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Laura Dahlmeier, Richard Freitag und Co.: Das sind die deutschen Medaillenhoffnungen bei den Olympischen Spielen 2018

Die Deutschen Sportler des Jahres 2017 Laura Dahlmeier und Johannes Rydzek sind nur zwei der größtem Medaillenhoffnungen bei den Winterspielen in Pyeongchang. SPOX stellt die größten Anwärter auf Medaillen aus Team Deutschland vor.
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BIATHLON: Laura Dahlmeiers goldene Stunden schlugen nach den Olympischen Spielen 2014 in Sochi. Seither wurde sie siebenmal Weltmeisterin und Sportlerin des Jahres 2017. Nur die zwei Infekte in ihrer Vorbereitung bremsen die Erwartungen für Pyeongchang.
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Denise Herrmann: 2014 holte Denise Herrmann im Langlauf überraschend Bronze in der Staffel. Im April 2016 gab sie bekannt, ab jetzt mit Waffe durch den Schnee zu laufen.
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Am 9. Dezember 2016 debütierte sie im Biathlon-Zirkus. In dieser Saison ist Herrmann in der absoluten Weltspitze angekommen. Zum Auftakt feierte sie in Östersund Siege in Sprint und Verfolgung.
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Damen-Staffel: Mehr als nur Laura Dahlmeier. Die deutsche Damen-Staffel gewann im vergangenen Winter alle Staffelrennen im Weltcup. Auch in diesem Winter stehen schon zwei Siege und ein zweiter Platz zu Buche. Top-Favorit!
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Herren-Staffel: In Hochfilzen gelang der deutschen Männer-Staffel um Erik Lesser, Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Simon Schempp der Sprung auf Platz zwei. Die Olympiazweiten von 2014 gehören auch 2018 wieder zum Kreis der Favoriten auf den Olympiasieg.
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Erik Lesser: Immer zum Saisonhöhepunkt kann Erik Lesser liefern. 2014 durfte er sich über zweimal Silber freuen. In dieser Saison gelang ihm im Massenstart und Sprint der Sprung aufs Podest.
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Simon Schempp: Der Schwabe war in den letzten drei Biathlonsaisons immer in den Top-5 im Gesamtweltcup und konnte bei etlichen Podestplätzen und vier Weltmeistertiteln zwölf Weltcupsiege einfahren. Mit Schempp ist immer zu rechnen.
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NORDISCHE KOMBINATION: Ich? Ja, du, Johannes Rydzek! Deutschlands Sportler des Jahres 2017 gelang bei den Weltmeisterschaften im finnischen Lahti ein historischer Vierfach-Triumph. Auch in dieser Saison stand Rydzek schon einmal ganz oben.
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Eric Frenzel lieferte sich mit Rydzek im vergangenen Jahr im Gesamtweltcup einen Fight bis zum letzten Rennen mit dem besseren Ausgang für Frenzel, der bei Olympia schon Medaillen in allen Farben gewonnen hat. Auch in Korea ist er wieder Topfavorit.
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In der Staffel geht kein Weg an den Deutschen vorbei. Zu hoch ist die Leistungsdichte: Drei Deutsche befinden sich diese Saison unter den Top-8 im Gesamtweltcup. Der gefährlichste Rivale kommt aus Norwegen um den Gesamtweltcupführenden Jan Schmid.
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SKI ALPIN: So jubelt Viktoria Rebensburg über ihren Sieg im Riesenslalom von Killington. In diesem Winter gewann sie auch auch in Sölden und nach Krankheits-Comeback am Kronplatz. In Abfahrt und Super-G ist mit Rebensburg ebenso zu rechnen.
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Josef Ferstl sorgte in dieser Saison für ungewohnte Bilder. Zum ersten Mal seit 13 Jahren schnappte sich ein Deutscher wieder den Sieg im Super-G. Ferstls Erfolg macht Mut nach den Schocks um die Verletzungen von Olympiahoffnungen Neureuther und Luitz.
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Thomas Dreßen: Diesem Mann ist nach dem Sieg auf der legendären Streif absolut alles zuzutrauen. Im Hintergrund sind die ARD-Moderatorinnen Julia Scharf und Höfl-Riesch wie ganz Deutschland völlig aus dem Häuschen. In Südkorea kann Dreßen Medaillen holen!
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SKISPRINGEN: Richard Freitag hat den Schnauzbart wieder salonfähig gemacht. Bis Neujahr dominierte er den Weltcup nach Belieben: Freitag ersprang drei Siege und fünfmal das Podest.
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In Innsbruck folgte der große Schock: Freitag bekam beim Landen die Ski nicht parallel und stürzte. Alle Tournee-Hoffnungen waren mit einem Schlag vorbei. Aufatmen: Freitag kam zurück und holte bei der Skiflug-WM in Oberstdorf seine erste Einzelmedaille.
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Andreas Wellinger: Im Schatten von Kamil Stoch, der sich als erster Springer seit Hannawald den Grand-Slam bei der Vierschanzentournee holte, zeigte Wellinger starke Leistungen. Der Tournee-Zweite konnte in Nischni Tagil auch schon einen Sieg erspringen.
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Die deutschen Adler gehen als Titelverteidiger in das olympische Teamspringen. Für Richard Freitag war in der Siegermannschaft 2014 kein Platz, in Abwesenheit von Severin Freund ruhen jetzt die deutschen Hoffnungen auf Freitag und Wellinger.
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Katharina Althaus gewann bei den Jugend-Winterspielen 2012 die Goldmedaille. In diesem Winter schaffte sie bei den Profis den Sprung in die absolute Weltspitze. Althaus gewann als Erste das Lillehammer-Triple und ist Zweite im Gesamtweltcup.
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RODELN: Vor vier Jahren holte Felix Loch zweimal Gold in Sochi. Fünfmal gewann Loch den Gesamtweltcup im Einsitzer und auch in diesem Jahr geht der Olympiasieg nur über ihn. Im letzten Weltcup vor Olympia gelang Loch erneut ein souveräner Sieg.
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Natalie Geisenberger ist das Pendant zu Loch im Damen-Rodeln. Auch sie durfte sich 2014 über zwei Goldmedaillen freuen. Damals gewann sie mit dem zweitgrößten Vorsprung in der Geschichte. 2018 führt sie den Gesamtweltcup einmal mehr souverän an.
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Doppelsitzer: Tobias Wendl und Tobias Arlt sind die amtierenden Olympiasieger. 2016 bestätigten sie diese Leistung und wurden Weltmeister. In dieser Saison haben sie große Konkurrenz um die Goldmedaille...
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... und die kommt auch aus Deutschland: Toni Eggert und Sascha Benecken führen in dieser Saison im Gesamtweltcup und das mit über 100 Punkten vor den Olympiasiegern Wendl/ Arlt!
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Damit ist noch offen, wer Deutschland in der Team-Staffel vertreten wird. In der ersten Auflage dieser Kombination aus Herren, Damen und Doppelsitzer bei Olympia gewann Deutschland 2014 mit großem Vorsprung und dominierte seither auch den Weltcup.
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EISSCHNELLLAUF: Mit fünf Olympiasiegen ist Claudia Pechstein die erfolgreichste deutsche Olympionikin aller Zeiten. Ihr erster Triumph bei Olympia gelang ihr 1994, lang ist's her.
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Auch mit jetzt 45 Jahren ist Pechstein kein bisschen müde. Am 19.11.17 holte sie beim Weltcup in Stavanger über 5.000 Meter ihren 33. Weltcupsieg. Damit ist sie die älteste Weltcup-Siegerin aller Zeiten.
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Endlich haben die deutschen Männer wieder einen aussichtsreichen Kandidaten im Eisschnelllauf. Sein Name: Nico Ihle. Ihle hat bei der EM im russischen Kolomna die erste Medaille für die deutschen Eisschnellläufer geholt. Über die 1000m wurde er Dritter.
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SKELETON: Jacqueline Lölling wurde 2017 Weltmeisterin im Skeleton und führt den Gesamtweltcup an. 2012 holte sie Gold bei den Olympischen Jugend-Winterspielen. Jetzt will sie auch auf der großen Bühne die Goldmedaille.
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Auch die deutschen Skeleton-Herren haben einen Junioren-Weltmeister im Team: Axel Jungk. Der 26-Jährige ist Dritter im Gesamtweltcup und rechnet sich für Olympia einiges aus.
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BOB: Während es im Zweier noch nicht so läuft, sind die Deutschen im Vierer eine Macht. Die Teams um die Piloten Johannes Lochner und Francesco Friedrich holten in diesem Winter Doppelsieg um Doppelsieg. Wer macht bei Olympia das Rennen?
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Im Zweier-Bob gewann Mariama Jamanka in Winterberg 2017 mit Anschieberin Annika Drazek den Titel. Drazek schiebt allerdings jetzt für Stephanie Schneider an. Das Duo Schneider/ Drazek fuhr drei Weltcup-Siege ein, zuletzt am Königsee kurz vor Olympia
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SHORTTRACK: Kein Ausrutscher! Die Qualifikation der damals erst 15-jährigen Anna Seidel für Sochi war eine Sensation. Platz drei bei den Europameisterschaften vor heimischem Publikum in Dresden machen Hoffnung auf große Leistungen in Pyeongchang.
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EISKUNSTLAUF: Aljona Savchenko gewann bei Weltmeisterschaften bereits fünfmal Paarlauf-Gold. Bei Olympia gab es bisher "nur" zwei Bronzene. Das könnte sich ändern: Mit Bruno Massot gewann sie 2017/18 das Grand-Prix-Finale, mit Traumkür und Weltrekord!
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