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Messi, Rashica, Depay und Co.: Die spektakulärsten Nicht-Transfers des Sommers

Schluss, aus, vorbei: Nach dem 5. Oktober ist das Transferfenster in den europäischen Top-5-Ligen geschlossen. Viele Deals gingen noch über die Bühne, einige andere platzten kurz vor Schluss - in einem Fall sogar auf tragische Weise. Ein Überblick.
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LUKA JOVIC durchlebte eine ganz schwere erste Saison bei Real Madrid. Kaum Spielzeit (935 Minuten), wenige Tore (2), Verletzungspech und dann auch noch der Corona-Ärger. Kaum war Jovic da, gab es auch schon Gerüchte über ein schnelles Ende der Liason.
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"Bis zum 5. Oktober kann alles passieren", hatte Zidane noch in der Vorwoche auf Jovics Zukunft in Madrid geantwortet, ehe er Ende September gegen Real Valladolid "sein bestes Spiel für Real" (Marca) machte und nun mindestens bis zum Winter bleiben wird.
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Bis zum 5. Oktober hatte es zahlreiche Spekulationen über eine Last-Minute-Leihe des 60-Millionen-Stürmers gegeben, sogar von einer Rückkehr zu Eintracht Frankfurt war die Rede. Daran war laut Sportdirektor Fredi Bobic jedoch "gar nichts" dran.
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OUSMANE DEMBELE wurde von Barca-Präsident Bartomeu eigentlich als "unverkäuflich" abgestempelt, sollte dann aber doch den Weg für andere Wunschtransfers der klammen Katalanen frei machen.
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Manchester United hatte den skandalbehafteten und oft verletzten Franzosen als B-Lösung für den Flügel auserkoren, weil Sancho nicht vom BVB loszueisen war. Weil Barca verkaufen, United jedoch nur ausleihen wollte, platzte der Deal.
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Das hatte unmittelbare Auswirkungen auf den eigentlich geplanten und von Neu-Trainer Ronald Koeman geforderten Transfer von MEMPHIS DEPAY. Der Niederländer meldete sich nach seinem im Dezember erlittenen Kreuzbandriss ganz stark zurück.
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Trotz seiner vier Tore in den ersten sechs Ligue-1-Spielen der neuen Saison war Olympique Lyon einem Verkauf des Kapitäns nicht abgeneigt. Schließlich läuft sein Vertrag im kommenden Sommer aus.
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Barca aber konnte und wollte die von Lyon geforderten 20 Millionen (plus fünf für mögliche Boni) am Ende nicht stemmen, weil der Dembele-Transfer platzte. Der Transfer hätte wohl die von der Liga auferlegte Gehaltsobergrenze der Katalanen gesprengt.
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Am gleichen seidenen Faden hing auch der Wechsel von ERIC GARCIA zum FC Barcelona. Der Innenverteidiger von Manchester City soll sich am Montag bereits in Barcelona befunden haben, doch der Transfer platzte.
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Während City 18 Millionen Euro für den 19-Jährigen forderte, sei Barca nur für eine Zahlung in Höhe von zehn Millionen bereit gewesen. Garcia war 2017 aus der Jugend von Barca zur U18 der Citizens gewechselt. Dort kam er Ende 2018 zu seinem Profidebüt.
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Nachdem ANTONIO RÜDIGER zeitweise von Frank Lampard aus dem Kader gestrichen wurde, sah vieles nach einer Leihe bis zum Ende der Saison aus. Doch in den letzten Tagen der Transferperiode schrumpfte der zunächst große Kandidatenkreis zusammen.
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Barca hatte großes Interesse, favorisierte dann aber Eric Garcia. Bei PSG wollte ihn nur Tuchel, nicht aber die Entscheider um Sportdirektor Leonardo mit der dicken Brieftasche. Und Tottenham?
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Dorthin wollte Rüdiger am Ende nicht mehr. Einerseits hätte er dann für einen direkten Konkurrenten gespielt, obwohl er mit Chelsea eigentlich noch nicht abgeschlossen hat. Andererseits wurde er erst vor Monaten von Spurs-Fans rassistisch beleidigt.
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Eine Leihe zu West Ham sei ein zu großer Rückschritt gewesen, berichtet der kicker. Eine Leihe nach Italien zu Milan oder Ex-Klub Roma soll wegen der finanziellen Parameter nicht möglich gewesen sein.
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Sollte sich an Rüdigers Status bei den Blues als Dauerresverist nichts ändern, wird es neue Gespräche geben - allein schon aufgrund der anstehenden EM. Im Januar wäre dann mehr Zeit für Verhandlungen.
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HOUSSEM AOUAR: Neben Depay galt er als eines der heißesten Transfer-Eisen in diesem Sommer. Und doch kam ein Wechsel von Olympique Lyons Shootingstar nicht zustande.
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Juventus Turin und Arsenal sollen um den 22 Jahre alten zentralen Mittelfeldspieler gebuhlt haben. Kostenpunkt: 50 Mio. Euro. Mit ihm und den Gunners soll es auch eine Einigung gegeben haben, allerdings lehnte OL das Angebot aus London ab.
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JAVI MARTINEZ: Eigentlich war es das perfekte Happy End, als Martinez die Bayern gegen Sevilla zum zweiten Mal nach 2013 in einem Supercup-Spiel rettete und dem Verein das zweite Quadruple bescherte. Doch auf das "Happy" folgte kein "End".
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Nachdem der 32-Jährige beim Wiesn-Shooting fehlte, zuvor die Gerüchte eindeutig auf eine Rückkehr zu Ex-Klub Bilbao hingewiesen hatten und auch die Bayern dem verdienten Sechser keine Steine in den Weg legen wollten, schien alles klar zu sein.
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Doch Bilbao pokerte und schielte auf eine Vertragsauflösung zwischen Martinez und dem FCB, um die Ablöse zu sparen und in das Gehalt des Spaniers zu reinvestieren. Da das nicht passierte und auch kein anderes passendes Angebot hereinkam, blieb Martinez.
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MARKO GRUJIC: Als Werder Bremen Davy Klaasen gen Amsterdam ziehen ließ, deutete alles darauf hin, dass der SVW Grujic aus Liverpool loseisen wird. Doch die Reds bestanden auf einen Kauf, während sich Werder nur eine Leihe leisten konnte. Deal geplatzt!
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LAUTARO MARTINEZ: Im April galt sein Wechsel von Inter Mailand zum FC Barcelona schon als so gut wie sicher. Aber was ist schon sicher in Zeiten einer Pandemie? Bereits im Juli seien die Gespräche mit Inter wegen Lautaro gestoppt worden, sagte Bartomeu.
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Doch erst im September, nachdem auch Real Madrid mit dem argentinischen Top-Stürmer (33 Tore in 87 Spielen für Inter) in Verbindung gebracht wurde, folgte ein endgültiges Dementi von dessen Berater: "Lautaro bleibt bei Inter!" Und so kam es auch.
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LIONEL MESSI wollte nach dem Champons-League-Desaster nur noch weg vom FC Barcelona und wähnte sich im Recht, als er eine Vertragsklausel zog, die ihm eine einseitige Kündigung und somit einen ablöesfreien Wechsel vor Vertragsende ermöglichen sollte.
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Die Transferposse des Jahres nahm seinen Lauf. Barca-Präsident Bartomeu und auch LaLiga bestanden darauf, dass die Klausel nicht rechtzeitig gezogen worden sei, ein Rechtsstreit drohte - und am Ende blieb La Pulga bei den Katalanen.
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"Ich werde bei diesem Klub weitermachen", stellte der 33-Jährige in einem Interview mit SPOX und Goal klar: "Ich würde niemals gegen Barca vor Gericht ziehen, weil es der Klub ist, den ich liebe. [...] Es ist der Klub meines Lebens."
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Beruhigt hat sich die Sache zwischen Messi und Barca jedoch nicht. Das Gegenteil ist der Fall. So schoss Messi in den sozialen Medien scharf gegen den Klub, nachdem dieser Luis Suarez zu Atletico hatte ziehen lassen. Fortsetzung folgt im Sommer 2021.
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XHERDAN SHAQIRI hat seit spätestens der vergangenen Saison einen schweren Stand beim FC Liverpool. Seit Beginn des Jahres stand er nur noch siebenmal im Kader der Reds und sollte verkauft werden.
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Allerdings wollte Shaqiri (Vertrag bis 2023) nicht weg und bleibt nun trotz des Daseins als Dauerreservist: "Ich habe mich entschieden, beim FC Liverpool zu bleiben. (...) Ich habe einen langfristigen Vertrag und fühle mich auch wirklich wohl."
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SEAD KOLASINAC flirtete offensiv und in aller Öffentlichkeit mit einer Rückkehr zum FC Schalke 04. Doch der klamme Revierklub konnte sich den 27 Jahre alten Linksverteidiger des FC Arsenal nicht mal per Leihe leisten.
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Dann stieg Bayer Leverkusen in den Poker ein - laut Sport Bild sprach vieles für einen Transfer. Die Rahmenbedingungen: 10 Millionen Euro Ablöse, das hohe Gehalt solle über eine längere Vertragslaufzeit aufgefangen werden. Doch daraus wurde nichts.
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Weil die Werkself Verkaufskandidat Wendell nicht los wurde, fiel auch der fast fixe Kolasinac-Transfer ins Wasser. Der kicker berichtete am Montag kurz vor Ende der Transferperiode darüber.
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JULIAN DRAXLER wurde angesichts seiner begrenzten Spielzeit bei PSG von Bundestrainer Joachim Löw immer wieder zu einem Abschied geraten. Und in diesem Sommer sprach vieles dafür, dass Draxler tatsächlich einen Wechsel forcieren würde.
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Interessenten soll es genug gegeben haben. Unter anderem wurde Bayer Leverkusen mit Draxler in Verbidnung gebracht, nachdem die Bild vermeldete, der Nationalspieler liebäugele mit einer Rückkehr in die Bundesliga.
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"Ich habe mich im Sommer damit beschäftigt, eventuell etwas anderes zu machen", sagte der 27-Jährige. Allerdings habe die Corona-Situation die Suche eingeschränkt und er habe keinen Verein gefunden, "bei dem ich gesagt hätte: Das passt gut zusammen."
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Draxler habe "nicht den riesigen Druck für einen Wechsel verspürt" und sei von Trainer Thomas Tuchel "auf keinen Fall abgeschrieben" worden. Der Eindruck bestätigte sich zuletzt. Draxler stand in vier von sechs Spielen in der Startelf (zwei Tore).
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MILOT RASHICA erlebte hingegen am Deadline Day die Krönung eines Albtraums, der im Sommer begonnen hatte. Rashica hatte den Verantwortlichen von Werder Bremen mitgeteilt, den Verein im Sommer verlassen zu wollen.
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Es habe viele Klubs gegeben, die Interesse gehabt hätten, bestätigte Werder-Manager Frank Baumann am Montagabend. Dazu zählten einige Klubs aus der Premier League und auch RB Leipzig. Mit den Sachsen war sich Rashica schon einig, ...
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... doch konnten sich die beiden Klubs nicht auf einen Transfer verständigen. In den letzten Tagen des Transferfensters wurde es dann wild, wie der Weserkurier berichtet. Zunächst habe Rashica kurz vor knapp nach England fliegen wollen.
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Dann aber habe sich Rashica umentschieden und machte sich auf den Weg nach Leverkusen, um bei Bayer 04 zu unterschreiben. Weil die Verantwortlichen der Werkself jedoch erst am Sonntag konkret vorgefühlt hatten, musste es schnell gehen.
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Am Ende reichte die Zeit nicht mehr. Rashica, der schon im Hotel in Leverkusen weilte, musste niedergeschlagen und ohne neuen Klub die Heimreise antreten. "Die Einigung ist aber zu spät erfolgt. Dann hat die Zeit nicht mehr ausgereicht", sagte Baumann.
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Rashica, der noch bis 2022 Vertrag in Bremen hat, bekam nach dem dramatischen Wechseldesaster eine Woche Sonderurlaub. "Die letzten Tage waren für Milot nicht einfach", sagte Trainer Kohfeldt am Dienstag. Rashica solle nun auf andere Gedanken kommen.
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