Career-High! Terry Rozier führt die Boston Celtics zum Sieg gegen die Atlanta Hawks

Von Philipp Jakob

Samstag, 03.02.2018 | 04:00 Uhr
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Trotz zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle schlagen die Boston Celtics (38-15) die Atlanta Hawks (15-37) mit 119:110 (BOXSCORE). Den Unterschied macht dabei Terry Rozier. Die Hawks finden weder gegen ihn noch gegen die Dominanz der Celtics in der Zone eine Antwort. Dennis Schröder kühlt derweil nach einem guten Start in die Partie ab.

Die verletzungsgeplagten Kelten traten mit einem stark dezimierten Kader an: Neben Kyrie Irving (Oberschenkel) fehlten in Marcus Smart (Hand) und Marcus Morris (Hüfte) weitere wichtige Spieler. Insgesamt standen Head Coach Brad Stevens nur elf Akteure zur Verfügung, sieben davon waren Rookies.

Ausnutzen konnten die Hawks diesen Umstand aber nicht. Zwar erarbeitete sich die Gäste dank eines 14:0-Laufs, an dem Dennis Schröder mit einigen guten Isolation-Plays einen großen Anteil hatte, im ersten Viertel eine 9-Punkte-Führung, doch die hielt nicht allzu lange. Anschließend entwickelte sich bis zur Halbzeit (55:53 ATL) ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich kein Team bedeutend absetzen konnte.

Nach dem Pausentee übernahmen die Hausherren allerdings die Kontrolle. Dank ihrer Dominanz in der Zone punktete Boston quasi nach Belieben, während die Hawks auf der anderen Seite gewaltig abkühlten. Ein Catch-and-Shoot-Dreier von Terry Rozier brachte die Celtics schließlich wenige Sekunden vor Ende des dritten Viertels mit 19 Zählern in Front. Insgesamt gewann Boston diesen Durchgang mit 41:20.

Aufgeben wollten die Hawks aber offenbar noch nicht. Angeführt von Taurean Prince kämpfte sich Atlanta nochmals bis auf 10 Zähler heran (103:93 für Boston) - enger wurde es aber nicht mehr. Die Celtics erzwangen in der Folge einige Turnover und münzten diese auf der Gegenseite schnell in eine erneute 15-Punkte-Führung um. Damit war das Spiel entschieden.

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Bester Mann der Celtics war eindeutig Rozier. Als Ersatz für Irving in der Starting Five zauberte er eine fabelhafte Leistung aufs Parkett und kam auf 31 Punkte, 7 Rebounds, 2 Assists und 2 Steals. Dabei traf Rozier starke 11 seiner 18 Feldwurfversuche sowie 6 von 8 Dreier. Hilfreiche Unterstützung lieferten Jayson Tatum, der ebenfalls ein Career-High auflegte (27 Punkte, 11/19 FG, 4 Steals), sowie Al Horford (17 Punkte, 6 Rebounds, 7 Assists) und Jaylen Brown (19). Auch Daniel Theis überzeugte mit einer guten Leistung. Der Deutsche kam auf 4 Punkte (1/6 FG), 3 Rebounds und 3 Assists und zeigte einige starke Plays in der Defense.

Sein Kumpel Dennis Schröder erzielte derweil 25 Punkte (10/20 FG), auch er kühlte allerdings nach einer starken ersten Halbzeit (17 Punkte) im weiteren Spielverlauf ab. Bester Scorer der Hawks war Prince mit 31 Zählern (5/9 Dreier). Marco Belinelli steuerte noch 15 Punkte von der Bank aus bei. Das reichte aber nicht, um die fünfte Pleite aus den vergangenen sechs Spielen zu verhindern.

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Boston Celtics vs. Atlanta Hawks: Die wichtigsten Statistiken

  • Da Rozier wie auch schon gegen die Knicks für den verletzten Irving in die Starting Five rückte und auch Marcus Smart weiterhin nicht zur Verfügung stand, fehlte den Celtics ein wichtiger Push von der Bank. Normalerweise fungieren die beiden Guards als Anführer der Second Unit, diese Rolle konnte keiner der Reservisten adäquat ersetzen. Abdel Nadel spielte so 27 Minuten, konnte aber nur wenig Akzente setzen (5, 2/8 FG). Auf der anderen Seite war Marco Belinelli von Beginn an on fire, sodass die Hawks das Duell der Bänke mit 35:14 für sich entschieden.
  • Zwar lief es aus der Distanz für die Hawks in der ersten Halbzeit deutlich besser als für die Gastgeber (ATL: 7/17 Dreier, BOS: 3/9), anschließend ging aber nicht mehr viel. Ausgenommen von Prince (5/9 Dreier) kühlten die Gäste extrem ab und trafen nur 6 von 22 von Downtown. Dank Prince lag die Dreierquote dennoch bei akzeptablen 36,7 Prozent (11/31 Dreier), die Celtics trafen aber noch besser. 11 der 24 Versuche aus der Distanz der Kelten fanden den Weg durch die Reuse (45,8 Prozent).
  • Nach anfänglichen Problemen in der Offense der Celtics fanden die Hausherren im Laufe der Partie immer besser zu ihrem Spiel. Bester Beweis dafür war das dritte Viertel, in dem Boston allein 9 Assists verteilte. In der kompletten ersten Halbzeit kamen sie auf 12 Vorlagen. Das verbesserte Ball-Movement führte immer wieder zu guten Wurfmöglichkeiten. Insgesamt hatte Boston 26 Assists auf dem Konto, die Hawks 21.

Boston Celtics vs. Atlanta Hawks: Hier geht's zum BOXSCORE!

Boston Celtics vs. Atlanta Hawks: Die Stimmen

Terry Rozier (Celtics): "Ich wollte einfach nur aggressiv in das Spiel starten und sowohl in der Offense als auch in der Defense alles geben, was ich habe. Meine Teamkollegen haben mir es einfach gemacht, weil sie so hart spielen. Insgesamt spielen wir als kollektiv sehr hart."

Taurean Prince (Hawks): "Sie haben im dritten Viertel einen guten Start erwischt. Wir waren defensiv etwas zu langsam, das muss ich mir selbst vorwerfen. Sie haben außerdem auch einige gute Würfe getroffen."

Der Star des Spiels

Terry Rozier. Nach seinem Triple-Double im ersten Start seiner Karriere machte der 23-Jährige auch bei seinem zweiten Auftritt in der Starting Five einen hervorragenden Eindruck. Rozier führte die Offense der Celtics sehr gut durch das Spiel, leistete sich so gut wie keine Fehler (nur 2 Turnover) und pulverisierte zudem sein Career-High (zuvor 23 Punkte). Auch mit seiner Arbeit unter den Brettern wusste er zu überzeugen.

Der Flop des Spiels

Kent Bazemore. Der Auftritt des Shooting Guards kam einem Totalausfall gleich. Gerade einmal 11 Zähler (dazu 5 Rebounds und 4 Assists) waren am Ende im Boxscore für Bazemore vermerkt. Dabei traf er nur 2 seiner 9 Feldwurfversuche. Zu guter Letzt bekam er nach einem Frustfoul im dritten Viertel auch noch ein technisches Foul angehängt - kein guter Abend für den 28-Jährigen.

Coaching Move des Spiels

Die Celtics drehten im dritten Abschnitt die Partie dank ihrer Dominanz in der Zone. Einerseits kamen Bostons Guards immer wieder geschickt in Korbnähe, aber auch die Big Men der Kelten bewiesen in einigen Situationen ihren Touch mit guten Hook-Shoots oder Post-Plays über die Verteidigung. Vor allem im dritten Viertel suchte Boston immer wieder Al Horford im Post, der mit der Hawks-Defense quasi machte, was er wollte. So kam Boston auf 48 Punkte in der Zone, die Hawks dagegen nur auf 34.

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