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Tennis

Djokovic, Murray, Pliskova - unsere Favoriten

Von Redaktion

© getty

Und hier die Kandidaten aus dem Herren-Tableau:

Jörg Allmeroth:

Der wiedererstarkte Novak Djokovic siegt. Im Endspiel gegen Andy Murray. Erwartbar, naheliegend.

Christian Albrecht Barschel:

Novak Djokovic. Der fühlt sich in Melbourne pudelwohl. Und das wird auch in diesem Jahr der Fall sein. Djokovic hat bereits von 2011 bis 2013 das Triple bei den Australian Open geschafft, und er wird es noch einmal tun. Den "Djoker" über Best-of-five zu bezwingen, ist eine gewaltige Aufgabe, zu der nur die wenigsten imstande sind. Zuzutrauen wäre das Andy Murray, aber dieses Duell wird es nur im Finale geben. Djokovic hat bereits viermal gegen Murray im Australian-Open-Finale gewonnen, und er würde es auch ein fünftes Mal tun.

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Stefan Bergmann:

Andy Murray: Nur knapp musste sich "Sir Andy" Novak Djokovic beim hochdotierten ATP-Event in Doha geschlagen geben - möglicherweise eine wahre Tennis-Gaumenfreude, die uns dieses Jahr noch in Form heißer Duelle zwischen den zwei derzeit weltbesten Akteuren bevorstehen könnte. Ich sehe auch genau diese beiden großen Sportler im Endspiel der Australian Open 2017 aufeinandertreffen. Und über drei gewonnene Sätze glaube ich an Murrays Kämpferqualitäten und den Rückenwind des ATP-Ranking-Throns. Alexander Zverev und Dominic Thiem schaffen bei guter Auslosung den Einzug in die zweite Turnierwoche. Viel mehr, denke ich, ist für den Deutschen und den Österreicher diesmal aber nicht drinnen. Roger Federer baut seine Formkurve erst gemächlich auf, Stan Wawrinka muss man als Geheimtipp - besonders in Melbourne - sowieso immer auf der Rechnung haben.

Florian Goosmann:

Novak Djokovic. Er hat Matchbälle abgewehrt - und gewonnen. Er hat Matchbälle vergeben - und gewonnen. Klingt nach einem bekannten Muster? Genau: In Doha hat der "Djoker" genau dort weitergemacht, wo er nach Paris 2016 aufgehört hat. Und sich die Packung Selbstvertrauen abgeholt, die er für einen Australian-Open-Sieg braucht.

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Jens Huiber:

Stan Wawrinka. Kann natürlich auch in der ersten Runde rausfliegen, aber ... siehe Frau Muguruza. Wenn Stan das Halbfinale riecht, dann wird er zufassen. Außer es wartet dort der Maestro. Fast ausgeschlossen. Wäre aber traumhaft.

Manuel Wachta:

Andy Murray. Die Australian Open haben in der Vergangenheit immer wieder Überraschungsfinalisten, ganz besonders im ersten Jahrzehnt des dritten Jahrtausends, hervorgebracht - nach 2008 dann aber kaum noch. Wenig spricht dafür, dass es 2017 wieder einen solchen geben könnte. Und wenig dagegen, dass die beinahe erdrückende Dominanz von Andy Murray und Novak Djokovic aus dem Vorjahr eine Fortsetzung findet. Am ehesten die Tatsache, dass Djokovic sofort in Runde eins mit Fernando Verdasco, der kürzlich den Sieg über den "Djoker" in Doha verspielte, eine extrem schwierige Aufgabe bevorstehen könnte. Ein Wörtchen um den Titel mitreden könnte, so er in Form ist, am ehesten noch Stan Wawrinka, der Champion von 2014. Nie ausschließen darf man Roger Federer aus dem Kreis der Anwärter. Wobei dem "Maestro" wohl Matchhärte abgehen dürfte - auf sein Comeback kann man auf jeden Fall gespannt sein. Und auch darauf, ob Rafael Nadal in der neuen Saison wieder einen Schritt nach vorne machen kann oder nicht.

Björn Walter:

Andy Murray. Die Finalniederlage in Doha ist kein Beinbruch. Murray ist reif für die Australian-Open-Krone. Viermal stand er Novak Djokovic im Endspiel gegenüber, jedes Mal gewann der Serbe in Melbourne. Das ändert sich 2017: Der Weltranglisten-Erste ist körperlich und mental in Topform, glaubt an den Sieg und wird diesmal zuschlagen. Djokovic zeigte sich zuletzt zwar deutlich verbessert, die Dominanz der vergangenen Jahre ist dennoch verschwunden. Sollten beide stolpern, stehen Milos Raonic, Stan Wawrinka oder Rafael Nadal bereit - wobei ich dem Kanadier aus diesem Trio am ehesten den Titel zutraue. Gespannt bin ich auf den Auftritt von Roger Federer, der immer zu besonderen Leistungen fähig ist. Nach der langen Zwangspause dürfte jedoch die Substanz für zwei kraftraubende Turnierwochen fehlen.

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