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NBA News: Floyd Mayweather will NBA-Franchise kaufen - Box-Legende wohl mit Auge auf Expansion-Team

Von Philipp Jakob

Box-Legende Floyd Mayweather hat angekündigt, ein NBA-Team kaufen zu wollen. Dieses Projekt verfolge er bereits seit einer Weile, ein erstes Angebot habe er ebenfalls schon auf den Tisch gelegt, erklärte der 45-Jährige in einer Talkrunde.

"Ich arbeite daran, ein NBA-Team komplett zu kaufen. Daran arbeite ich mit meinem Business-Partner schon eine Weile", sagte Mayweather, der allerdings nicht verraten wollte, um welche Franchise es sich genau handelt. Ein Expansion-Team sei für ihn genauso eine Option wie der Erwerb einer bereits existierenden Franchise.

"Es könnte die Vegas-Franchise sein, es könnte die Seattle-Franchise sein oder es könnte ein Team sein, das es bereits gibt", so Mayweather. Er und sein Geschäftspartner haben der NBA angeblich sogar schon ein Angebot über 2 Milliarden Dollar unterbreitet. "Habe ich das Geld? Absolut", so der ehemalige Profi-Boxer mit dem Spitznamen "Money".

Während seiner aktiven Karriere zwischen 1996 und 2017 hat sich Mayweather den Ruf als einer der besten Boxer der Welt erarbeitet, in 50 Kämpfen stieg er 50-mal als Sieger aus dem Ring, 27-mal davon durch K.o.. Er wurde mehrfach Weltmeister in verschiedenen Gewichtsklassen von Superfeder- bis Halbmittelgewicht.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes kürte den Boxer mehrfach zum bestbezahlten Sportler der Welt, allein sein Kampf gegen Conor McGregor 2017 soll ihm 275 Millionen Dollar eingebracht haben. Mayweather selbst gab vergangenes Jahr an, mehr als 1,2 Milliarden Dollar schwer zu sein. Zu seinen zahlreichen Unternehmen gehört unter anderem auch ein eigenes NASCAR-Team. Mayweather ist allerdings umstritten. In der Vergangenheit wurde er mehrfach wegen Körperverletzung und häuslicher Gewalt verurteilt.

Gut möglich, dass die NBA deshalb lieber einen Bogen um Mayweather machen möchte. Für einen Einstieg in die beste Basketballliga der Welt müsste er ohnehin wohl mehr als 2 Milliarden Dollar auf den Tisch legen. Als einziges Team stehen aktuell die Phoenix Suns zum Verkauf, nachdem Teambesitzer Robert Sarver wegen Rassismus und Frauenfeindlichkeit von der NBA für ein Jahr gesperrt wurde.

Insider rechnen damit, dass der Verkauf der Suns neue Rekord brechen wird. Joe Tsai zahlte 2019 für die Nets etwa 2,35 Milliarden Dollar, nun wird von einem Preis von mehr als 3 Milliarden für die Suns spekuliert. Auch um die Portland Trail Blazers gab es immer mal wieder Gerüchte über einen Verkauf.

Eine Expansion in der NBA ist derweil noch ein paar Jahre entfernt, angeblich könnte es frühestens 2024, wenn die Liga einen neuen TV-Vertrag unterschreibt, soweit sein. Las Vegas und Seattle gelten als realistische Kandidaten für eine Erweiterung der Association.

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