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Schwere Vorwürfe: Antonio Brown wegen Vergewaltigung verklagt

Von SPOX

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Antonio Brown muss sich mit einem schweren Vorwurf auseinandersetzen: Gegen den Wide Receiver der New England Patriots liegt eine Zivilklage wegen Vergewaltigung vor.

Britney Taylor, eine ehemalige Trainerin des Wide Receivers, hat am Dienstag in Florida Anklage erhoben. Demnach sei Brown in drei Fällen ihr gegenüber sexuell übergriffig geworden.

Im Statement ihres Anwalts wird Taylor so zitiert: "Als Vergewaltigungsopfer von Antonio Brown war es für mich eine unglaublich schwierige Entscheidung, ob ich mich äußern soll. Ich habe in meinem Glauben, meiner Familie und durch die Berichte anderer Opfer die Stärke dafür gefunden. Darüber zu sprechen hat mir die Scham genommen, die ich im vergangenen Jahr verspürt habe, und es überträgt diese Scham auf die Person, die für meine Vergewaltigung verantwortlich ist."

Weiter heißt es in der Anklage, dass sich die beiden über die Mitgliedschaft in einer Sportlergruppe der Central Michigan University kennengelernt haben. Laut Taylor hatte Brown ihr im Juni 2017 auf Facebook geschrieben und die einstige Turnerin darum gebeten, ihn bei seinem Training zu unterstützen. Noch im gleichen Monat sei Brown bei verschiedenen Trainingsreisen nach Pittsburgh und Florida sexuell übergriffig geworden.

Im Mai 2018, so die Anklage, habe Brown Taylor bei ihm zuhause vergewaltigt.

Vorwürfe: Brown-Anwalt dementiert vehement

Darren Heitner, einer der Anwälte, die Brown vertreten, wies diese Vorwürfe nicht nur vehement zurück - die Anwälte sind der Meinung, dass es sich dabei um einen Versuch des vermeintlichen Opfers handelt, um an Browns Geld zu kommen. "Mr. Brown bestreitet alle Vorwürfe. Er wird alle legalen Mittel einsetzen, um nicht nur seinen Namen wieder reinzuwaschen, sondern auch, um andere Profi-Sportler vor falschen Vorwürfen zu beschützen", heißt es im Statement der Anwälte.

Weiter erklärte Heitner, dass Taylor Brown 2017 überreden wollte, 1,6 Millionen Dollar in ihr Geschäftsprojekt zu investieren, was Brown ablehnte. 2018 habe sie den Kontakt wieder aufgenommen, woraufhin beide einvernehmlich eine persönliche Beziehung eingegangen seien. "Alle sexuellen Interaktionen mit Mr. Brown waren komplett einvernehmlich", heißt es weiter. "Die Anklägerin ist nicht nur mehrfach zu Mr. Browns Anwesen gefahren; sie reiste von Tennessee nach Florida und kam um 2 Uhr nachts zu Mr. Browns Anwesen zurück, zehn Tage nach dem angeblichen Übergriff."

Auch danach noch hätten beide weiterhin Kontakt gehabt, "sie hat Mr. Brown sogar nach Tickets für ein Steelers-Spiel im Winter 2018 gefragt. Die Anklägerin hat andauernd Bilder von Mr. Brown auf ihren Social-Media-Kanälen verwendet, um finanziell von seiner Bekanntheit zu profitieren. Mr. Brown, dessen harte Arbeit und Hingabe es ihm erlaubt haben, an die Spitze seines Berufs zu klettern, wehrt sich dagegen, das Opfer zu sein, von was in seinen Augen der Versuch ist, an Geld zu kommen."

Die Patriots teilten in einem Statement mit: "Wir wissen über die Anklage gegen Antonio Brown Bescheid, genau wie über die Antwort seiner Vertreter. Wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst. Unter keinen Umständen billigt diese Organisation sexuelle Gewalt. Die Liga hat uns darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie Untersuchungen beginnt. Wir werden den Fall während dieser Untersuchung nicht weiter kommentieren."

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