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Fussball

"Komische Stimmung" bei Frankfurter Fanmarsch: Polizei verärgert Eintracht-Fans

Von Nino Duit

Beim Fanmarsch von Eintracht Frankfurt vor dem Europa-League-Finale gegen den Rangers FC aus Glasgow hat die spanische Polizei in Sevilla für Unmut bei den SGE-Fans gesorgt.

Kurz vor dem Estadio Ramon Sanchez Pizjuan hielt die Polizei die Fanmassen auf und ließ sie nur in Blockabfertigung weitergehen. Etwa 30 Sekunden lang wurden Fans durchgelassen, ehe der Weg wieder minutenlang von berittenen Polizisten gesperrt wurde. Dabei wurde gar ein Pferd aus dem Polizei-Aufgebot wild und trat fast in die Menge.

Die Vorgehensweise fand bei den Fans von Eintracht Frankfurt wenig Zuspruch, sie äußerten ihren Unmut durch Pfiffe und Buhrufe. Es gab auch einige Wortgefechte zwischen Polizisten und Frankfurtern, in mindestens einem Fall kam es auch zu einer körperliche Auseinandersetzung. Die zuvor ausgelassene Stimmung wurde arg getrübt.

"Es war alles total friedlich bisher, mit den Rangers-Fans ist alles entspannt. Jetzt ist eine komische Stimmung und die kommt nur von der Polizei. In Barcelona haben sie den Marsch laufen lassen, da war alles entspannt. Hier machen sie Blockabfertigung", klagt ein Frankfurter Fan bei SPOX und GOAL.

Frankfurt - Rangers: Vereinzelte Zwischenfälle

Tatsächlich kam es trotz der größtenteils sehr friedlichen Stimmung in der Stadt aber auch zu ganz vereinzelten Auseinandersetzungen zwischen Rangers- und Frankfurt-Fans: Kurz vor dem Spiel sollen Frankfurter eine Bar mir Rangers-Fans rund einen Kilometer vom Stadion entfernt angegriffen haben.

Schon in der Nacht zum Mittwoch wurden fünf Frankfurter von der spanischen Polizei in Sevilla vorläufig festgenommen, auch sie sollen Anhänger der Rangers attackiert haben. Bei den Ausschreitungen mussten die Polizisten intervenieren. Es wurden Gläser und Tische geworfen, außerdem Pyrotechnik abgebrannt.

Es gab nach Polizeiangaben keine ernsthaft Verletzten, ein Rangers-Fan erlitt allerdings eine Platzwunde am Kopf. Insgesamt sollen rund 200 Frankfurter an den Ausschreitungen beteiligt gewesen sein.

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