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Starbury, Kemba und Co.: Die ewige Point-Guard-Suche der Knicks

New York gilt als das Mekka für Point Guards, nicht zuletzt drehte Kevin Durants Unternehmen eine Doku über die große Tradition von Spielmachern aus NYC. Aber die Knicks? Die suchen seit einer Ewigkeit nach einer Lösung auf der Eins.
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Bob Cousy, Nate Archibald, Stephon Marbury, Mark Jackson, Kemba Walker oder Kenny Anderson - die Liste der Point-Guard-Legenden aus NYC ist lang, doch die Knicks hatten nie DEN Einser im Team (oder einen Local Hero zum falschen Zeitpunkt der Karriere).
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Mit Jalen Brunson gibt es nun wieder Hoffnung. Der Guard kam im Sommer aus Dallas und soll endlich das Loch im Aufbau schließen. Wir blicken zurück auf die scheinbar ewige Suche nach einem Point Guard für die Knicks.
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Wir beginnen 1992, als die Knicks den früheren All-Star MARK JACKSON zu den Clippers tradeten. Jackson war fünf Jahre der Point Guard in NY, einmal reichte es für das All-Star Game.
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Im Gegenzug kam unter anderem der heutige Sixers-Coach DOC RIVERS, der zusammen mit GREG ANTHONY den Spielaufbau übernahm. Unter Pat Riley teilten sich die beiden die Minuten und zwangen MJs Bulls sogar in ein siebtes Spiel.
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Ein echter Star war keiner der beiden, allerdings passte ihr tougher Spielstil zu den berüchtigten Knicks. Im Jahr darauf kämpfte der alternde Rivers aber mit Verletzungen und Anthony kristallisierte sich als Starter heraus.
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Mit DEREK HARPER kam aber während der Saison ein neuer Spielmacher, der in Dallas nicht mehr gebraucht wurde. Auch Harper hatte seine Stärken vor allem in der Defense, war für seine Zeit aber auch ein guter Dreierschütze.
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Der 32-Jährige hatte großen Anteil am Finals-Run der Knicks und war hinter Patrick Ewing und John Starks bester Scorer in den Finals gegen Houston, am Ende setzten sich die Rockets aber in einer hart umkämpften Serie in sieben Spielen durch.
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Harper sollte auch die nächsten Jahre den Ball bringen, 1996 entließen die Knicks den Oldie jedoch. Stattdessen waren nun CHRIS CHILDS und CHARLIE WARD die Point Guards, beide hatten jedoch nicht die Klasse für einen Contender.
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So war jeweils spätestens in Runde zwei Schluss, bevor die Knicks 1999 völlig überraschend als 8-Seed bis in die Finals marschierten. Dafür verantwortlich waren aber Wings wie Latrell Sprewell oder Allan Houston.
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Übrigens: Dritter Point Guard dieser Zeit war ein gewisser RICK BRUNSON, der Vater von Jalen und jetziger Assistant Coach unter Tom Thibodeau. In drei Saisons machte Brunson 69 Spiele für die Knicks.
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Während der Saison 2000/01 sollte dann ein alter Bekannter die Lösung auf der Eins sein. Aus Toronto kam Jackson zurück, der aber bereits 35 Jahre alt war. New York scheiterte in Runde eins an Toronto - es folgten viele magere Jahre.
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Ein anderer NY-Guard sollte 2004 die Knicks wieder zu altem Glanz führen. STEPHON MARBURY kam mit Penny Hardaway aus Phoenix, "Starbury" war im Jahr zuvor sogar im All-NBA Third Team.
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Knicks-Fan Marbury konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen, dafür gab es jede Menge Ärger neben dem Feld. Da war der öffentlich ausgetragene Streit mit Larry Brown, der 2006 seinen Höhepunkt fand. Die Knicks gewannen nur 23 Spiele.
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Und dann waren da noch die Vorwürfe gegen GM Isiah Thomas wegen sexueller Belästigung. Bei einer Verhandlung gab Marbury an, dass er selbst eine Affäre mit einer Praktikantin im eigenen Auto vor einem Stripclub hatte.
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2007 eskalierte die Situation komplett, als Thomas ankündigte, Marbury auf die Bank zu setzen. Berichten zufolge kam es im Flugzeug zu einer Schlägerei, die Knicks-Fans buhten bei jedem Spiel beide Protagonisten aus.
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Thomas wurde 2008 gefeuert, Marbury absolvierte dennoch kein Spiel mehr und einigte sich später auf einen Buyout. Mit CHRIS DUHON hatten die Knicks im Sommer aber bereits einen Ersatz verpflichtet, viel mehr als ein Rollenspieler war er aber auch nicht.
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So dümpelten die Knicks weiter im Osten vor sich hin, erst mit der Ankunft von Amar'e Stoudemire im Jahr 2010 ging es wieder bergauf, dazu entwickelte sich der bullige RAYMOND FELTON auf der Eins schnell zu einem Fanliebling.
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Felton fiel jedoch dem Trade für Carmelo Anthony zum Opfer, im Gegenzug kam Ex-Finals-MVP CHAUNCEY BILLUPS, der aber nach einer enttäuschenden Playoff-Serie gegen Boston wieder entlassen wurde, um Center Tyson Chandler holen zu können.
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Die Oldies MIKE BIBBY und BARON DAVIS sollten es richten, beide verletzten sich aber, sodass der nominell vierte Point Guard im Team plötzlich eine Chance bekam …
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Es war der Start von Linsanity im Winter 2011, der für einen unglaublichen Hype sorgte. Aber: JEREMY LIN machte nur 35 Spiele und wechselte im Sommer als Restricted Free Agent zu den Houston Rockets.
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Die ambitionierten Knicks ersetzten Lin mit dem 39-jährigen JASON KIDD, Backup war Rookie PABLO PRIGIONI (35). Und das klappte. Die Knicks gewannen 54 Spiele, in Runde zwei war aber trotzdem wieder Schluss.
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In der Folge ging es wieder bergab, Kidd beendete seine Karriere, dafür zog nun JOSE CALDERON für die folgenden zwei Jahre (recht erfolglos) die Fäden im Madison Square Garden.
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Der nächste große Name war DERRICK ROSE, der nach schweren Verletzungen und einem schwierigen Verhältnis mit den Bulls-Fans eine Veränderung wollte. Der Ex-MVP scorte zwar ordentlich, die Playoffs waren dennoch weit entfernt.
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Nach einem Jahr war auch wieder Schluss. Mit FRANK NTILIKINA draftete Phil Jackson als letzte Amtshandlung zwar noch einen Spielmacher, der Starter hieß aber JARRETT JACK, damals bereits 34 Jahre alt.
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Die Eins wurde ein Karussell. Emmanuel Mudiay, Dennis Smith Jr., Trey Burke oder eben Ntilikina, jeder durfte sich mal versuchen. Keiner davon überzeugte aber nur annäherend, sodass die Knicks im Jahr darauf ELFRID PAYTON holten.
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Der sollte zumindest zwei Jahre der Starter bleiben, aufgrund seiner Limitationen in Sachen Wurf war aber auch er keine Ideallösung. Trotzdem: Coach Tom Thibodeau hielt an Payton fest.
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Der Heilsbringer sollte dann 2021 KEMBA WALKER sein. Geboren in der Bronx, ein klassischer New Yorker Point Guard, was sollte schiefgehen? Einiges, denn wer genau hinsah, erkannte, dass Kemba nicht mehr der All-Star-Guard war.
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Wegen seiner Knieprobleme strich Thibs Walker schnell aus dem Kader und machte lieber Flügelspieler ALEC BURKS zu seinem Aufbauspieler. Knicks-Fans forderten dagegen die Youngsters IMMANUEL QUICKLEY und MILES MCBRIDE - meist vergeblich.
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Beide sind weiter im Kader, die Schlüssel bekommt nun aber JALEN BRUNSON. 104 Millionen für vier Jahre waren den Knicks seine Dienste wert. Kann der Ex-Mavs-Guard endlich Ruhe auf die Problem-Position der Knicks bringen?
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