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Golden Boy 2015: So sähe das Ranking heute aus

Seit 2003 verleiht die italienische Sport-Tageszeitung Tuttosport den Golden Boy Award für den besten Spieler unter 21 Jahren. 40 Spieler standen 2015 auf der Shortlist. Anthony Martial war der Gewinner. Wäre er das auch heute noch?
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Damals gewann Martial vor Kingsley Coman und Hector Bellerin. Die restlichen Plätze beziehungsweise die Stimmenverteilung sind nicht bekannt. Wir ranken die besten 15 Spieler der Shortlist nach heutigem Wissensstand.
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Platz 15: LUKE SHAW – Der Linksverteidiger spielte 2015 bereits ein Jahr lang für Manchester United. Aus der Southampton-Akademie ins Theatre of Dreams. Shaws Karriere ging steil bergauf. Doch im September 2015 folgte ein schwerer Schlag.
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Shaw brach sich im Champions-League-Spiel gegen Eindhoven das rechte Schien- und Wadenbein. Es sollte nicht seine einzige Verletzung bleiben. 132 United-Spiele verpasste Shaw bereits. Sein Talent ist jedoch unbestritten.
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Platz 14: ADAMA TRAORE – 2015 war Traore noch Barca-Nachwuchsspieler. Es folgte der Wechsel zu Aston Villa. Über Middlesbrough ging es zu Wolverhampton und im Laufe der Zeit avancierte Traore zum Muskelpaket.
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Mit seiner Schnelligkeit ist er eine echte Waffe in der Premier League. Traore wird vor Spielen sogar mit Babyöl eingerieben, um Verletzungen vorzubeugen. Gegner können den Spanier meist nur durch das Festhalten der Arme stoppen.
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Platz 13: ADRIEN RABIOT – Der Franzose hatte sich 2015 bereits als Rollenspieler bei PSG etabliert. In den Folgejahren spielte er sich in der Startformation fest. Während seiner Zeit in Paris gewann Rabiot 20 Titel mit PSG – davon sechsmal die Ligue 1.
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Es folgte ein Karriereknick, den Rabiot bis heute nicht wirklich ausbügeln konnte. Rabiot wollte bei PSG nicht verlängern und fand sich in der Reserve wieder. Für mehr als ein halbes Jahr absolvierte Rabiot kein Pflichtspiel.
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Platz 12: NATHAN AKE – Aus der Feyenoord- in die Chelsea-Jugend, ab 2015 ging er per Leihe (Chelsea-Style!) zu Reading, Watford und Bournemouth. Die Cherries überwiesen schließlich knapp 23 Mio. Euro für den Niederländer.
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Ake avancierte zu einem der besten Innenverteidiger der Premier League. ManCity war er im vergangenen Sommer 45 Mio. Euro wert. Ake verletzte sich jedoch am Oberschenkel, machte nur 13 Spiele für City. Er steht vor einer wegweisenden Saison.
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Platz 11: HECTOR BELLERIN – 2015 war der Spanier bereits Stammspieler beim FC Arsenal. In zehn Jahren bei den Gunners gewann Bellerin dreimal den League Cup und dreimal den Community Shield.
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Das Jahr 2019 war Bellerin allerdings aus der Bahn. Ein Kreuzbandriss und zwei Folgeverletzungen am Oberschenkel setzten Bellerin fast ein Jahr außer Gefecht. Sein Vertrag läuft noch bis 2023.
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Platz 10: MAHMOUD DAHOUD – 2015 war Dahoud noch Gladbach-Profi. Zwei Jahre später wechselte er schließlich zum BVB. Im selben Jahr gewann er mit der deutschen U21 die Europameisterschaft.
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In Dortmund kämpfte Dahoud mit fehlender Konstanz und teils fehlendem Vertrauen der Trainer. Unter Edin Terzic avancierte er aber zum Stammspieler – feierte sein Länderspieldebüt und gewann den DFB-Pokal. Tendenz: Da kommt noch mehr.
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Platz 9: PIERRE-EMILE HÖJBJERG – Pep Guardiola sah in dem Dänen, der zwischen 2012 und 2015 beim FC Bayern spielte, den neuen Busquets. Es dauerte ein bisschen länger, bis Höjbjerg sein Potential ausschöpfte, aber nun scheint er angekommen.
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Höjbjerg wechselte nach Leihen bei Augsburg und Schalke zum FC Southampton. Bei den Saints bekam der viermalige Deutsche Meister Zeit, sich zu entwickeln. 2020 holte Tottenham Höjbjerg, der unter Jose Mourinho die beste Saison seiner Karriere spielte.
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Platz 8: YOURI TIELEMANS – Der Belgier ist noch immer erst 24. Tielemans war 2015 einer der wenigen Nominierten aus dem Jahrgang 1997. Damals war Tielemans noch das Riesentalent von RSC Anderlecht. 2017 wechselte er nach Monaco.
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Im Fürstentum kam Tielemans nicht zurecht. Nach einer Leihe unterschrieb er fix bei Leicester City. Mittlerweile ist er dort unumstrittener Stammspieler und neben James Maddison Leistungsträger im Mittelfeld der Foxes. Nun mit Belgien bei der EM.
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Platz 7: RUBEN NEVES – Der defensive Mittelfeldspieler aus der Porto-Jugend feierte 2015 sein Nationalmannschaftsdebüt. Auch bei der EM 2021 dürfte Neves eine tragende Rolle im Team der Portugiesen spielen.
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2017 wechselte Neves in die Premier League zu den Wolverhampton Wanderers. Neves ist im Mittelfeldzentrum der Wolves unverzichtbar. Sein Vertrag läuft noch bis 2023. Es kursieren Gerüchte um einen Wechsel zu Arsenal oder ManUnited.
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Platz 6: DELE ALLI – Der Offensiv-Allrounder aus Milton Keynes wechselte 2015 zu Tottenham Hotspur, wo er immer noch unter Vertrag steht (noch bis 2024). Mit Ausnahme der vergangenen Saison ist das eine Erfolgsgeschichte.
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Unter Mourinho erlebte Alli jedoch ein Leistungstief, er kam nur zu 15 Ligaeinsätzen. Seine Bilanz bei den Spurs bisher: 251 Spiele, 65 Tore und 60 Vorlagen. Vor zwei Jahren wäre er in diesem Ranking weiter oben gelandet.
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Platz 5: ANTHONY MARTIAL – Der Golden Boy von 2015 landet sechs Jahre später nur noch auf Rang fünf. Martial war 2015 Neuzugang von Manchester United. Seitdem konnte er sich nicht in der Startelf festspielen.
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Aber so schlecht wie es scheint, lief es doch nicht für den Franzosen. Martial holte vier Titel mit United, darunter die Europa League. In 258 Spielen war er an 122 Toren beteiligt. Dennoch: Ein Topstar ist er (noch) nicht.
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Platz 4: MARCO ASENSIO – Gemeinsam mit Isco galt Asensio als Heilsbringer von Real Madrid. Galt. Denn mittlerweile kommen vermehrt Zweifel am Rechtsaußen der Madrilenen auf. Seine Saison 2020/21 war durchschnittlich.
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Dennoch: Asensio gewann mit Real zweimal die Champions League und wurde zweimal Meister. Nach seinem Kreuzbandriss 2019 stagnierte Asensio ein wenig. Gelingt unter Carlo Ancelotti die Rehabilitation?
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Platz 3: ANGEL CORREA – Vom argentinischen Klub San Lorenzo wechselte Correa 2015 zu Atletico Madrid. Seitdem nahm der Argentinier eine enorm starke Entwicklung. Mit 17 Scorer-Punkten war Correa Leistungsträger in der aktuellen Meistersaison.
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Correa ist als hängende Spitze hinter Luis Suarez der Kreativkopf der Rojiblancos und einer der meistunterschätzten Spieler im Weltfußball. Platz drei im Golden-Boy-Ranking von 2015 – zumindest nachträglich.
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Platz 2: SERGEJ MILINKOVIC-SAVIC – Seit seinem Wechsel von KRC Genk zu Lazio Rom ist der offensive Mittelfeldspieler einer der Shootingstars der Serie A. Er kam als U19-Europameister und U20-Weltmeister nach Italien.
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Mittlerweile gilt Milinkovic-Savic als einer der besten Mittelfeldspieler der Welt. Der 1,91 Meter große Spielmacher ist Dauergast in der Gerüchteküche. Italienische Medien berichten von einer dreistelligen Ablöse-Forderung. Nuff said!
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Platz 1: KINGSLEY COMAN – Platz eins in unserem Re-Ranking geht ganz klar an den Flügelstürmer des FC Bayern. Coman ist seit Sonntag 25 Jahre alt und hat damit wieder mehr Jahre als Titel auf dem Buckel. 24 Pokale sammelte er nämlich schon.
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Allein mit den Bayern gewann Coman sechsmal die Meisterschaft, dreimal den Pokal und die Champions League (dank seinem Tor). Seine Bilanz bis hierhin: 200 Spiele, 41 Tore, 50 Assists. Coman ist der eigentliche Golden Boy 2015.
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