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NFL Week 11 Roundup: Recaps, Highlights, Ergebnisse und alle Infos zu Woche 11

Von SPOX

Die Dallas Cowboys haben die lange Siegesserie der Minnesota Vikings mit einem Kantersieg beendet.Die Eagles schafften derweil ein spätes Comeback, während die Bills wieder in die Spur gefunden haben. Die Lions überraschten die Giants und die 49ers überrollten die Cardinals in Mexiko.

NFL: Recaps Week 11

Bye Week: Miami Dolphins, Seattle Seahawks, Tampa Bay Buccaneers, Jacksonville Jaguars

Das Spiel der Woche

Minnesota Vikings (8-2) - Dallas Cowboys (7-3)

Ergebnis: 3:40 (3:10, 0:13, 0:14, 0:3) BOXSCORE

  • Die Dallas Cowboys haben die sieben Spiele andauernde Siegesserie der Vikings mit einem Kantersieg beendet. Zugleich hielten sie Schritt mit den Eagles, die trotz schwachem Spiel gegen Indy gewonnen hatten.

  • Bester Mann bei den Cowboys war Running Back Tony Pollard, der es auf sagenhafte 189 Scrimmage Yards (21 Touches) und 2 Touchdown-Receptions brachte. Beide TD-Receptions gingen über jeweils mehr als 30 Yards, was seit Jamaal Charles 2015 kein Running Back mehr geschafft hatte.

  • Defensiv dominierte einmal mehr die Front der Cowboys. Micah Parsons führte das Team mit 2 Sacks und 5 QB-Hits an. Insgesamt hatte Dallas 7 Sacks und 13 QB-Hits im Spiel. Parsons liegt derweil nun auf Rang 2 für die meisten Spiele mit mindestens 2 Sacks in einem Spiel in seinen ersten zwei Saisons (8). Nur Aldon Smith hatte 9.

  • Die Vikings, die komplett überfordert waren, verloren im Laufe des Spiels zu allem Überfluss Left Tackle Christian Darrisaw mit einer Gehirnerschütterung. Damit er laut Head Coach Kevin O'Connell das Spiel an Thanksgiving gegen die Patriots am kommenden Donnerstag verpassen.

Arizona Cardinals (4-7) - San Francisco 49ers (6-4)

Ergebnis: 10:38 (3:0, 7:17, 0:14, 0:7) BOXSCORE

  • Die San Francisco 49ers haben sich dank einer offensiven Galavorstellung in Mexiko-Stadt zum Abschluss von Woche 11 gegen die Arizona Cardinals an die Spitze der NFC West gesetzt.

  • Nachdem es den "Hausherren" trotz des Ausfalls von Quarterback Kyler Murray in der ersten Hälfte noch gelungen war, das Spiel eng zu gestalten, zogen die 49ers nach dem Break dank eines 39-Yard-Touchdown-Runs von Deebo Samuel per End Around davon.

  • Murrays Ersatzmann, Colt McCoy, gelang es dieses Mal nicht, über sich hinauszuwachsen. Vielmehr kam er lediglich auf 218 Yards (24/34) und eine Interception. Er kassierte zudem 3 Sacks und wurde spät im Spiel noch durch 3rd-String Trace McSorley ersetzt.

  • Die 49ers verteilten den Ball beeindruckend ausgeglichen. Jimmy Garoppolo warf 4 Touchdown-Pässe, sorgte aber nur für 228 Passing Yards. George Kittle und Brandon Aiyuk erzielten jeweils 2 Touchdowns. Auf dem Boden wiederum liefen die Niners für 159 Yards (5,7 pro Carry), kein Spieler hatte jedoch mehr als 9 Carries.

  • Die 49ers hatten sich auf das Mexiko-Gastspiel - Mexiko-Stadt liegt fast 2200 Meter über dem Meeresspiegel - mit einem Sondertrainingslager in Colorado vorbereitet, um die dünne Höhenluft besser zu simulieren. Die Niners hingegen blieben in der Heimat, was sich offenbar rächte. In der zweiten Hälfte wirkte besonders die Defense nicht mehr richtig fit und die Verteidiger verpassten mehrere Tackles.

  • Es war das fünfte Regular-Season-Spiel, das insgesamt in Mexiko-Stadt ausgetragen wurde. Und obwohl es offiziell ein Heimspiel der Cardinals war, schien der Großteil der 78.427 frenetischen Zuschauer im Aztekenstadion mit den Niners zu halten.

  • Es war im Übrigen die Neuauflage des ersten Mexiko-Spiels der NFL-Geschichte. Im Jahr 2005 hatten die Cardinals die 49ers vor damals 103.467 Fans 31:14 besiegt. Seither wurde die Kapazität des Estadio Azteca für NFL-Spiele jedoch reduziert.

Atlanta Falcons (5-6) - Chicago Bears (3-8)

Ergebnis 27:24 (7:7, 10:10, 7:0, 3:7) BOXSCORE

  • Im Duell zweier Teams, die Run-First sein wollen, ihren QB verstecken und oftmals humoristische Eigenfehler produzieren, konnten die Falcons ihre Eigenfehler (Fumbles, schlechtes 3rd Down Offense) besser überstehen.
  • Arthur Smiths Entscheidung, bei Marcus Mariota zu bleiben, führte zu 13 von 20 für 131 Yards, 1 TD und 1.2 EPA. Mit dem Sieg sind die Falcons weiter im Playoff-Rennen und Mariota somit fest im Sattel.
  • Justin Fields ist weiterhin als Runner beachtlich (18 für 85 Yards, 1 TD und -0.2 EPA), aber das Passspiel hat eine Stagnation erreicht, die die Bears diesmal das Spiel gekostet hat. Auch mit der Rückkehr von Falcons Cornerback AJ Terrell gab es etliche Lücken in der Falcons Defense, die Fields verfehlte, und die Spielentscheidung war ein ungenauer Pass von ihm, der via Tipp-Drill zu einer Interception führte.
  • Cordarrelle Patterson brach mit seinem 103-Yards-Kickoff-Return-TD im zweiten Viertel einen NFL-Rekord. Er führt mit insgesamt neun Kickoff-Return-TDs die ewige Bestenliste der NFL an.
  • Kyle Pitts musste das Spiel verletzt verlassen und könnte länger ausfallen. Justin Fields wurde nach dem Spiel wegen einer Schulterverletzung behandelt. Die Bears steckten Kritik ein, weil sie den im vierten Viertel auch an Krämpfen leidenden Fields immer wieder laufen ließen.

Buffalo Bills (7-3) - Cleveland Browns (3-7)

Ergebnis 31:23 (3:7, 10:3, 9:0, 9:13) BOXSCORE

  • Die Bills starteten langsam, aber am fünften Drive kurz vor Halbzeit konnte Josh Allen (18 von 27 für 197 Yards, 1 TD und 6.1 EPA) 78 Yards in 1:40 überbrücken und mit einem TD auf Stefon Diggs die Führung übernehmen. Von da weg scorten die Bills auf jedem Drive.
  • Die Browns konnten mit ihren Pass-Rush-Spezialisten zwar immer wieder durchbrechen, aber gegen den Lauf ist diese Defense immer noch sehr anfällig. Die Bills konnten vor allem auf Early Downs das Tempo an der Line of Scrimmage definieren, während umgekehrt die Browns 2 Yards pro Carry auf 1st Down hatten und generell keinen Push gegen die gute Bills Defense generieren konnten.
  • Die Browns konnten ein solides Spiel von Jacoby Brissett (28 von 41 für 324 Yards, 3 TDs und 23 EPA) nicht nutzen. Symptomatisch dafür waren zwei dropped TDs im zweiten Viertel, die Brissett gut anbrachte, die aber letztendlich in einem Field Goal mündeten.

Indianapolis Colts (4-6-1) - Philadelphia Eagles (9-1)

Ergebnis 16:17 (7:0, 3:3, 3:0, 3:14) BOXSCORE

  • Nach der Niederlage gegen Washington setzte sich die Unkonzentriertheit der Eagles bis weit ins vierte Viertel gegen die Colts fort, wo sie noch 13:3 im Rückstand waren. Erst als alle Stricke zu reißen drohten übernahm Jalen Hurts, der als Passer nicht überzeugen konnte (18 von 25 für 190 Yards, 1 TD und -4.9 EPA), dann eben als Runner das Spiel. Sein Rushing TD kurz vor Schluss, der den Eagles die erste Führung bescherte, war der Abschluss eines guten Tages am Boden: 16 für 86 Yards, 1 TD und 8.3 EPA.
  • Die Colts unter Interims-Head-Coach Jeff Saturday konnten wieder mal überraschen, auch wenn es zum Sieg nicht reichte. Sie versuchten Matt Ryan mit einem lauflastigen Gameplan rund um das Kurzpassspiel vor dem Eagles Pass Rush zu verstecken, aber letztendlich erfordert so ein Plan das Gelingen von dutzenden kleinen Plays. Die Eagles konnten oft genug stören: Vier Sacks, darunter einer vom diesen Woche geholten Tackle-Duo Linval Joseph und Ndamukong Suh, und ein Fourth Down Stop am letzten Drive waren zu viel für die Colts-Offense, die verständlicherweise in einem Umbruch ist, der nicht viel Zeit für einen Plan B erlaubt.

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