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NFL

NFL Week 10 Roundup: Packers siegen glücklich gegen Panthers - Saints und Chiefs patzen

Von SPOX

Chicago Bears (4-5) - Detroit Lions (3-5-1)

Ergebnis: 20:13 (0:3, 7:3, 13:0, 0:7) BOXSCORE

  • Die erste große Hiobsbotschaft an diesem NFL-Sonntag gab es aus Detroit: Die Lions mussten ohne Matt Stafford antreten; der Quarterback musste nach 136 Starts in Serie aufgrund einer Fraktur im Rücken passen. Ein Einsatz in der kommenden Woche ist denkbar, allerdings noch ungewiss - somit musste Jeff Driskel in Chicago in einem Must-Win-Spiel für beide Teams ran.
  • Und trotzdem hatten die Bears enorme Probleme, sich in dieser Partie abzusetzen - und das lag vor allem an der eigenen Offense. Chicago tat sich hier früh wieder einmal schwer, die Offensive Line wackelte, Drops, False Starts und andere individuelle Fehler plagten das das Passspiel und auch Mitch Trubisky (16/23, 173 YDS, 3 TD) war früh wieder sehr wacklig unterwegs.
  • Doch stabilisierte sich Trubisky einigermaßen, und die Bears hatten vor der Halbzeitpause auch mit einer sehr zweifelhaften Pass-Interference-Strafe das Glück auf ihrer Seite - Trubisky brachte einen sehr gut getimten Pass auf Ben Braunecker an und Chicago ging mit einer 7:6-Führung in die Halbzeitpause.
  • Zwei gute Drives zum Start in die zweite Hälfte reichten letztlich. Chicago marschierte zuerst in fünf Plays 76 Yards das Feld runter, und nachdem Driskel (27/46, 269 YDS, TD, INT) im Gegenzug eine Interception geworfen hatte, musste Chicago nur 25 Yards bis zum nächsten Touchdown überbrücken. Alarmierend war, dass die Bears aber nicht endgültig den Deckel drauf bekamen.
  • Vielmehr hagelte es jetzt Punts, ehe Kenny Golladay mit einem 47-Yard-Touchdown das Spiel wieder eng machte. Und so hatten die Lions zum Schluss sogar die Chance auf den Ausgleich, brachten bei vier Versuchen innerhalb der 28-Yard-Line der Bears den Ball aber nicht mehr in die Endzone.

Tampa Bay Buccaneers (3-6) - Arizona Cardinals (3-6-1)

Ergebnis: 30:27 (7:3, 10:10, 3:7, 10:7) BOXSCORE

  • Am Ende wurde es doch der Shootout, den man im Vorfeld antizipiert hatte. Kyler Murray (27/44, 324 YDS, 3 TD, INT; 3 ATT, 38 YDS) legte mehrere Big Plays auf und fand gleich drei Mal Christian Kirk (6 REC, 138 YDS, 3 TD) zum Touchdown. Im Laufe der Partie brach er auch den Rookie-Rekord von Dak Prescott und Derek Carr (jeweils 177) für die meisten Pässe in Folge ohne Interception. Arizona hatte Erfolg mit der Tempo-Offense und Larry Fitzgerald fing mehrere kritische Pässe.
  • Das Problem aus Cardinals-Sicht: Arizonas Offense konnte in mehreren Momenten die Partie nicht entscheiden. David Johnson fumbelte den Ball direkt nachdem Jameis Winston (30/48, 358 YDS, TD, 2 INT; 3 ATT, 40 YDS) seine zweite Interception geworfen hatte, Maxx Williams ließ bei Fourth Down einen komplett offenen Touchdown fallen und Murray warf kurz vor Schluss unter Druck eine Interception in der Red Zone - im Gegenzug marschierte Tampa Bay zum Game-Winner das Feld runter.
  • Es waren einzelne kritische Fehler in der Cardinals-Offense, doch das übergreifende Thema war einmal mehr die Defense. Evans und Godwin hatten für ihre Verhältnisse eher durchschnittliche Spiele; doch konnte Arizona das Run Game mehrfach nicht stoppen, war inkonstant in Coverage und brachte selbst die Bucs-Offense dazu, über Tight End O.J. Howard zu punkten. Als Arizona kurz vor Ende der ersten Halbzeit in Führung gegangen war, war Howard die treibende Kraft hinter einem 75-Yard-Drive in nur 55 Sekunden und nach Murrays Interception ging Tampa mühelos 92 Yards in neun Plays zum Sieg.
  • Insgesamt aber war es ein unterhaltsames Spiel. Die Cardinals zeigten mit mehreren ausgespielten Fourth Downs - darunter ein Reverse Flea Flicker bei einem Fake Punt - weiter die Aggressivität der vergangenen Wochen, Tampa auf der anderen Seite hatte zwar Protection-Probleme, konnte gleichzeitig aber diverse lange Second und Third Downs in First Downs umwandeln; nicht zuletzt durch Scrambles von Winston, die man so nur selten von ihm gesehen hat.
  • Etwas kontrovers wurde es noch am Ende, als Arizona bei seinem - ansonsten desolat umgesetzten - Schlussdrive mit dem letzten Play der Partie mutmaßlich eine Pass-Interference-Strafe gegen Tampa hätte erhalten müssen, welche die Cards in Field-Goal-Reichweite gebracht hätte. Doch die Refs entschieden sich dagegen, die Szene nochmals zu überprüfen.

New York Jets (2-7) - New York Giants (2-8)

Ergebnis: 34:27 (14:0, 0:13, 10:14, 10:0) BOXSCORE

  • Wie schon in den vergangenen Wochen legten die Jets sehr gut los. Gang Green eröffnete die Partie mit einem 13-Play-Drive, an dessen Ende Darnold via Zone Read aus zwei Yards in die Endzone marschierte. Zum dritten Mal in Folge hatten die Jets damit einen Touchdown bei ihrem Opening Drive erzielt; doch dieses Mal ging es so weiter: Darnold (19/30, 230 YDS, TD) hielt den Fuß auf dem Gaspedal und lieferte mehrere Big Plays gegen Druck, darunter auch einen zweiten Touchdown beim zweiten Drive, dieses Mal zu Jamison Crowder.
  • Jetzt erst wachten auch die Giants auf, und so entwickelte sich ein unterhaltsamer Schlagabtausch im New Yorker Derby. Daniel Jones (26/40, 308 YDS, 4 TD, FUM) dirigierte jetzt seinerseits zwei Touchdown-Drives, insbesondere die Chemie zu Wide Receiver Darius Slayton (14 Targets, 10 REC, 121 YDS, 2 TD) war einmal mehr eindrucksvoll zu sehen. Doch waren auch Jones' Woche für Woche sichtbare Probleme überdeutlich sichtbar.
  • Das betrifft im Fall des Giants-Rookie-QBs insbesondere das Pocket-Verhalten. Jones unterliefen drei weitere Fumbles, einer davon landete bei den Jets: Safety Jamal Adams klaute Jones förmlich den Ball und trug ihn zum Touchdown zurück. Jones kassierte gegen einen alles andere als furchteinflößenden Jets-Pass-Rush sechs Sacks. Wieder hielt er den Ball häufig zu lange und hatte keinerlei Gefühl für den Pass-Rush oder für die Pocket.
  • Und trotzdem drehten die Giants auch ohne den komplett abgemeldeten Saquon Barkley (13 ATT, 1 YD; 5 REC, 30 YDS) die Partie: Jones fand zwei Mal Golden Tate zum Touchdown, beim ersten Score trug Jones den Catch-and-Run 61 Yards in die Endzone. Doch die Giants-Defense konnte das Spiel in der Folge nicht beenden. Die Jets antworteten mit drei Scoring-Drives und drehten die Partie ihrerseits - und dieses Mal kamen die Giants nicht zurück.

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