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"Hast du die Pfanne heiß?" Das waren Deutschlands Olympia-Helden

Die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking sind beendet. 27 Medaillen konnte Team Deutschland insgesamt gewinnen - das drittbeste Ergebnis in der Geschichte Olympischer Winterspiele für die Bundesrepublik. SPOX zeigt alle Medaillengewinner.
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BRONZE - KARL GEIGER (Skispringen, Großschanze): Der Weltcup-Führende kam mit den Schanzen in Peking nicht zurecht, haderte tagelang - bis dann endlich der Knoten platzte. "Schon eher ein Berg" sei ihm anschließend vom Herzen gefallen.
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CONSTANTIN SCHMID, STEPHAN LEYHE, MARKUS EISENBICHLER, KARL GEIGER (Skispringen, Team Männer): 44 Zentimeter gaben am Ende den Ausschlag vor Norwegen. "Ich hab gehofft, ich hab gebetet", erklärte Eisenbichler. "Ich wollte die Medaille unbedingt."
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CHRISTOPH HAFER, MATTHIAS SOMMER (Zweierbob): Aus dem Nichts fuhr der 29 Jahre alte Polizeimeister Hafer zu Bronze - und komplettierte so das historische deutsche Podium im Zweierbob.
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VANESSA VOIGT, VANESSA HINZ, FRANZISKA PREUSS, DENISE HERRMANN (Biathlon-Staffel): Nach einer guten Schießleistung jubelte das Quartett, Herrmann brachte Bronze ins Ziel. "Unfassbar, verrückt. Wie geil war denn dieser Tag, bitte?", staunte Voigt.
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DANIELA MAIER (Ski Freestyle, Cross): Zeigte nicht nur sensationelle Aufholjagden in den K.o.-Läufen, sondern auch unglaublich Fairness, als sie gegen die Disqualifikation von Fanny Smith protestierte. Doch die Schweizerin hatte sie im Finale behindert.
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SILBER - KATHARINA ALTHAUS (Skispringen): Vor ihrer umstrittenen Disqualifikation im Team-Mixed lieferte Althaus ab und gewann die erste deutsche Medaille in Peking. Ein bisschen mehr Wind-Glück im letzten Durchgang und es wäre wohl Gold geworden.
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ANNA BERREITER (Rodeln): Die erst 22-Jährige sprang im Eiskanal in die Bresche, als Julia Taubitz unglücklich vom Schlitten rutschte. Vier tadellose Läufe beim Olympia-Debüt - ihre Zukunft schimmert golden. Vielleicht schon 2026?
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TONI EGGERT, SASCHA BENECKEN (Rodeln, Doppelsitzer): Bronze in Pyeongchang, Silber in Peking ... Gold in Mailand? Diesmal waren Wendl/Arlt zu stark, aber das Duo war dennoch mehr als zufrieden: "Wir haben nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen."
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KATHERINE SAUERBREY, KATHARINA HENNIG, VICTORIA CARL, SOFIE KREHL (Langlauf-Staffel): Man könne mit einer Medaille "liebäugeln, aber nicht damit rechnen", hatte Hennig prognostiziert. Dann lief es fast perfekt - nur die Russinnen waren etwas schneller.
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AXEL JUNGK (Skeleton): Fast hätte der 30-Jährige gar nicht starten können. Er wurde erst im Januar positiv auf Corona getestet, dann bei der Ankunft in Peking noch einmal. Dennoch machte er in der Eisrinne den deutschen Doppelsieg perfekt.
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JOHANNES LOCHNER, FLORIAN BAUER (Zweierbob): "Natürlich machen wir dem Franz Druck, dafür sind wir hier", sagte der Vizeweltmeister, "wir sind zuversichtlich, alles ist möglich." Zu Gold reichte es nicht, aber zu seiner ersten Olympia-Medaille.
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MANUEL FAISST, ERIC FRENZEL, VINZENZ GEIGER, JULIAN SCHMID (Nordische Kombination, Team Großschanze): Der einzige Peking-Auftritt von Frenzel nach langer Quarantäne. Er übergab völlig platt auf Geiger - aber der sprintete dann unwiderstehlich zu Silber.
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MARIAMA JAMANKA, ALEXANDRA BURGHARDT (Zweierbob): Jamanka, Siegerin von Pyeongchang, ging großes Risiko, als sie vor der Saison 100-m-Sprinterin Burghardt als Anschieberin ins Team holte. Der Schachzug ging auf, die Freude kannte im Ziel kein Halten.
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LENA DÜRR, LINUS STRASSER, ALEXANDER SCHMID, JULIAN RAUCHFUSS, EMMA AICHER, KIRA WEIDLE (Ski Alpin, Mixed-Team): Am Schlusstag endlich die erste alpine Medaille, unter anderem wurden die Schweiz und USA ausgeschaltet. Nur Österreich war knapp besser.
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JOHANNES LOCHNER, FLORIAN BAUER, CHRISTOPHER WEBER, CHRISTIAN RASP (Viererbob): Gegen Dominator Francesco Friedrich war auch im Vierer kein Kraut gewachsen, aber das zweite Silber von Peking ist auch nicht schlecht. Auf ein Neues dann in vier Jahren!
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GOLD - JOHANNES LUDWIG (Rodeln): "Ich habe mich oft nicht für Olympia qualifiziert, ich habe bei Weltmeisterschaften oft keine Medaille geholt, aber ich habe weitergemacht. Jetzt weiß ich, dass es richtig war", sagte Ludwig nach seinem Triumph. Jawoll!
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DENISE HERRMANN (Biathlon, Einzel): Paukenschlag der Ex-Laufläuferin schon im ersten Rennen in Peking. "Ich hab ja dieses Jahr schon ziemlich auf die Fresse gekriegt", sagte die 33-Jährige, die alles auf die Spiele ausgerichtet hatte. Mit Erfolg!
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NATALIE GEISENBERGER (Rodeln): "Dass es wieder zu Gold reicht ist Wahnsinn. Ich habe keine Worte", sagte Geisenberger, die im Mai 2020 erstmals Mutter geworden war. Mit ganz viel Erfahrung hielt sie die deutsche Konkurrenz in Schach - ihr fünftes Gold.
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VINZENZ GEIGER (Nordische Kombination, Normalschanze): Mit enormem Rückstand war er auf die Strecke gegangen, lange sah es nach Gold für Johannes Rydzek aus. Doch mit einem Schlussspurt vom anderen Stern katapultierte er sich doch noch zu Gold.
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TOBIAS WENDL, TOBIAS ARLT (Rodeln, Doppelsitzer): Zum dritten Mal Olympia-Gold in Folge für das Traumduo. Wendl knöpfte sich anschließend sogar IOC-Präsident Thomas Bach vor: "Über die Glückwünsche von ihm habe ich mich nicht gefreut."

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NATALIE GEISENBERGER, JOHANNES LUDWIG, TOBIAS WENDL, TOBIAS ARLT (Rodeln, Team): Vier Olympiasieger von Peking tun sich für die "Staffel" zusammen? Das musste ja Gold werden. Das sechste für Geisenberger, sie überflügelte damit Claudia Pechstein.
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CHRISTOPHER GROTHEER (Skeleton): Historisches erstes Olympia-Gold für Deutschland im Skeleton - und das mehr als souverän. "Fahre ich gut, bin ich auch sauschnell", sagte Grotheer nach den beiden ersten Läufen - er sollte Recht behalten.
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HANNAH NEISE (Skeleton): Ihr Erfolg war der vielleicht überraschendste für Team D - erst 21 Jahre alt, noch kein einziger Podestplatz im Weltcup. Doch in Yanqing raste sie allen davon, weil sie ihre Nervosität dank mentaler Arbeit im Griff hatte.
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FRANCESCO FRIEDRICH, THORSTEN MARGIS (Zweierbob): "Er war extrem stark, hat uns eine Lektion erteilt und den Hintern versohlt", musste Lochner neidlos anerkennen. Drittes Gold für Friedrich - und Margis darf bei der Schlussfeier sogar die Fahne tragen.
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KATHARINA HENNIG (r.), VICTORIA CARL (Langlauf, Teamsprint): Das zweifellos spektakulärste Gold für Team D. Im Zielsprint kochte Carl, nur Ersatzläuferin(!), die Weltelite ab. "HAST DENN DU DIE PFANNE HEISS", eskalierte ARD-Kommentator Jens-Jörg Rieck.
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LAURA NOLTE (r.), DEBORAH LEVI (Zweierbob): Gold beim Olympia-Debüt, jüngste Medaillengewinnerin der Bob-Geschichte - Nolte konnte es nicht fassen. "Wir fühlen uns, als wären wir betrunken", japste die 23-Jährige. "Ich kann es nicht fassen!"
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FRANCESCO FRIEDRICH, THORSTEN MARGIS, CANDY BAUER, ALEXANDER SCHÜLLER (Viererbob): Viertes Gold für Friedrich, den "King of Bob", bei seinen erst zweiten Spielen. Damit schloss er zu Legende Andre Lange auf. Und 2026? "Wir sind noch nicht müde!"
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Fazit: "Wir haben ein gutes Ergebnis erzielt", sagte Chef de Mission Dirk Schimmelpfennig. Die nächste Chance auf Medaillen gibt es dann 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Weniger Gigantismus, dafür endlich wieder Tradition im Alpenraum. Schön!
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