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NBA

NBA: Nets dominieren Bulls im Spitzenduell des Ostens - Lakers blamieren sich trotz starkem LeBron

Von Ruben Martin

Atlanta Hawks (17-23) - Miami Heat (26-15) 91:115 (BOXSCORE)

  • Seit dem 22. November sind einige Dinge auf der Welt passiert - ein Heimsieg der Atlanta Hawks gehört nicht dazu. Dafür sorgte bei Miami vor allem Edelreservist Tyler Herro, der mit 21 Punkten, 9 Rebound und 11 Assists denkbar knapp am ersten Triple-Double seiner Karriere vorbeischrammte. Mit einem Chasedown-Block erinnerte er zudem an LeBron in seinen besten Tagen - naja, fast.
  • Neben Herro punkteten sechs weitere Heatles zweistellig, darunter Duncan Robinson und Gabe Vincent (4/7 3P) mit jeweils 14 Zählern von der Bank kommend. Caleb Martin (18, 10 Rebounds) und Omer Yurtseven (13, 10, 5 Assists) legten Double-Doubles auf. Jimmy Butler verpasste sein drittes Spiel in Folge mit einer Knöchelverletzung. "Wir haben verschiedene Wege gefunden, um zu gewinnen", sagte Robinson nach dem Spiel: "Ich denke, das hat auch bewiesen, was für ein tiefes Team wir sind".
  • Für Atlanta war John Collins mit 16 Punkten schon der Topscorer (11 Rebounds, 3/4 3P), gefolgt von Trae Young (4/15 FG), Bogdan Bogdanovic und De'Andre Hunter (3/4 3P) mit jeweils 15 Zählern, sonst erreichte kein Hawk Double-Digits. Kevin Huerter blieb mit 7 Punkten bei 2/9 FG und 0/5 3P von der Bank kommend besonders blass.
  • Hunter erschien erstmals seit dem 12. November wieder in einem NBA-Spiel und absolvierte 24 solide Minuten als Reservist. Ohne die verletzten Clint Capela und Cam Reddish hatte Miami an den Brettern jedoch klar die Überhand (54:37 Rebounds), Dewayne Dedmon (6, 8 Rebounds) stand den Heat nach sieben verpassten Spielen wieder zur Verfügung.
  • Corona-Protokoll: Markieff Morris (Heat)

New York Knicks (21-21) - Dallas Mavericks (22-19) 108:85 (SPIELBERICHT)

San Antonio Spurs (15-26) - Houston Rockets (12-31) 124:128 (BOXSCORE)

  • Career-High mit 32 Punkten bei 12/26 aus dem Feld, das 11. Triple-Double seiner Karriere, aber den Sieg gab es für Dejounte Murray mit den Spurs nicht. Der Youngster sammelte 10 Rebounds, 3 Steals und verteilte 11 Assists ohne einen einzigen Turnover, traf jedoch auf einen extrem heißen Eric Gordon.
  • Bei aller Hitze war vor allem Gordons Effizienz beeindruckend: Er nahm nur 10 Feldwürfe und erzielte 31 Punkte. Möglich war das durch Wurfquoten von 9/10 FG sowie 6/7 von Downtown, an der Freiwurflinie (7/10 FG) ließ er sogar noch drei Punkte liegen. Christian Wood steuerte mit 23 Punkten und 11 Rebounds ein Double-Double bei, Kevin Porter Jr. kam auf 18 Zähler (3/5 3P).
  • Houston führte über den größten Teil der ersten Halbzeit, bevor die Spurs mit einem Sprint vor der Pause die Kontrolle übernahmen und diese erst wieder zum vierten Viertel abgaben. Dort kämpfte San Antonio sich immer wieder auf -3 heran, konnte aber nicht mehr ausgleichen, zu gut waren letztendlich die Wurfquoten der Rockets.
  • Mit 54,9 Prozent aus dem Feld (43,4 für Spurs) und 44,4 Prozent von Downtown (37,0 für Spurs) gaben die Rockets den Takt an, San Antonio hielt sich in erster Linie mit 26 Fastbreakpunkten (14 für Rockets) im Spiel. Das Reservisten-Trio Bryn Forbes (21, 6/11 3P), Keldon Johnson (18) und Devin Vassell (12) gab den Spurs einen Schub. Jakob Pöltl legte in knapp 32 Minuten 13 Punkte (4/5 FG) und 6 Rebounds, 3 Assists sowie jeweils 2 Steals, Blocks und Turnover auf, foulte jedoch im Schlussabschnitt aus.
  • Corona-Protokoll: Tre Jones, Doug McDermott, Derrick White (alle Spurs), Armoni Brooks (Rockets)

Utah Jazz (28-14) - Cleveland Cavaliers (24-18) 91:111 (BOXSCORE)

  • Playoff-Härte im Januar zwischen den Cavs und Jazz, die sich wirklich gar nichts schenkten - außer den ein oder anderen Ellbogen in die Rippen. Erst im vierten Viertel entspannten sich beide Seiten etwas, da die Cavaliers mit der Führung davonrannten. Großen Anteil daran hatte Darius Garland trotz miserabler Wurfquoten (3/11 FG, 1/8 3P). Mit 11 Punkten, 10 Rebounds und 15 Assists feierte der Point Guard nämlich das erste Triple-Double seiner Karriere!
  • Dazu legte Garlands Backcourt-Partner Lamar Stevens mit 23 Zählern (10/15 FG) ein neues Career-High auf, sogar Big Man Evan Mobley (15, 10 Rebounds, 7 Assists) flirtete mit einem Triple-Double. Die Armada der Cavs-Bigs mit Mobley (7/9 FG), Lauri Markkanen (20, 8/11 FG, 4/5 3P), Jarrett Allen (12, 5/7 FG) und Kevin Love (16, 5/10) sorgte für eine exzellente Feldwurfquote von 53,1 Prozent für Cleveland.
  • Ohne Rudy Gobert, Hassan Whiteside, Udoka Azubuike, Rudy Gay und weitere Spieler hatte Utah kaum Größe zur Verfügung, Royce O'Neale startete mit 1,98 Meter als nomineller Center. Head Coach Quin Snyder hatte offenbar schon vor dem Spiel eine Ahnung, dass die Position zum Problem werden könnte. Auf die Frage, was er auf Center geplant habe, antwortete er nur: "Naja, es ist eine Position."
  • Joe Ingles erwies seiner Mannschaft bei allen Personalproblemen auch noch einen Bärendienst. Er ließ sich offenbar zu sehr von der aggressiven Stimmung mitreißen und musste bereits im zweiten Viertel unter die Dusche nach seinem zweiten technischen Foul. Jordan Clarkson (22, 8/17 FG) und Eric Paschall (18, 8/11 FG) lieferten von der Bank kommend die größte Gegenwehr, Donovan Mitchell nahm 16 Feldwürfe für 17 Punkte.
  • Corona-Protokoll: Udoka Azubuike, Jared Butler, Rudy Gay, Rudy Gobert, Elijah Hughes (alle Jazz)

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