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Formel 1

Piquet beleidigte Hamilton auch homophob: Neue Aussagen aufgetaucht

SID

Der hochumstrittene frühere Formel-1-Weltmeister Nelson Piquet (69) hat Mercedes-Star Lewis Hamilton (37) in seinem Skandal-Interview nicht nur rassistisch, sondern auch homophob beleidigt. Das zeigen weitere Entgleisungen des Brasilianers, die nun öffentlich wurden.

Piquet erklärte Hamiltons Niederlage im Kampf um den WM-Titel gegen dessen ehemaligen Teamkollegen Nico Rosberg 2016 unter anderem mit einer schwulenfeindlichen Äußerung. Zuvor hatten bereits Piquets Aussagen, die Hamilton wegen dessen Hautfarbe herabwürdigten, für Empörung in der Formel 1 gesorgt.

Hamiltons Fahrer-Kollegen um Sebastian Vettel (Heppenheim) stellten sich vor dem Großen Preis von Großbritannien an die Seite des Rekordweltmeisters. "Jede Form von Beleidigung ist falsch, und ich finde es großartig, dass die gesamte Formel-1-Gemeinschaft so schnell reagiert und ihre Unterstützung für Lewis zum Ausdruck gebracht hat", sagte Vettel.

Auch Weltmeister Max Verstappen, der mit Piquets Tochter Kelly zusammen ist, verurteilte die Aussagen. "Generell ist es auf der ganzen Welt, nicht nur in der Formel 1, nicht korrekt, solche Worte zu benutzen", sagte der Niederländer: "Das fängt schon bei der Erziehung an. Heutzutage muss man schon in jungen Jahren, zu Hause und in der Schule, lernen, dass man solche Dinge nicht sagen oder allgemein verwenden darf - und daran arbeiten wir. Und natürlich arbeitet die Formel 1, auch zusammen mit Lewis, daran. Und alle Fahrer stehen dahinter. Wir alle unterstützen das."

Hamilton zeigte sich "unglaublich dankbar" für die Unterstützung und erzählte, dass er "lange, lange Zeit Rassismus" und "Diskriminierung" ausgesetzt gewesen sei: "Es ist also nichts besonders Neues für mich." Die Gesellschaft müsse sich ändern. "Ich denke, es geht mehr um das große Ganze. Es geht nicht nur um eine Einzelperson, es geht nicht nur um eine einmalige Verwendung dieses Begriffs", sagte Hamilton: "Es geht um das Gesamtbild."

Piquets Äußerungen stammen aus dem vergangenen November, wurden aber erst im Vorfeld von Hamiltons Heimrennen in Silverstone öffentlich aufgegriffen.

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