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NBA: Los Angeles Lakers besiegen auch ohne Anthony Davis die Golden State Warriors deutlich

Von Philipp Schmidt

Auch ohne Anthony Davis haben sich die Los Angeles Lakers (9-2) einen mühelosen 120:94-Sieg gegen dezimierte Golden State Warriors (2-11) gesichert. Nach ausgeglichener Anfangsphase setzten sich die Lakers deutlich ab und mussten keine überragende Leistung für den neunten Sieg im elften Spiel zeigen. LeBron James überzeugte insbesondere als Passgeber und setzte seine Big Men immer wieder gekonnt in Szene.

Los Angeles Lakers (9-2) - Golden State Warriors (2-10) 120:94 (BOXSCORE)

LeBron (23 Punkte, 11/21 FG) spielte 12 Assists, Nutznießer davon waren vor allem JaVale McGee (18 Punkte, 17 Rebounds) und Dwight Howard (15 und 8), die immer wieder unbedrängt abschließen konnten. Ebenfalls profitierten die Dreierschützen der Kalifornier, die hochprozentig trafen (45 Prozent, 9/20). Ein effizientes Spiel zeigte Kyle Kuzma, der auf 22 Punkte (7/12 FG) kam. Quinn Cook durfte in der Garbage Time noch 10 Punkte sammeln (5/11 FG).

Die Warriors waren in allen Belangen überfordert, wurden an den Brettern dominiert (33:51 Rebounds, 36:64 Zonenpunkte) und verbuchten eine schwache Wurfquote aus der Distanz (25,7 Prozent, 9/35). D'Angelo Russell kam auf 21 Punkte (6/13 FG, 8 Assists), Eric Paschall von der Bank auf 15. Draymond Green blieb unauffällig (10 Punkte, 5 Assists), Jordan Poole erwischte einen gebrauchten Tag (11, 4/15 FG).

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Lakers auch ohne Davis ohne Probleme

Gegen das Team mit der schlechtesten Bilanz der Association mussten die Lakers auf einen ihrer beiden Superstars verzichten. Nachdem sich Anthony Davis schon länger mit Schulterproblemen herumschlug und auch selbst zugab, dass ihm diese ständig Schmerzen bereite, trug die Braue aus dem Sieg gegen Phoenix außerdem eine Rippenprellung davon. Zwar konnte nach Ansicht der Röntgenaufnahmen Entwarnung gegeben werden, dennoch wurde Davis im ersten Teil eines Back-to-Backs geschont.

Für Davis rückte Kuzma in die Starting Five, in der es keine weiteren Überraschungen gab. Bei den Warriors starteten Russell, Poole, Glenn Robinson III, Green und Willie Cauley-Stein. Robinson III ist somit der einzige Warrior, der in jedem Spiel von Beginn an auflief. Neben Curry und Klay Thompson fehlten auch die Big Men Damion Lee und Kevon Looney.

Somit war die Favoritenrolle klar verteilt, was sich in den ersten Mitten noch nicht im Zwischenergebnis wiederspiegelte. Green verkürzte per Dunk auf 15:17, dann jedoch legten die Lakers einen 12:0-Lauf hin und sorgten für eindeutige Verhältnisse. 6 davon gingen auf das Konto von LeBron. L.A. ging mit einer 12-Punkte-Führung in die erste Viertelpause und behielten auch in der Folge die Kontrolle.

LeBron James setzt Mitspieler gekonnt in Szene

Bei den Warriors war Ex-Laker Russell der einzige Akteur, der beständig für Gefahr in der Offensive sorgte, anders bei Purple and Gold: Howard räumte in der Zone auf, Jared Dudley versenkte zwei Dreier und auch Kuzma fand seinen Rhythmus. Somit lagen die Wurfquoten der Hausherren zeitweise weit über 60 Prozent. Nach einigen Konzentrationsfehlern der Lakers (7 Turnover im zweiten Viertel) verkürzte Golden State auf -7, Distanztreffer von Kuzma und LeBron beruhigten die Lage wieder, ehe James auch noch einen Monster-Dunk zur 67:55-Pausenführung auspackte. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon 20 Punkte erzielt.

Mit einem 12:2-Lauf, den James durch mehrere starke Pässe auf die Schützen Danny Green und Kuzma oder den abrollenden McGee initierte, wuchs der Vorsprung auf +19 an. Auch Howard durfte sich noch in die Dunkorgie einreihen. Den Lakers gelang es nicht, die Spannung dauerhaft aufrecht zu erhalten, was auch nicht notwendig war. 98:82 nach drei Vierteln.

James nahm zu Beginn des Schlussviertels auf der Bank Platz und hoffte darauf, vorzeitig Feierabend machen zu dürfen. Der Wunsch wurde ihm erfüllt. Es entwickelte sich eine wilde Schlussphase, in der hochklassiger Basketball ausblieb und sich Howard mehrere Male als Ballhandler versuchte. Die Reservisten durften sich austoben, die Lakers gewannen schlussendlich mit 120:94. Während L.A. am Freitag wieder gegen Sacramento im Einsatz ist, empfangen die Warriors zeitgleich die Celtics.

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