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Nick Kyrgios zwischen Genie und Wahnsinn: Ein Blick auf seine Skandale

Nick Kyrgios hat sich in der Vorbereitung auf die Australian Open mal wieder einen Ausraster geleistet. Bei einem Warm-Up-Turnier in Melbourne bekam er vom Stuhlschiedsrichter eine Time Violation aufgebrummt - und weigerte sich danach, weiterzuspielen.
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Das Enfant Terrible bezeichnete den Umpire als "Smart Arse" und erklärte dem Supervisor: "Im Tennis geht's nicht um die Schiedsrichter. Er ist ein Statist, der dafür sorgt, dass die Sch*** rund läuft." Kyrgios' erster Ausraster? Von wegen.
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So legt sich Kyrgios via Twitter und in Interviews sehr gerne mit Novak Djokovic an. Als der Mitte Januar um bessere Trainingsbedingungen für die Spieler vor den Aussie Open bat, bezeichnete Kyrgios ihn als "Idioten".
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Im Verlauf der Corona-Pandemie legte er sich neben Djokovic auch mit Alex Zverev und Domi Thiem an, die die Adria-Tour gespielt hatten: "Keiner von euch hat das intellektuelle Niveau, um überhaupt zu verstehen, was ich meine", twitterte er.
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Die US Open spielte er wegen der Pandemie dann auch nicht. "Ehrlich, ich vermisse Tennis nicht wirklich", sagte er später. "Und auch nicht besonders viele Spieler auf der Tour, nur die Australier und ein paar andere gute Jungs."
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Kyrgios kann aber nicht nur für Eklats sorgen, er kann auch geil Tennis spielen! In Washington gewann er 2019 sein letztes Turnier. Im Finale besiegte er den Russen Daniil Medvedev 7:6, 7:6.
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Seine neueste Weltklasse-Taktik: Kyrgios holt sich vor dem Matchball Rat bei Fans. Wohin soll ich aufschlagen? Hat ganz gut geklappt, also gab es als Dank eine Umarmung. Was für ein Typ!
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Vor seinem Washington-Titel hatte Kyrgios seinen letzten großen Auftritt in Wimbledon, als er in einem Hammer-Match Rafa Nadal unterlag. Er hätte mehr von unten aufschlagen sollen, denn damit war er gegen Nadal sehr erfolgreich...
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Sein Erstrundensieg in Wimbledon gegen seinen Kumpel Jordan Thompson war ein typischer Kyrgios. Er beschimpfte einen zu lauten Ordner, er beschimpfte sein eigenes Team und er forderte Strafen für Linienrichter nach falschen Entscheidungen.
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Auch die Pressekonferenz hatte es in sich: Kyrgios war mal wieder nicht wirklich zufrieden mit den Fragen. "Was für eine tolle Frage? Die ist ja so interessant." Auch gut: "Das macht so Spaß hier."
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Kyrgios schlug Nadal 2019 auf dem Weg zum Turniersieg in Acapulco und bezeichnete ihn später als "verbitterten Verlierer". Nadals Onkel Toni hatte Kyrgios zuvor fehlende Bildung vorgeworfen. Die Antwort: "Ich war 12 Jahre auf der Schule, du Idiot!"
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Schauen wir mal zurück auf Wimbledon 2015. Damals bekommt Kyrgios eine Verwarnung, weil er seinen Schläger so hart auf den Boden knallt, dass dieser in die Zuschauer fliegt.
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Damit aber nicht genug. Im Match gegen Diego Schwartzman sind folgende Worte zu hören: "Dreckiger Abschaum." Kyrgios entschuldigt sich später und meint, dass die Worte ihm selbst galten ...
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Im Match gegen Milos Raonic legt sich Kyrgios mit einer Zuschauerin an. "Sie hat angefangen zu lachen, ich fand es nicht wirklich witzig." Beim Aus gegen Richard Gasquet stehen dann Vorwürfe im Raum, aus Frust absichtlich Punkte abgeschenkt zu haben.
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Beim Rogers Cup 2015 in Montreal teilt Kyrgios von den Platzmikrofonen gut eingefangen Stan Wawrinka folgendes mit: "Kokkinakis hat deine Freundin geknallt, sorry, dir das sagen zu müssen, Kumpel." Der etwas andere Trash-Talk. Die Folge: 28 Tage Sperre.
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Weiter geht es bei den French Open 2016. Kyrgios bekommt eine Verwarnung, weil er einen Balljungen anschreit. "Handtuch!" Kyrgios verteidigt sich, es sei laut gewesen auf dem Platz und außerdem würde Djokovic dafür nie bestraft werden ...
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Wimbledon 2016: Kyrgios bezeichnet sein Team als "zurückgeblieben". Sie hatten ihn nicht gut genug angefeuert. Später entschuldigt er sich mit den Worten: "Manchmal bin ich einfach eine Pest."
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Shanghai Masters 2016: Kyrgios schenkt das Match gegen Mischa Zverev (3:6, 1:6) her und wird vom Platz gebuht. Als Strafe muss er 16.500 Dollar bezahlen, außerdem wird er für drei Wochen aus dem Verkehr gezogen.
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Australian Open 2017: Kyrgios führt gegen Seppi schon klar, ehe er noch in fünf Sätzen verliert und wieder eine fragwürdige Einstellung zeigt. Die Fans buhen ihn aus und John McEnroe meint: "Er könnte die Nr. 1 sein, aber mental ist er die 200!"
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Acapulco 2017: Kyrgios spielt gegen Dudi Sela und meint in Richtung einiger Fans des Israelis: "Shut the f**k up!" Nach dem Match gerät er sogar noch mit Sela aneinander.
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US Open 2017: Ein angeschlagener Kyrgios verliert in Runde eins gegen Millman und wird wegen schlechten Benehmens (Fluchen und Schläger schmeißen) mal wieder mit einer Geldstrafe belegt. Diesmal sind es knapp 7000 Dollar.
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Shanghai Masters 2017: Schon wieder Shanghai und schon wieder wird es hässlich. Kyrgios droht genervt von Schiri und Fans gegen Steve Johnson damit, vom Platz zu gehen, wenn er den ersten Satz verliert. Genau so kommt's.
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Queens 2018: Die nächste Geldstrafe ist fällig ... Beim Seitenwechsel macht Kyrgios auf der Bank mit einer Wasserflasche Masturbationsgesten. "Ich bekomme eine 15.000-Dollar-Strafe, weil ich mit einer Wasserflasche spiele."
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Rom 2019: Kyrgios beschimpft einen Fan, bekommt eine Game Penalty, wirft vor Wut einen Stuhl auf den Platz und wird disqualifiziert. Außerdem gibt er ein seitdem berühmtes Podcast-Interview und zieht u.a. über Djokovic her. "Sein Jubel ist oberpeinlich."
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Queens 2019: Beim Seitenwechsel bei den anderen zuschauen, das macht auch nur Kyrgios. Kyrgios beschimpft sich zwischendurch sogar selbst. "Du bist faul. Und du hast bis 3 Uhr nachts FIFA gezockt, was erwartest du?"
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Schiri Fergus Murphy bekommt es richtig ab. "Der Ball war so weit aus, kein Witz. Was machst du da oben? Und dein Hut sieht lächerlich aus, es scheint nicht mal die Sonne." In Queens muss Kyrgios am Ende 17.500 Dollar blechen.
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Einer, der Kyrgios oft verteidigt hat, ist Roger Federer. Aber auch er meinte zuletzt in Wimbledon: "Wichtig ist, dass die Kinder sich keinen Seich (Schweizerdeutsch für Blödsinn) bei ihm abschauen."
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