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NBA: Giannis Antetokounmpo dominiert L.A. Clippers ohne Kawhi Leonard - Philadelphia 76ers verlieren in Utah

Von SPOX

Die Houston Rockets haben den Golden State Warriors keine Chance gelassen. Etwas überraschend ist hingegen der Sieg der Memphis Grizzlies gegen Minnesota, denen auch die Rückkehr von Karl-Anthony Towns nicht half.

Toronto Raptors (5-2) - Sacramento Kings (2-6) 124:120 (BOXSCORE)

  • Das war ein hartes Stück Arbeit für den Champion, da Sacramento über fast die komplette Spielzeit heiß war und gleich 20 Dreier traf. Buddy Hield (21, 5/7 3P) und Bogdan Bogdanovic (22, 6/11 3P) waren dabei für mehr als die Hälfte aller Triples verantwortlich. Der Serbe verbuchte gleich vier davon im Schlussviertel und hielt seine Farben so lange im Spiel.
  • Toronto feierte dennoch im vierten Heimspiel den vierten Sieg, weil Serge Ibaka 10 seiner 21 Punkte im vierten Viertel erzielte und O.G. Anunoby mit 18 Zählern einen Saisonbestwert aufstellte. Mal wieder punkteten alle Raptors-Starter zweistellig, die besten waren Kyle Lowry (24) und Pascal Siakam (23, 13 Rebounds).
  • Die Raptors zehrten letztlich vom extrem runden Start. Zwar verfehlten die ersten vier Versuche ihr Ziel, danach versenkten die Kanadier aber satte 14 Würfe am Stück und etablierten so eine zweistellige Führung. Für den Rest des Spiels liefen die Kings dann diesem hinterher, heißes Shooting hin oder her. Topscorer der Kings war Harrison Barnes (26), Point Guard De'Aaron Fox (17, 9 Assists, 7 Turnover) zeigte Licht und Schatten.
  • Raptors-Coach Nick Nurse hat einfach kein Glück mit der Coach's Challege. Zum sechsten Mal nutzte der Meister-Coach nun die Möglichkeit, eine Entscheidung zu überprüfen, zum sechsten Mal schlug sie fehl.

Houston Rockets (5-3) - Golden State Warriors (2-6) 129:112 (BOXSCORE)

  • In den vergangenen Jahren war dies noch ein Gipfeltreffen, nun traf die zweischlechteste Defense (Houston) auf die drittschlechteste (Golden State) der Liga. Die Rockets taten in diesem Spiel aber einiges dafür, dass sich dies ändert und hielten die Warriors bei unter 40 Prozent aus dem Feld, nachdem sie im ersten Viertel noch Schwierigkeiten mit den Young Guns aus der Bay Area hatten (30:29).
  • Danach beschloss aber James Harden, dass dies eine einseitige Angelegenheit werden würde. Der Bärtige erzielte 20 seiner insgesamt 36 Punkte (10/23 FG, 13 Assists) im zweiten Viertel, wodurch die Rockets-Führung endlich Formen annahm. Dies setzte sich auch nach dem Wechsel fort, die Texaner führten mit bis zu 23 Zählern. Die Warriors erzielten in den ersten sieben Minuten nach der Pause gerade einmal drei Field Goals.
  • Russell Westbrook rehabilitierte sich für sein Desaster in Miami, als er ein Plus-Minus von -46 im Boxscore stehen hatte. Diesmal kam Russ auf 18 Zähler und 8 Rebounds, stand aber bei +40. Durch seine 6 Assists zog der Guard zudem in der ewigen Bestenliste für Assists an Bob Cousy vorbei und belegt nun Platz 19.
  • Alle Starter der Gastgeber punkteten zweistellig, wobei vor allem Clint Capela hervorgehoben werden muss. Der Schweizer erzielte 19 Punkte, griff sich 16 Rebounds und blockte obendrein auch noch 6 Würfe. Von der Bank kommend versenkte Austin Rivers jeden seiner vier Dreier und hatte damit einen großen Anteil daran, dass Houston 21 Triples bei 45 Versuchen versenkte.
  • Für die Warriors konnte Rookie Eric Paschall nur bedingt an seine 36-Punkte-Gala gegen Portland anknüpfen, erzielte aber immer 19 Punkte (6/15 FG). Topscorer war Alec Burks mit 28 Zählern als Sixth Man.

Memphis Grizzlies (2-5) - Minnesota Timberwolves (4-3) 137:121 (BOXSCORE)

  • Karl-Anthony Towns kehrte für die Timberwolves nach seiner Zwei-Spiele-Sperre zurück, die defensiven Probleme der Wolves konnte aber auch KAT nicht lösen. Memphis traf über 48 Minuten 57 Prozent aus dem Feld, im Schlussabschnitt waren es sogar 67. Dort lief dann Dillon Brooks heiß, der 16 seiner 31 Zähler (5/7 Dreier) in diesem Viertel erzielte.
  • Der zweite Matchwinner der Gastgeber war Nr.2-Pick Ja Morant (26, 9/19 FG), der ebenfalls 14 Punkte im Schlussabschnitt einstreute und das Publikum mit einem krachenden Dunk aufweckte. Auch Rookie-Kollege Brandon Clarke überzeugte, er verwandelte alle seine sieben Würfe für 18 Punkte und 8 Rebounds.
  • Auf Seiten der Gäste fehlte Point Guard Jeff Teague wegen Krankheit. Vertreten wurde der Spielmacher von Nr.6-Pick Jarrett Culver, der erstmals in seiner Karriere starten durfte. An ihm und seinen 15 Punkten (5/13 FG) sowie 7 Assists lag es nicht, dass Minnesota unterlag. Vielmehr hatten die Wolves keinen weiteren Guard in der Hinterhand. Two-Way-Player und Debütant Jordan McLaughlin (5, 2/7 FG) war mit der Rolle des Backups sichtlich überfordert.
  • So übernahm auch Andrew Wiggins zwischenzeitlich den Spielaufbau. Der Kanadier kam auf 6 Assists und vergaß mit 30 Punkten (11/21 FG) natürlich auch das Scoring nicht. Towns legte mit 25 Zählern und 11 Rebounds ein Double-Double auf.

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