten, Linebacker, um ihre Protection-Zuständigkeiten zuzuteilen.

Muff: Der Verlust des Balls in dem Moment, in dem ein Spieler ihn fangen will. Meist in Kombination mit einem Kick- oder Punt-Return.

N

Neutral Zone: Die offizielle Bezeichnung für den etwa ein Yard breiten Bereich zwischen der Offensive und der Defensive Line, also der Line of Scrimmage.

Neutral Zone Infraction: Ein Verteidiger tritt vor dem Snap in die Neutral Zone. Die Strafe hierfür ist eine 5-Yard-Penalty gegen die Defense.

Nickel-Defense: Eine defensive Aufstellung mit fünf Defensive Backs gleichzeitig auf dem Platz.

No-Huddle: Eine Offense reiht Spielzug an Spielzug, ohne zwischenzeitlich einen Huddle zu bilden. So soll die Defense überrumpelt werden. Gleichzeitig werden größere Umstellungen oder Auswechslungen verhindert.

O

Off-Season: Die Zeit zwischen dem Super Bowl (Anfang Februar) und dem Beginn der Preseason (Anfang August).

Offense: Die Angreifer eines Teams.

Offside: Das Überschreiten der Line of Scrimmage vor dem Snap.

Onside Kick: Der Versuch, einen Kick-Off kurz auszuführen und sich so den Ballbesitz zurück zu holen. Allerdings muss der Ball mindestens zehn Yards in Richtung gegnerischer Endzone zurücklegen, ehe ihn sich das kickende Team sichern kann.

Outside Receiver: Die Wide Receiver, die am nächsten zu den Seitenauslinien positioniert sind.

P

PAT: Siehe: "Extra-Punkt".

Pass Interference: Die Behinderung eines Gegenspielers, während der im Begriff ist, den Ball zu fangen, ohne dabei selbst zu versuchen, den Ball zu fangen oder abzuwehren.

Pass-Protection: Der Schutz für den Quarterback ob durch die Offensive Line, Running Backs, Tight Ends oder Wide Receiver.

Pass-Rush: Der Angriff der Defense auf den Quarterback, während dieser einen freien Passfänger sucht.

Penalty: Siehe "Flagge".

Pick Six: Eine Interception, die von der Defense direkt zum Touchdown in die gegnerische Endzone zurückgetragen wird.

Pistol: Eine Hybrid-Variante der "Shotgun"-Formation. Der Quarterback steht rund vier Yards hinter dem Center (und damit näher an der Line of Scrimmage als in der Shotgun) mit einem Running Back unmittelbar hinter sich. Diese Aufstellung erlaubt es dem Quarterback, einen schnellen Pass zu werfen, gleichzeitig aber auch einen Laufspielzug in Form einer Read Option durchzuführen.

Play: Ein Spielzug.

Play Action: Ein Spielzug, bei dem eine Ballübergabe vom Quarterback an den Running Back angetäuscht wird. Der Quarterback zieht den Ball allerdings in letzter Sekunde zurück und versucht stattdessen einen Pass.

Play Clock: Der Countdown zwischen zwei Spielzügen. Die Offense hat jeweils, sofern es keine Auszeit gibt, 40 Sekunden, um nach dem Ende eines Spielzuges den nächsten Spielzug zu starten.

Playbook: Das Spielbuch eines Teams, in dem alle Spielzüge inklusive der jeweiligen Namen aufgelistet sind, die ein Spieler dieses Teams beherrschen muss. Teams haben ein offensives sowie ein defensives Playbook. Der Umfang dieser Playbooks kann von Team zu Team stark variieren.

Die Fans der NFL

Pocket: Der von der Offensive Line frei geblockte Bereich, in dem sich der Quarterback idealerweise aufhält, während er mit dem Ball in der Hand einen freien Mitspieler sucht.

Pooch Kick (Squib Kick): Ein bewusst eher flacher und/oder kürzer getretener Kick, dessen Ziel es ist, einen längeren Return des Gegners zu verhindern.

Preseason: Die vier Vorbereitungsspiele, die jedes Team bestreitet, ehe die Regular Season beginnt. Traditionell startet die Preseason mit dem Hall-of-Fame-Game ehe die neue Hall-of-Fame-Klasse bekanntgegeben wird. Die beiden Teams, die dieses bestreiten, haben anschließend dennoch vier weitere Preseason-Spiele.

Punt: Schafft die Offense bei drei Versuchen kein neues First Down, erfolgt meist ein Field Goal oder Punt: Der Punter erhält den Snap und kickt den Ball direkt aus der Hand.

Q

Quarter-Defense: Eine defensive Aufstellung mit sieben Defensive Backs gleichzeitig auf dem Platz.

Quarterback: Der Mittelpunkt der Offense. Der Quarterback passt den Ball zu den Receivern, übergibt ihn an den Running Back und ändert Spielzüge an der Line of Scrimmage. Es ist sein Job, gegnerische Defenses zu lesen und in Absprache mit seinen Coaches über Funk den richtigen Spielzug anzusagen.

Quarterback-Sneak: Der Quarterback erhält den Snap under Center und versucht dann sofort, sich einige Yards nach vorne zu bewegen. Das kann in Form eines Sprungs passieren, meist aber schiebt er sich eher hinter seiner O-Line so weit es geht nach vorne. Dementsprechend besonders beliebt, wenn nur wenige Inches zum First Down oder zum Touchdown fehlen.

R

RAC: Bedeutet "Run after Catch": Die Yards, die ein Passfänger zurücklegt, nachdem er den Ball gefangen hat.

Read Option: Wie der Name schon sagt enthält die Read Option verschiedene Möglichkeiten. In den meisten Fällen "liest" der Quarterback einen oder maximal zwei Gegenspieler direkt nach dem Snap. Anhand deren Verhalten entscheidet er, ob er den Ball an den Running Back zurückgibt - oder ihn in letzter Sekunde zurückzieht und selbst mit dem Ball los läuft. Eine Run-Pass-Option ("RPO") gibt dem Quarterback die Möglichkeit, den Ball zu übergeben oder einen Pass zu werfen - ebenfalls davon abhängig, was ein zuvor definierter Gegenspieler macht.

Reception: Siehe: "Catch".

Red Flag: Siehe: "Challenge".

Red Zone: Der Bereich zwischen der gegnerischen Goal Line und der gegnerischen 20-Yard-Line. Wird manchmal auch als "Green Zone" bezeichnet.

Regular Season: Der Teil der Saison vor den Playoffs. In der NFL besteht dieser aus 17 Spieltagen (16 Spiele sowie eine Bye-Week für jedes Team). In der Regular Season werden die Playoff-Teilnehmer und deren Position innerhalb der Playoffs ermittelt.

Return/Returner: Der Spieler, der einen Kick-Off oder Punt fangen und so weit wie möglich zurücktragen soll.

Rookie: Ein Spieler in seiner ersten NFL-Saison.

Roughing the Kicker/Punter/Passer: Ein Hit gegen Kicker, Punter oder Quarterback, nachdem dieser den Ball abgegeben hat. Dabei wird dem angreifenden Spieler ein wenig Spielraum eingeräumt, mehr als einen Schritt darf er allerdings nach der Abgabe des Balls nicht in Richtung des Gegenspielers machen.

Route: Der bestimmte, vorgegebene Laufweg eines Receivers während einem Spielzug. Einzelne Routes haben in verschiedenen Offenses verschiedene Namen.

Running Back: Die "Ballträger". Die erste Aufgabe von Running Backs ist es, nach der Ballübergabe durch den Quarterback, mit dem Ball in der Hand zu laufen - ein "Running Play" oder ein "Rush". Ein Running Back postiert sich vor dem Snap meist hinter oder neben dem Quarterback. Gleichzeitig spielen Running Backs heutzutage auch als Passfänger und als Pass-Blocker eine zunehmend wichtige Rolle.

Rush: Ein Laufspielzug. Siehe: "Running Back".

S

Sack: Der Quarterback wird, während er den Ball in der Hand hat, von einem Verteidiger hinter der Line of Scrimmage zu Boden gebracht. Die Offense muss ihren nächsten Spielzug dann dort starten, wo der Quarterback zu Boden gegangen ist.

Safety (Spielzug): Wird der Quarterback in der eigenen Endzone gesacked, der Running Back in der eigenen Endzone getackelt oder gibt es eine Strafe gegen die Offense innerhalb der eigenen Endzone, spricht man von einem "Safety". Dieser bringt der Defense zwei Punkte, außerdem erhält das Team, das bis eben noch mit der Defense auf dem Platz war, per Punt anschließend noch den Ball.

Safety (Position): Unterschieden wird in "Strong Safety" und "Free Safety". Der Free Safety ist meist der Spieler, der am weitesten von der Line of Scrimmage entfernt ist, und Cornerbacks im Passing Game unterstützen soll. Der Strong Safety ist näher an der Line of Scrimmage und hat seinen Wert bei kurzen Pässen und gegen das gegnerische Laufspiel.

Salary Cap: Die Gehaltsobergrenze, die vorgibt, wie viel Geld NFL-Teams innerhalb einer Saison maximal für die Gehälter ihrer Spieler ausgeben dürfen. Hier geht's zum ausführlichen Artikel.

Screen Pass: Ein kurzer Querpass zu einem Receiver oder Running Back, der dann hinter einer eigens dafür vorgesehenen Wand aus Blockern in Richtung gegnerische Endzone sprintet.

Scoop and Score: Die Defense schnappt sich den Ball nach einem Fumble und trägt ihn direkt zurück in die gegnerische Endzone.

Scramble: Ein ungeplanter Quarterback-Run. Eigentlich ist ein Passspielzug geplant, doch mangels guter Optionen läuft der Quarterback kurzerhand mit dem Ball in der Hand selbst los.

Secondary: Siehe: "Defensive Backs".

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Shotgun: Eine Aufstellung, in welcher der Quarterback beim Snap etwa fünf bis acht Yards hinter dem Center steht und von einem Running Back flankiert wird.

Slide: Der Quarterback rutscht nach einem Lauf zu Boden und gibt sich selbst auf. Der Spielzug ist damit an der Stelle beendet, an der der Quarterback den Ball hatte, als er zu Boden gegangen ist.

Skill Positions: Generelle Bezeichnung für die Offensiv-Spieler, die regelmäßig mit dem Ball in Kontakt kommen und selbigen in Richtung Endzone bringen, also: Running Backs, Wide Receiver, Quarterbacks und Tight Ends.

Slot Receiver: Der Receiver, der sich zwischen der Offensive Line und dem Outside Receiver aufstellt. Dieser Bereich des Feldes wird "Slot" genannt.

Snap: Der Moment der Ballübergabe durch den Center an den Quarterback (oder manchmal auch an den Running Back), wodurch der Spielzug startet.

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Special Team: Die Spieler, die für Kick-Offs, Punts, Field Goals und die jeweiligen Returns und/oder Blocks zuständig sind. Hier geht's zum ausführlichen Artikel.

Spike: Der Quarterback wirft den Ball direkt nach dem Snap vor sich auf den Boden, um die Uhr anzuhalten. Ein "Spike" zählt als Incompletion, gibt der Offense aber die Chance, sich trotz Zeitdruck neu zu formieren und einen neuen Spielzug anzusagen.

Strong Side: Steht genau ein Tight End auf dem Platz, wird die Seite der Offense als "Strong Side" bezeichnet, auf welcher der Tight End ist. In anderen Formationen ist die "Strong Side" die Seite, auf der mehr Spieler der Offense sind.

Stunt: Zwei bis drei Verteidiger tauschen direkt nach dem Snap ihre Position und damit auch ihre vermeintliche Rolle, um die Offensive Linemen zu irritieren. Ein Stunt kann auch bedeuten, dass sich etwa ein Defensive Linemen zurückfallen lässt und stattdessen ein Linebacker die Offensive Line attackiert.

T

Tackle: Das Regel-konforme Stoppen eines Gegenspielers, indem man ihn entweder zu Boden bringt oder aber ins Seitenaus schubst.

Tackle Box: Die imaginäre Linie, die sich von den beiden äußeren Schultern des Right Tackles und des Left Tackles - die beiden äußeren Spieler in der Offensive Line - zurückziehen lässt. Innerhalb dieses Bereichs darf der Quarterback den Ball nicht einfach wegwerfen, um einen Sack zu verhindern.

Three-and-Out: Schafft es die Offense bei einem Drive kein einziges First Down und muss stattdessen nach drei Versuchen punten, spricht man von einem "Three-and-Out".

Three-Point Stance: Die Position eines Linemans: Ein Three-Point Stance beschreibt eine Position, in welcher der Lineman mit drei Körperteilen (also beiden Füßen und einer Hand) den Boden berührt.

Throwaway: Der Quarterback wirft den Ball bewusst ins Seitenaus, um einen Sack zu verhindern - ohne dabei aber ein Intentional Grounding zu begehen.

Tight End: Einfach gesagt die größere, physischere Variante eines Wide Receivers. Tight Ends werden häufiger als Receiver als Blocker (im Passing Game und im Running Game) eingesetzt, sind gleichzeitig aber auch meist die möglichen Passfänger, die dem Quarterback auf dem Feld am nächsten stehen: Der Tight End stellt sich bei vielen Plays direkt neben der Offensive Line auf.

Time Out: Die Unterbrechung des Spiels durch eines der beiden Teams. Jedes Team hat pro Halbzeit drei Timeouts zu seiner Verfügung, um die Uhr anzuhalten.

Touchback: Ein Kick-Off oder ein Punt, der in der gegnerischen Endzone oder dahinter landet. Ebenfalls erreicht man einen Touchback, wenn der Kick-Off-Returner den Ball in der Endzone fängt und sich hinkniet. Hier gibt es zur 2016er Saison eine Regeländerung: Statt von der 20-Yard-Line beginnt die Offense im Falle eines Touchbacks an der 25-Yard-Line.

Touchdown: Überquert ein Spieler mit Ballbesitz die Goal Line (es reicht, wenn die Spitze des Balls über die Linie gehalten wird) oder fängt ein Angreifer den Ball in der Endzone, ist es ein Touchdown. Dieser bringt der Offense sechs Punkte und darauf folgt der Extra-Punkt oder die Two-Point-Conversion.

Tripping: Der Versuch, einen Gegner zu stoppen, indem man ihm das Bein stellt. "Tripping" zieht eine 10-Yard-Strafe nach sich.

Turnover (Takeaway): Der Verlust des Ballbesitzes per Fumble oder Interception an das gegnerische Team. Ebenfalls möglich: Ein Turnover on Downs. Gelingt es einem Team auch im vierten Versuch nicht, ein neues First Down herauszuspielen, dann wechselt der Ballbesitz ebenfalls. Daher punten Teams meist bei Fourth Down in der eigenen Hälfte. Ein Turnover aus Sicht der Defense wird häufig auch als "Takeaway" bezeichnet.

Two-Minute-Warning: Zwei Minuten vor dem Ende einer jeden Halbzeit gibt es eine kurze Auszeit, die Uhr wird automatisch angehalten, ohne dass ein Team eine Timeout benutzen müsste.

Two-Point Conversion: Die Alternative zum Extra-Punkt: Schafft es ein Team, direkt nach einem Touchdown von der 2-Yard-Line nochmals in die Endzone zu kommen, gibt es zwei Extra-Punkte.

U

Under Center: Der Quarterback stellt sich vor dem Snap direkt hinter seinem Center auf und bekommt den Ball so übergeben.

Unnecessary Roughness: Unnötige Härte auf dem Platz, beispielsweise ein Tackle nach Ende des Spielzuges. "Unnecessary Roughness" kostet den Verursacher 15 Yards.

Unsportsmanlike Conduct: Unsportliches Verhalten, etwa: Das Abnehmen des Helms zwischen zwei Spielzügen, das Verhöhnen eines Gegners oder das Beschimpfen eines Schiedsrichters. "Unsportsmanlike Conduct" zieht eine 15-Yard-Strafe nach sich und kann im extremsten Fall zur Herausstellung eines Spielers führen.

V

Vanilla Offense/Defense: Eine sehr einfach, rudimentär gehaltene Offense oder Defense mit wenigen verschiedenen Spielzügen und Formationen. Die meisten Teams beschränken sich in der Preseason auf Vanilla-Formationen, um anderen Teams im Vorfeld der Saison möglichst wenige Informationen zu geben.

Victory Formation: Eine Offense will bei eigener Führung am Ende des Spiels nur noch die Uhr runter laufen lassen und benötigt kein neues First Down, um das Spiel so zu beenden. Die Victory Formation geht Hand in Hand mit dem "Kneel", der Quarterback kniet sich also einfach mit dem Ball hin.

W

Weak Side: Steht genau ein Tight End auf dem Platz, wird die Seite der Offense als "Weak Side" bezeichnet, auf welcher der Tight End nicht ist. In anderen Formationen ist die "Weak Side" die Seite, auf der weniger Spieler der Offense sind.

West Coast Offense: Eine von zahlreichen offensiven Philosophien. Die West Coast Offense fokussiert sich auf viele kurze Pässe, Yards nach dem Catch und ist extrem Timing-basiert. Die große Bekanntheit erlangte die West Coast Offense unter Bill Walsh und den San Francisco 49ers um Joe Montana, Jerry Rice und Co.

Wide Receiver: Die primären Passfänger in einer Offense. Wide Receiver werden auch als Blocker und gelegentlich als eine Art Running Back eingesetzt, dementsprechend gibt es rein physisch verschiedenste Receiver-Typen. Receiver können sich vor dem Snap seitlich oder hinter der Line of Scrimmage postieren. In der heutigen NFL nutzen viele Teams schon als Standard Aufstellungen mit drei Receivern gleichzeitig auf dem Platz.

Y

YAC: "Yards after Catch", siehe: "RAC". "YAC" steht außerdem für "Yards after Contact", also die Yards, die ein Spieler noch herausholt, nachdem der erste Gegenspieler ihn berührt hat.

Yards from Scrimmage: Die Gesamtsumme der erreichten Yards einer Offense oder eines Spielers.

Z

Zone Defense: Das Gegenstück zur Man Defense/Man Coverage. Verteidiger sind hierbei für bestimmte Bereiche des Feldes zuständig und nicht für einen bestimmten Gegenspieler.

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