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NFL

Bucs geben sich vage: Tom Bradys Rückkehr immer noch unklar

Von Marko Markovic

Tampa Bay Buccaneers Head Coach Todd Bowles konnte auch am Donnerstag noch keine genauen Angaben machen, wann Quarterback Tom Brady zum Team zurückkehren wird. Die Abwesenheit des Quarterbacks bleibt damit vorläufig ein Thema in Tampa Bay.

Bei einem Statement nach dem Training hieß es nur: "Wir werden sehen. Reden wir darüber nächste Woche."

Brady verließ das Team letzte Woche, um sich einer persönlichen Sache zu widmen, die seither für Spekulationen sorgt. Er hat auf seinen Social Media Kanälen seither Funkstille bewahrt, bis auf Likes von anderen Posts.

Die Bucs haben die Abwesenheit als vorbesprochen dargestellt und "irgendwann nach Tennessee" als vermutliches Rückkehrdatum angegeben. Gemeint war das zweite Preseason-Spiel gegen die Titans am kommenden Samstag. Bowles bekräftigte dies im gestrigen Statement: "Ich habe bereits gesagt, irgendwann nach Tennessee. Es gibt kein konkretes Datum für mich. Wir bleiben dran, wir bleiben in Kontakt und wir werden es herausfinden."

Sollte es tatsächlich kein vereinbartes Rückkehrdatum geben, würde es für die Bucs nur Sinn machen, weiterhin der Frage auszuweichen, um keine Deadline und damit einhergehend eventuell unangenehme Schlagzeilen zu produzieren. Nach wie vor ist unklar, was genau hinter Bradys Abwesenheit steckt.

Todd Bowles "sehr zuversichtlich", dass Brady zurückkehrt

Das fortgesetzte Ausweichen bei der Frage der Rückkehr setzt fort, was letzte Woche als Kommunikationsstrategie begonnen wurde.

Bowles hatte damals gesagt, dass er "sehr zuversichtlich" ist, dass Brady in Woche 1 gegen die Cowboys spielen wird. Das klang für einige Beobachter nicht nach der hundertprozentigen Überzeugung, die man bei einer tatsächlich vereinbarten Abwesenheit erwarten würde.

Auf der anderen Seite hat Brady etliche Bucs-Spieler auch in der Offseason wieder aktiv rekrutiert. Ein derart später Rückzug würde dem bisher an den Tag gelegten Team- und Pflichtbewusstsein massiv widersprechen.

Einer, der noch 2020 von Tom Brady rekrutiert wurde, als er de facto null Support in der Liga hatte, ist Antonio Brown. Brown empfand Bradys Abwesenheit als bemerkenswert genug, um sich in einem Tweet darüber auszulassen und Bradys "Sonderstellung" anzuprangern.

Chancen darauf dass Brady Brown ein weiteres Mal zu einem Comeback verhelfen könnte, sollte sich der Receiver spätestens damit wohl nicht mehr ausrechnen.

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