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NFL

Petersons Probleme und Seattles Hoffnung

Von Adrian Franke

3. Wo liegen die Under-the-Radar-Verpflichtungen?

Rex Burkhead (Bengals) zu den Patriots: Ein Jahr, 3,15 Millionen Dollar - für Patriots-RB-Verhältnisse erhielt Burkhead schon fast einen Mega-Deal. Der 26-Jährige glänzt, wie so viele Spieler in New England, mit seiner Vielseitigkeit: In Cincinnati war er einer der Top-Special-Teamer. Es wird spannend sein zu sehen, wie New England Burkhead in der Offense einsetzt, bedenkt man, dass die Patriots mit Dion Lewis und James White schon zwei sehr gute Pass-Catching-Backs haben. Burkhead (74 ATT, 344 YDS, 2 TD; 17 REC, 145 YDS 2016) könnte also bei First und Second Down eingesetzt werden, für die Bengals zeigte er hier gute Ansätze: In der vergangenen Saison gelangen ihm durchschnittlich drei Yards nach erstem Gegnerkontakt, zudem erzwang er elf Missed Tackles bei nur 74 Laufversuchen.

Die aggressive Patriots-Free-Agency: Mit Pauken und Trompeten

Danny Woodhead (Chargers) zu den Ravens: Seit Jahren einer der besten Pass-Catching-Backs in der NFL. In seiner letzten vollen Saison (2015) verzeichnete Woodhead 80 Catches für 755 Yards und sechs Touchdowns, die vergangene Spielzeit verpasste er dann infolge eines Kreuzbandrisses nahezu komplett. Die Ravens waren in der vergangenen Saison mit 679 Pässen (ligaweit die meisten) und nur 367 Runs (die drittwenigsten) eines der unausgeglichensten Teams der Liga, Joe Flacco warf 204 Mal bei Third Down. Hier ist Woodhead die perfekte Antwort: Nicht zwangsläufig für mehr Balance, wenngleich er bei den Chargers auch an der Goal Line eingesetzt wurde. Aber um Flacco eine exzellente Option bei Third Down zu geben.

Andre Ellington (Cardinals) bleibt in Arizona: Die Cardinals haben mit David Johnson einen der Top-3-Backs der NFL - und einen der in der ersten Frage angesprochenen Hybrid-Running-Backs. Der 25-Jährige verpasste in der Vorsaison eine 1.000/1.000-Yard-Saison nur knapp (1.239 Rushing-Yards, 879 Receiving-Yards; insgesamt 20 Touchdowns) und steht noch zwei Jahre unter seinem Rookie-Vertrag zur Verfügung. Ellington ist dahinter fast ein wenig in Vergessenheit geraten, dabei hatte er in seinen ersten beiden Jahren (2013 und 2014) 39 beziehungsweise 46 Catches, bei 652 und 660 Rushing-Yards. Der 28-Jährige ist längst nicht so ein physischer Freak wie Johnson, in vielerlei Hinsicht aber eine Art Johnson Light. Für ein Jahr und 905.000 Dollar haben die Cards hier eine günstige Absicherung.

Darren McFadden (Cowboys) bleibt in Dallas: Ähnlicher Fall wie in Arizona. Dallas hat seinen Running Back für die nächsten Jahre im Draft gefunden, Ezekiel Elliott wurde den angesichts seiner starken Offensive Line zusätzlich hohen Erwartungen mehr als gerecht. McFadden dagegen absolvierte vereltzungsbedingt nur drei Spiele, doch der 29-Jährige hat 2015 mit 1.089 Rushing-Yards (4,6 Yards pro Run) gezeigt, dass er durchaus noch etwas im Tank hat. Ein fitter McFadden sollte die Last auf Elliotts Schultern ein wenig erleichtern und so verhindern, dass der Youngster nochmals 354 Touches in der Regular Season hat. Auch McFadden ist zudem mit 980.000 Dollar für ein Jahr ein Schnäppchen.

Frage 1: Warum ist der Markt für Peterson und Co. so schwierig?

Frage 2: Was dürfen die Seahawks von Eddie Lacy erhoffen?

Frage 3: Wo liegen die Under-the-Radar-Verpflichtungen?

Frage 4: Wer profitiert vom zähen Running-Back-Markt?

Frage 5: Passt Marshawn Lynch zu den Raiders?

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