Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach: Die Noten und Einzelkritiken

Der BVB erarbeitet sich gegen Spitzenreiter Mönchengladbach drei Punkte. Gegen seinen Ex-Klub spielt Hazard wie entfesselt auf, auch die Dortmunder Keeper glänzen. Bei Gladbach überzeugt ein Verletzter, ein Weltmeister fällt ab. Die Einzelkritiken...
1
© getty
ROMAN BÜRKI (bis 70.): Glänzte mit drei Rettungsaktionen in Hälfte eins, besonders stark war seine Fußabwehr gegen Embolo (29.). Bekam nach dem Seitenwechsel nicht mehr viel zu tun, verletzte sich aber bei einem Sprung und musste vom Platz. Note: 1,5.
2
© imago images
MANUEL AKANJI: Präsentierte sich auf der rechten Defensivseite souveräner als in der Innenverteidigung und blieb bei allen Laufduellen über seine Seite energisch am Gegner, setzte jedoch keinerlei Akzente nach vorne. Ordentliche Vorstellung. Note: 3.
3
© imago images
JULIAN WEIGL: Brachte 95 Prozent seiner Zuspiele an seine Kollegen und spielte einige feine Bälle wie auf Brandt in der Schlussphase. Machte seine Schnelligkeitsdefizite gegen Embolo mit gutem Stellungsspiel wett. Note: 2,5.
4
© imago images
MATS HUMMELS: Tauchte bei Offensivstandards immer wieder vorne auf, verfehlte aber meist sein Ziel. Hatte in der Schlussphase Glück, als Schiedsrichter Stegemann nach seinem Kontakt gegen Herrmann nicht auf Elfmeter für die Gäste entschied. Note: 2,5.
5
© getty
NICO SCHULZ: Lief nach seiner Verletzungspause noch nicht rund. Gewann zwar 80 Prozent seiner Zweikämpfe, produzierte mit acht Ballverlusten aber mehr als seine drei Partner in der Viererkette zusammen und entwickelte kaum Druck nach vorne. Note: 3,5.
6
© getty
ACHRAF HAKIMI: Durfte wieder im rechten Mittelfeld ran, wechselte aber häufig mit Hazard die Seiten. Ließ, obwohl er Brandt das zurückgepfiffene 2:0 vorbereitete, die Durchschlagskraft und Kreativität der vergangenen Wochen vermissen. Note: 3,5.
7
© imago images
AXEL WITSEL: Setzte bis auf einen Schuss in Hälfte eins kaum Akzente nach vorne, bestach aber durch seine Ruhe am Ball (Passquote: 88 Prozent). Erwies sich mit sieben Balleroberungen (Bestwert) zudem als wichtigster Zweikämpfer seines Teams. Note: 2,5.
8
© getty
THOMAS DELANEY: Wirkte nicht so spritzig wie sonst, gewann nur 43 Prozent seiner Zweikämpfe. Schaffte es immerhin, bei gegnerischem Ballbesitz schnell den Rückwärtsgang einzulegen. Fing vier Bälle ab. Note: 3.
9
© imago images
THORGAN HAZARD (bis 90.+6): Wirkte gegen seinen Ex-Klub wie entfesselt. Traf zum 1:0, wurde allerdings zurückgepfiffen. Trat dann als Vorlagengeber in Erscheinung und bereitete neben Reus‘ Treffer fünf weitere Topchancen vor. Note: 2.
10
© imago images
JULIAN BRANDT (bis 90.+2): Wollte unbedingt seine Chance nutzen und bot sich immer wieder an. Erarbeitete sich einige Chancen, schloss aber zu unpräzise ab - oder wurde wie kurz vor Schluss von Stegemann zurückgepfiffen. Note: 3.
11
© imago images
MARCO REUS: War bis auf einen geblockten Schuss (27.) in Hälfte eins blass, nach dem Seitenwechsel aber entscheidend mit seinem Tunnel-Tor zum 1:0 zur Stelle (58.). Verhinderte das 2:0 durch Brandt unglücklich. Note: 2,5.
12
© imago images
MARWIN HITZ (ab 70.): Ersetzte den verletzten Bürki und hatte Glück, dass Herrmann sein Tor wenig später um Haaresbreite verfehlte. Rettete eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit aus kurzer Distanz entscheidend gegen Neuhaus. Note: 2.
13
© getty
DAN-AXEL ZAGADOU (ab 90.+2): Durfte anstelle des agilen Brandt noch ein paar Minuten mitwirken. Keine Bewertung.
14
© imago images
LUKASZ PISZCZEK (ab 90.+6): Kam für den gefeierten Hazard, um noch einmal Zeit von der Uhr zu nehmen. Keine Bewertung.
15
© getty
YANN SOMMER: Parierte erst stark gegen Brandt, zeigte dann eine Weltklasse-Parade gegen Hummels. Seinen Fehler beim Hazard-Tor korrigierte der VAR, beim Reus-Tor war er machtlos. Kurz vor Schluss wieder bärenstark gegen Brandt. Note: 2,5.
16
© imago images
STEFAN LAINER: Fand trotz Außenbandriss stark in die Partie, stand defensiv stabil und setzte offensiv das erste dicke Ausrufezeichen, das Bürki gerade noch parierte. Blieb auch in Halbzeit zwei ein Aktivposten und spielte mutig nach vorn. Note: 2.
17
© imago images
NICO ELVEDI: Machte viele Sachen in der Innenverteidigung richtig, war einer der besten Zweikämpfer der Gladbacher und warf sich immer wieder in die Dortmunder Abschlüsse. Einziges Manko: die nervöse Spieleröffnung. Note: 3,5.
18
© imago images
TONY JANTSCHKE: Startete mit einem robusten Tackling gegen Reus in die Partie und gab die Marschroute vor. Nicht immer sattelfest, aber hochmotiviert. Beim 0:1 von Reus wurde er allein gelassen. Leistete sich keine groben Fehler. Note 3,5.
19
© imago images
OSCAR WENDT: Hatte viel Mühe mit Ex-Teamkollege Hazard, der immer wieder den direkten Weg zum Tor suchte und Wendt mit seinem Tempo zu schaffen machte. Der wurde ein ums andere Mal leicht überspielt und war wesentlich anfälliger als Lainer. Note: 4,5.
20
© getty
CHRISTOPH KRAMER: Unauffälliger als Nebenmann Zakaria – und zweikampfschwächer. Gewann nur unterirdische 16 Prozent im ersten Durchgang. Ließ sich beim BVB-Führungstreffer rauslocken und entblößte das Zentrum. Steigerte sich anschließend. Note: 4,5.
21
© imago images
DENIS ZAKARIA: Verrichtete viel Drecksarbeit auf der Sechs und klärte gegen den durchstartenden Hazard in höchster Not. War einmal mehr bester Zweikämpfer der Gladbacher und machte auch sonst ein gutes Spiel. Note: 2,5.
22
© imago images
MARCUS THURAM: Offensiv ging bei ihm nicht viel zusammen. Arbeitete viel auf seiner Seite nach hinten. Hatte zwar keinen Abschluss, dafür aber eine sehenswerte Vorlage auf Herrmann, der jedoch vorbeischoss. Note: 4.
23
© getty
LASZLO BENES: Ließ seine Spielintelligenz immer wieder aufblitzen, schlug gute Standards und setzte Embolo mit einem Geniestreich herrlich in Szene, der vergab jedoch freistehend (29.). Anschließend wurde es stiller um ihn. Note: 3.
24
© getty
ALASSANE PLEA: Hatte wenige bis gar keine Abschlussmöglichkeiten und war dementsprechend etwas verloren auf der linken Außenbahn. Hatte seine besten Aktion beim Doppelpass mit Thuram und der Großchance von Herrmann. Note: 4.
25
© getty
BREEL EMBOLO: Verweigerte den Matchwinner-Status. Ackerte viel und lief Weigl und Hummels immer wieder gut an. Hatte zweimal vor Bürki das 1:0 auf dem Fuß und wurde zweimal abgekocht. Wurde nach einer guten Stunde ersetzt. Note: 4,5.
26
© getty
PATRICK HERRMANN: Kam in der 63. Minute für Embolo und hatte zehn Minuten später den Ausgleich auf dem Fuß, wurde jedoch noch entscheidend von Hummels gestört. Hatte danach keine Szenen mehr. Note: 4.
27
© imago images
FLORIAN NEUHAUS: Wollte das Ruder nach seiner Einwechslung in der 63. Minute rumreißen, rauschte frei vor dem eingewechselten Hitz in eine Lainer-Flanke, scheiterte jedoch (89.). Verhinderte durch ein taktisches Foul das mögliche 0:2. Note: 3.
28
© imago images
LARS STINDL: Feierte sein Comeback nach Schienbeinbruch und kam in der 78. Minute für Wendt und tat dem Gladbacher Spiel als Akteur zwischen den Ketten sichtlich gut. Note: Keine Bewertung.
29
© imago images
/ 29

Datenschutz|Allgemeine Geschäftsbedingungen
Jobs|Impressum|powered by cmsWorks

Copyright ©2019 SPOX.com Alle Rechte vorbehalten. Die auf SPOX veröffentlichten Informationen dürfen ohne vorherige schriftliche Erlaubnis von SPOX nicht veröffentlicht, verbreitet, umgeschrieben oder umverteilt werden.

SPOX