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NFL

Rassismus: Ex-NFL-Profi Markus Kuhn fordert mehr Engagement von Klubbesitzern

SID

Der ehemalige NFL-Profi Markus Kuhn hat die Klubbesitzer der US-Football-Liga dazu aufgefordert, sich im Kampf gegen Rassismus deutlicher zu positionieren. "Es ist natürlich eine Sache, wenn man sich für die Spieler einsetzt und mit Geldspenden unterstützt", sagte der 34-Jährige im Interview mit dem Deutschlandfunk: "Aber wenn man dann Präsident Donald Trump und seine Wahlkampagne mit den gleichen Beträgen unterstützt, fragt sich der ein oder andere, ob sich das nicht gegenseitig aufhebt."

Laut Kuhn würden vor allem die Spieler der NFL eine Veränderung vorantreiben wollen, dazu benötige es aber auch das Engagement der Besitzer: "Die würden noch einen größeren Unterschied machen, wenn sie sich lautstark für Veränderungen einsetzen würden", sagte der ehemalige Profi der New York Giants. Klubbesitzer, die in der Regel den republikanischen Kandidaten wählen, sollten zeigen, dass es in der Politik Grenzen gebe.

Beim Saisonauftakt zwischen dem Superbowl-Champion Kansas City Chiefs und den Houston Texans (34:20) in der Nacht auf Freitag kam es bereits zu einigen Aktionen gegen Rassismus. Dabei standen die Mannschaften unter anderem Arm in Arm an der Seitenlinie zum "moment of unity", dem Moment der Geschlossenheit. Für Kuhn ein wichtiges Statement beider Teams.

Aufgrund der Spielerproteste hatte Eric Trump, Sohn des US-Präsidenten, die NFL zuletzt für tot erklärt. "Man sollte den Präsidenten öfter mal 'ausschalten'",sagte Kuhn: "Dann braucht man auch auf seine Kinder nicht weiter zu hören. Die sprechen alle in das gleiche Sprachrohr und ob da am Ende das Schlauste bei rauskommt, sei dahingestellt."

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