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Fussball

Rummenigge besorgt wegen Transfer-Wahnsinn: “UEFA muss zwingend Regularien einführen, die so etwas bekämpfen”

Von Tim Ursinus

Für Karl-Heinz Rummenigge sind die aktuellen Entwicklungen auf dem Transfermarkt besorgniserregend. "Die UEFA muss deshalb zwingend Regularien einführen, die so etwas bekämpfen", sagte der 65-Jährige bei Bild Live in der Sendung "Reif ist Live".

Damit spielte der ehemalige Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München auf die hohen Transfersummen, die beispielsweise Manchester City (117,5 Millionen Euro für Jack Grealish) und der FC Chelsea (115 Millionen Euro für Romelu Lukaku) für neue Spieler ausgaben und die Transfer-Offensive von PSG an.

"Die Entwicklung ist grundsätzlich ungesund", sagte Rummenigge und fügte an: "Wenn das nicht vernünftig reguliert wird, dann geht der Fußball einer sehr, sehr schweren Zeit entgegen."

Als Aufhänger für die scharfe Kritik diente Cristiano Ronaldo, der am vergangenen Sonntag Gerüchten zufolge seinen Trainer Massimiliano Allegri darum gebeten hatte, ihn nicht spielen zu lassen, da er in den nächsten Tagen auf eine Lösung auf dem Transfermarkt hoffe.

"Das größte Problem wird sein, wer überhaupt sein Gehalt von 35 Millionen Euro netto stemmen könnte. Vielleicht Paris oder der eine oder andere englische Klub. Die Frage wird sein, ob jemand einen 35-Jährgen verpflichten möchte, der so viel Gehalt frisst", kommentierte Rummenigge die Gerüchte.

Rummenigge und Watzke machen sich Sorgen um Bundesliga

Bei diesen horrenden Zahlen könne die Bundesliga schlichtweg nicht mithalten. "Die Engländer sind schon einmal im Vorteil, weil sie deutlich mehr TV-Gelder bekommen als Klubs aus Deutschland. Auch Klubs mit Investoren und Scheichs haben einen Vorteil", erklärte Rummenigge im Bezug auf die anstehende Champions-League-Saison.

In Deutschland müsse hingegen "anders" gerechnet werden. "Wir haben diese Möglichkeiten nicht", sagte Rummenigge und erzählte von einem Treffen: "Neulich habe ich mit (Hans-Joachim, Geschäftsführer BVB; Anm. d. Red.) Watzke gesprochen und wir beide machen uns sehr große Sorgen um die zukünftige Konkurrenzfähigkeit der Bundesliga."

Weitere Aussagen von Rummenigge zu Leroy Sane und Corentin Tolisso findet ihr hier.

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