43 Punkte! Anthony Davis überpowert die Oklahoma City Thunder

Von SPOX

Samstag, 03.02.2018 | 07:30 Uhr

Beim Sieg der Pelicans gegen die Thunder ist Anhtony Davis mit 43 Punkten und 10 Rebounds der überragende Mann. Derweil führt Giannis Antetokounmpo die Bucks per Game-Winner zum Sieg beim gelungenen Comeback von Jabari Parker. Die Raptors feiern einen Blowout-Sieg, ebenso wie die Jazz. Auch die Warriors, Lakers und Hornets gewinnen.

Charlotte Hornets (22-29) - Indiana Pacers (29-24) 133:126 (BOXSCORE)

Was für ein Start der Hornets! In den ersten 12 Minuten gelang dem Team von Head Coach Steve Clifford praktisch alles, das Resultat war ein Franchise-Rekord für erzielte Punkte in einem Viertel (49), sowie Wurfquoten von 19 von 23 aus dem Feld und 7 von 11 von der Dreierlinie. Kein Team hat bisher in dieser Saison mehr Zähler in einem Viertel aufs Scoreboard gebracht als die Horntes - und dennoch lagen sie nur mit 12 Zählern in Front.

Die Zeichen standen also auf Shootout und genauso ging es auch weiter. Nachdem die Pacers dank einer starken Leistung von Victor Oladipo (35 Punkte) den dritten Durchgang mit 34:25 für sich entschieden, war die Partie wieder offen. Bis in die Schlussphase konnte sich kein Team mehr entscheidend absetzen, 40 Sekunden vor dem Ende verkürzte Cory Joseph für Indiana schließlich auf 4 Zähler.

Doch es reichte nicht mehr. Charlotte gab sich von der Freiwurflinie keine Blöße und brachte den zweiten Sieg in Folge sicher nach Hause. Überragend war dabei vor allem das Backcourt-Duo der Hausherren bestehend aus Kemba Walker und Nicolas Batum. Letzterer startete mit 16 Punkten im ersten Viertel in die Partie und kam insgesamt auf 31 Punkte (7/11 Dreier) und 9 Rebounds. Walker war mit seinen 41 Punkten und 9 Assists sogar noch besser.

Zudem steuerte Dwight Howard ein Double-Double (12 Punkte, 11 Rebounds) zum Erfolg bei und Frank Kaminsky kam auf 15 Punkte, 6 Rebounds sowie 5 Assists. Neben Oladipo überzeugte auf der anderen Seite Myles Turner mit 19 Punkten und 11 Brettern, Bojan Bogdanovic erzielte 18 Punkte. Nach zuvor drei Siegen in Serie mussten die Pacers damit erstmals wieder eine Niederlage einstecken.

Brooklyn Nets (19-34) - Los Angeles Lakers (20-31) 99:102 (BOXSCORE)

Das war mal ein gelungener Abend für Brook Lopez. Zunächst fing alles mit einem Tribute-Video der Nets an, das die besten Szenen des Centers aus neun Jahren im Trikot der Nets zeigte. Anschließend führte er die Lakers - bekanntermaßen seit dem Sommer 2017 sein neues Team - zum ersten Sieg nach zuvor zwei Niederlagen in Folge.

"Brook war heute Abend großartig", zeigte sich Lakers-Coach Luke Walton nach der Partie voll des Lobes. "Er hat einen tollen Job gemacht. Ohne ihn gewinnen wir dieses Spiel nicht." Lopez kam in 28 Minuten Einsatzzeit auf 19 Punkte (8/13 FG), 3 Rebounds und 3 Blocks. Entscheidend war sein Auftritt in den letzten zwei Minuten der Partie.

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Erst blockte er den Wurf von Jarrett Allen zum möglichen Ausgleich, um nur wenige Sekunden später auf der anderen Seite den Spalding für eine 4-Punkte-Führung für die Lakers im Korb zu versenken. Diese Aktion war spielentscheidend. Zwar verkürzte Spencer Dinwiddie (23 Punkte, 9 Assists, 7 Rebounds) nochmals per Layup und Julius Randle traf nur einen seiner zwei Freiwürfe, doch der letzte Dreierversuch von Joe Harris war nicht erfolgreich.

Randle war neben Lopez der beste Scorer seines Teams (19 Punkte, 12 Rebounds, 5 Turnover), Brandon Ingram schnupperte mit 16 Zählern, 10 Assists und 8 Rebounds zudem an einem Triple-Double. Bei den Nets steuerte Allen noch ein Career High von 20 Punkten bei. D'Angelo Russell, der im Sommer im Zuge des Lopez-Trades nach Brooklyn wechselte, kam von der Bank kommend auf 15 Punkte und 3 Assists.

Toronto Raptors (35-16) - Portland Trail Blazers (29-23) 130:105 (BOXSCORE)

Schon im ersten Viertel machten die Raptors deutlich, in welche Richtung diese Partie gehen wird. Angeführt von DeMar DeRozan gab Toronto - eins der heimstärksten Teams der Association - von Beginn an den Ton an. Der Shooting Guard erzielte 16 Punkte in den ersten 12 Minuten, Jonas Valanciunas steuerte in derselben Zeit 11 weitere Zähler bei und die Kanadier gewannen den ersten Durchgang mit 37:18.

Damit war die Partie fast schon entschieden, vor allem, da das Offensiv-Feuerwerk der Raptors nahezu zu keinem Zeitpunkt von den Gästen eingedämmt werden konnte. Toronto versenkte 47,5 Prozent von Downtown, die 19 erfolgreichen Dreier entsprachen einem Saisonbestwert. Vor allem DeRozan war gut aufgelegt. Der 28-Jährige erzielte insgesamt 35 Punkte und hämmerte den Trail Blazers dabei 6 Dreier (Career High) um die Ohren.

Des Weiteren fand Portland auch kein Mittel gegen Valanciunas (18 Punkte, 8 Rebounds), Fred VanVleet (15 und 5) oder Kyle Lowry (15 und 5 Assists). Auch Jakob Pöltl zeugte mit 4 Punkten (2/2 FG) sowie 5 Rebounds und einem starken Plus/Minus-Wert von +15 einen guten Auftritt. Nachdem die Raptors ihren Gästen 74 Punkte in der ersten Halbzeit eingeschenkt hatten und mit 22 Zählern in Front lagen, war die Sache gelaufen.

Durch die deutliche Klatsche wurde die Leistung von Damian Lillard etwas in den Hintergrund gedrängt. Der Point Guard kam auf 32 Punkte (11/18 FG) und 10 Assists und knackte damit die 10.000-Punkte-Hürde. Diesen Meilenstein hat er damit in der Franchise-Historie unter allen Spielern der Blazers am schnellsten erreicht. Dennoch reichte es nicht, um die Siegesserie von zuvor vier Spielen fortzuführen. Zwar kamen C.J. McCollum und Jusuf Nurkic noch auf 21 bzw. 20 Punkte, doch ansonsten fehlte es schlicht an Unterstützung, um ein erfolgreiches Comeback zu starten.

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