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NFL Starter-Serie: Cowboys, Giants, Eagles und Commanders - die NFC East

Von Marcus Blumberg

Die Cowboys rüsten ab, die Eagles kräftig auf. Die Commanders gehen ein hohes Risiko ein, während die Giants eine zentrale Frage beantworten müssen: Die NFC East könnte in diesem Jahr nach längerer Zeit mal wieder richtig spannend werden.

Die Cowboys, die ihre Division zuletzt souverän gewannen, haben in der Offseason merklich Federn gelassen - teilweise selbstverschuldet. Die große Frage für das Team von Mike McCarthy lautet daher, ob dennoch das hohe Niveau gehalten werden und die Truppe weiterhin als Favorit gehalten werden kann.

Abgesehen davon dürfte es für McCarthy selbst schon darum gehen, in seiner nun dritten Saison nachzuweisen, dass er tatsächlich der Richtige für den Job ist.

Dallas Cowboys: Starter-Projection Offense

PositionSpielerPositionSpieler
Quarterback:Dak PrescottLeft Tackle:Tyron Smith
Running Back:Ezekiel ElliottLeft Guard:Tyler Smith
Wide Receiver:CeeDee LambCenter:Tyler Biadasz
Wide Receiver:Michael GallupRight Guard:Zack Martin
Slot-Receiver:James WashingtonRight Tackle:Terence Steele
Tight End:Dalton Schultz

Dallas Cowboys: Starter-Projection Defense

PositionSpielerPositionSpieler
Edge:DeMarcus LawrenceCornerback:Kelvin Joseph
Defensive Tackle:Trysten HillCornerback:Trevon Diggs
Defensive Tackle:Neville GallimoreSlot-Cornerback:Anthony Brown
Edge:Dorance ArmstrongSafety:Malik Hooker
Linebacker:Micah ParsonsSafety:Jayron Kearse
Linebacker:Leighton Vander Esch

Cowboys-Kader: Stärken, Schwächen und Beobachtungen

  • Die Cowboys müssen zwei O-Line-Starter ersetzen. Zum einen übernimmt Rookie Tyler Smith für Connor Williams (Dolphins), zum anderen wird Steele nun Vollzeit-Starter, nachdem er in der Vorsaison noch als Swing Tackle fungierte. Er übernimmt auf Right Tackle für La'el Collins, der Dallas in Richtung Cincinnati verlassen hat.
  • Die weitaus größere Lücke dürfte jedoch der Trade von Amari Cooper nach Cleveland hinterlassen. Durch ihn fehlt nun der klare X-Receiver. Nominell soll diese Rolle CeeDee Lamb übernehmen, der bislang primär im Slot agierte und großes Potenzial angedeutet hat. Um Coopers Production der vergangenen Jahre aber auffangen zu können, muss Lamb noch eine gehörige Schippe drauflegen.
  • Ein weiteres Problem zu Saisonbeginn könnte die Verfügbarkeit von Gallup sein. Er wurde trotz Kreuzbandriss gehalten, es bleibt aber abzuwarten, wann er ins Geschehen eingreifen kann. Und dann ist da eigentlich nur noch James Washington als erfahrener Mann dahinter zu finden. Mit Rookie Jalen Tolbert kam eine weitere Alternative dazu, doch wer weiß, wie schnell dieser produktiv sein kann. Tolbert und Washington sind beide in erster Linie vertikale Receiver.
  • Am generellen Ansatz wird sich offensiv wenig ändern. Die Cowboys spielen in erster Linie in 11-Personnel, streuten aber zuletzt in 24 Prozent der Snaps 12-Personnel ein. Doch dazu könnte nun die Kadertiefe auf Tight End fehlen. Blake Jarwin ist nach längerer Verletzung weg und Dalton Schultz wartet immer noch auf einen längeren Vertrag und hat seinen Franchise Tag noch nicht unterschrieben.
  • Im Backfield wiederum bleibt alles beim Alten: Elliott ist trotz verminderter Effizienz der Starter, der letztlich produktivere Tony Pollard der Backup. Und Prescott bleibt die größte Konstante dieser Offense, muss aber auch erstmal beweisen, dass es langfristig ohne Cooper und hinter einer potenziell wackligeren Line auf ganz hohem Niveau weitergehen kann.
  • Defensiv muss vor allem Edge-Rusher Randy Gregory ersetzt werden. Diese Planstelle dürften Armstrong und Rookie Sam Williams unter sich ausmachen. Der womöglich am besten für die Rolle geeignete Micah Parsons wird derweil auf Linebacker gebraucht, da hier unter anderem Keanu Neal fehlt.
© getty
Dak Prescott sieht womöglich einer schwierigen Saison in Dallas entgegen.

  • Dahinter steht und fällt alles mit Ballhawk Trevon Diggs, der in Coverage weiterhin Lücken aufweisen wird. Zudem werden voraussichtlich Hooker und Kearse auf Safety starten - eine Position, die man in Dallas weiterhin nicht mit ganz hoher Priorität betrachtet.
  • Das Gerüst sieht weiter stabil aus, doch durch die genannten Abgänge wurden nicht unbedingt auf gleichem Niveau ersetzt, sodass es zumindest mal schwieriger werden dürfte, die Vorjahresleistungen zu bestätigen.

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