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Vierschanzentournee - Favoritencheck: Eisenbichler kann "Ultra-Favorit" packen

Die Adler heben wieder ab. Ab dem 28. Dezember kämpfen die Skispringer um den Sieg bei der Vierschanzentournee. SPOX macht vorab zusammen mit Sven Hannawald den Favoritencheck und schätzt die deutschen Chancen ein.
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HALVOR EGNER GRANERUD: Der Norweger zieht aktuell einsam seine Kreise. Durch fünf Weltcup-Siege in Folge ist er der "Ultra-Favorit" (Hannawald) auf den Sieg. Aber das Omen spricht gegen ihn. Nur selten trumpfte der Engelberg-Sieger bei der Tournee auf.

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Hannawald erklärt Graneruds Höhenflug so: "Er versucht, das Springen nicht komplex zu machen, sondern einfach zu halten. Sein Nachteil ist, dass jetzt nichts passiert. Bei ihm geht das Gedankenkino an. Das belastet und macht den Rucksack noch schwerer."
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MARKUS EISENBICHLER: Der Deutsche geht als der schärfste Widersacher von Granerud in die Tournee. Besonders die Schanze in Oberstdorf liegt ihm. In diesem Sommer gewann er dort die deutsche Meisterschaft. Entscheidend werden könnte der Schicksalsberg.
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In Innsbruck hatte er vor zwei Jahren sämtliche Chancen auf den Gesamtsieg verspielt. Hannawald: "Im letzten Sprung in Engelberg hat er gezeigt, dass er Granerud packen kann. Er darf sich keinen Fehler erlauben, sonst ist Granerud außer Reichweite."
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KARL GEIGER: Hinter dem zweiten deutschen Anwärter auf den Tourneesieg steht ein großes Fragezeichen. Der frisch gebackene Vater hat sich mit COVID-19 infiziert, konnte daher 13 Tage keinen Sprung absolvieren. Wie fit geht er in die Tournee?
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Der 27-Jährige hat in dieser Saison schon bewiesen, dass er Granerud in Schach halten kann. Bei der Skiflug-WM in Planica gewann Geiger Gold vor dem Norweger - mit hauchzartem Vorsprung von 0,5 Punkten. Bei der Tournee könnte es ähnlich eng werden.
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Vielleicht nutzt im norwegischen Team aber einer den Umstand, dass alle Augen auf Granerud gerichtet sind. Zum Beispiel MARIUS LINDVIK, der vor einem Jahr in Garmisch und in Innsbruck gewann und überraschend Zweiter wurde.
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Der zweifache Junioren-Weltmeister von 2018 sprang in dieser Saison erst einmal auf das Podest, verzichtete dann bewusst auf die Skiflug-WM. Die Form scheint aber jetzt auch noch nicht da zu sein. In Engelberg wurde er 10. und 14.
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DAWID KUBACKI: Neben den Norwegern haben auch die Polen mehrere vermeintliche Siegspringer in ihren Reihen. Kubacki geht als Titelverteidiger in die Tournee. Ob er seinen Erfolg wiederholen kann, erscheint jedoch fraglich.
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PIOTR ZYLA: Am stärksten aus der polnischen Equipe zeigte sich zuletzt Zyla. Für Hannawald ist er aber zu unbeständig. "An einem Springen kann er für Furore sorgen. Er lebt von seiner Sprungkraft und feuert dann auch schon mal durch."
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Eigentlich hätten die Polen um Titelverteidiger David Kubacki und Kamil Stoch ein bärenstarkes Team. Aufgrund eines Coronafalls wurde allerdings die gesamte Mannschaft von der Tournee ausgeschlossen.

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"Er hat zwar einige Schwankungen in dieser Saison, aber er hat die Erfahrung. Er muss nichts beweisen, da er die Tournee schon gewonnen hat, und geht dementsprechend ruhiger ran", sagte Hannawald über Stoch.
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DANIEL HUBER: Das österreichische Team ist durch mehrere Corona-Infektionen in diesem Jahr arg gebeutelt. Außenseiterchancen hat wohl nur Huber. Problem bei ihm: "Er ist manchmal zu aggressiv und will zu viel, nimmt sich dadurch die Höhe."
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STEFAN KRAFT: Ab Innsbruck funktioniert der Tournee-Sieger von 2014/15 eigentlich immer. Zusätzlich zu COVID-19 plagten ihn aber Rückenprobleme. Kraft wird zur Tournee ins Aufgebot zurückkehren, gilt jedoch als Wundertüte.
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RYOYU KOBAYASHI: Auch der Japaner hat die Tournee schon einmal gewonnen. Die Material-Umstellung macht ihm aber zu schaffen, aktuell pendelt er eher zwischen den Plätzen zehn bis 20 als unter den Top-Springern.
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Hannawald über Kobayashi: "Er hat sicher von den Keilen profitiert. Wenn er mehr Druck auf den Schanzentisch bekommt, dann kann er wieder fliegen, weil er mehr Höhe mitnimmt."
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Zu früh wird die Tournee für Hannawald noch für YUKIYA SATO kommen: "Der Sprung bei ihm sieht noch zu sehr nach Gewalt aus. Er bringt viel mit. Wenn die Regeln gleichbleiben, kann er in den nächsten Jahren in die Weltspitze vordringen."
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ANZE LANISEK: Die Prevc-Brüder schwächeln, stattdessen mischt er vorne mit. Einigermaßen unbemerkt liegt der Slowene auf Rang fünf im Gesamtweltcup und geht als eine Art Dark horse in die Tournee.
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"Lanisek hat einen Sprungstil, der nach wie vor auf Geschwindigkeit aus ist. Bei ihm ist die flache Skispitze die Besonderheit. Mit der kann es weit gehen, wenn er sauber in den Hang reinkommt", erläuterte Hannawald.
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