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NBA

NBA - LeBron James verlängert vorzeitig bei den Los Angeles Lakers: Keine Garantie für Erfolg

Von Robert Arndt

LeBron James hat seinen Vertrag bei den Los Angeles Lakers vorzeitig um zwei Jahre verlängert. Es verschafft James und der Franchise Sicherheit, an den Problemen der Lakers ändert das aber nichts.

Am Ende passierte dann doch das, was alle erwartet hatten. LeBron James verlängert bei den Lakers um zwei Jahre und 97,1 Millionen Dollar bis 2025, wobei er 2024 erneut aus seinem Vertrag aussteigen kann. Der kleine Flirt mit den Cavs am All-Star-Wochenende bedeutete letztlich nichts.

James ist heimisch in L.A. geworden, zumindest sechs Jahre wird er das Jersey der Lakers tragen. Die Option für 2024/25 lässt LeBron aber eine Hintertür offen, es ist kein Zufall, dass genau in diesem Jahr sein Sohn Bronny sich für den Draft anmelden kann. James betonte immer wieder, dass es sein letztes Karriereziel sei, mit seinem Sohn zu spielen. Durch die Verlängerung ist alles darauf vorbereitet.

"In meiner letzten Saison werde ich mit meinem Sohn spielen", machte LeBron beim All-Star Game deutlich. "Wo auch immer Bronny sein wird, ich werde auch dort sein. (...) Zu diesem Zeitpunkt wird es mir nicht mehr ums Geld gehen."

Geld dürfte ohnehin kein Faktor mehr für die James-Familie sein. In den kommenden Jahren wird er die 500-Millionen-Marke an Einkünften in seiner NBA-Karriere knacken, durch seine Investments abseits des Feldes ist er seit kurzem nach Michael Jordan der zweite NBA-Milliardär.

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LeBron kann kommende Saison nicht getradet werden

Satt ist James deswegen aber nicht. Immer wieder trommelte LeBron öffentlich, dass das Team verbessert werden müsse, passiert ist bislang aber wenig. ESPN berichtete zuletzt von "produktiven" Gesprächen mit der Franchise, wenige Tage später folgte seine Unterschrift unter den neuen Vertrag.

Das Timing ist ebenfalls kein Zufall. Durch seine Unterschrift kann LeBron bis Mitte Februar nicht getradet werden, die Deadline für Trades ist in diesem Jahr am 10. Februar. Es wäre ohnehin unwahrscheinlich gewesen, dennoch ist es eine Randnotiz des Deals. Gleichzeitig herrscht zumindest um ihn selbst etwas Ruhe, ohne Verlängerung hätte es kein Interview gegeben, in welchem er nicht zu seiner Zukunft gefragt worden wäre.

Vor allem bei einem enttäuschenden Saisonstart hätte dies noch einmal mehr Brisanz gehabt, durch die Verlängerung ist zumindest ein Brandherd temporär gelöscht.

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