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Fussball

Randal Kolo Muani im Interview: "Die Deutschen sind bei den Zeitplänen schon sehr streng"

Von Marc Mechenoua

Randal Kolo Muani hat sich nach wenigen Wochen bei Eintracht Frankfurt bereits ins Rampenlicht gespielt. Der Lohn: Der 23-Jährige wurde von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps erstmals für die Nationalmannschaft des amtierenden Weltmeisters berufen. Im Interview mit SPOX und GOAL blickt der Stürmer auf die Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland - und bestätigt den Mythos der deutschen Pünktlichkeit.

"Die Deutschen sind bei den Zeitplänen schon sehr streng. Wenn man fünf Minuten früher ankommt, gehört man schon zu den Letzten. Sie sind schon lange vorher da. Vor dem Training, bevor man in die Umkleidekabine kommt, sind sie alle bereits im Raum, um sich aufzuwärmen", sagte Kolo Muani. Allerdings brauche er diese "Strenge", um seine Leistung abrufen zu können.

Der Angreifer war ablösefrei vom FC Nantes gekommen und in bislang elf Pflichtspieleinsätzen an sieben Toren beteiligt. Die Entscheidung für die Bundesliga habe er auch nach einem Austausch mit einem anderen ehemaligen Bundesligaprofi getroffen.

"Als ich mir die anderen Franzosen in der Bundesliga angesehen habe, ist mir aufgefallen, dass sie dort gute Leistungen gebracht haben", erklärte er: "Ich habe das auch mit Jean-Kévin Augustin besprochen, der mir eine Liga mit viel Räumen und hoher Intensität beschrieben hat. Ich habe auch verstanden, dass es eine Liga ist, die zu meinen Qualitäten passt."

Durch seine Nominierung für die Équipe Tricolore rückt knapp zwei Monate vor Turnierstart natürlich auch eine mögliche Teilnahme an der WM in Katar in den Fokus. Die Konkurrenz im französischen Team ist gewaltig, das weiß auch Kolo Muani.

"Es ist wie eine Art Reflex. Ich habe mir gesagt: 'Stell dir vor, du fährst dorthin.' Aber ich habe mir schnell gesagt, dass ich mich erstmal im Training beweisen muss, während der beiden Frankreich-Spiele, aber auch weiterhin in Frankfurt, Leistung bringen muss. Danach entscheidet der Trainer. Solange ich weiß, dass ich alles getan habe, um im Kader zu stehen, werde ich mir nichts vorwerfen", sagte er.

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