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Tennis

Roger Federer: "Hoffentlich sehen wir uns wieder"

SID

Nach seinem letzten Profimatch hat Roger Federer seinen Fans Hoffnung auf ein Wiedersehen auf den Tenniscourts gegeben. "Das ist hier nicht das Ende, das Leben geht weiter", sagte der Schweizer in London. Er wolle seine Anhänger wissen lassen: "Hoffentlich sehen wir uns wieder auf einem anderen Tennisplatz irgendwo auf der Welt."

Noch habe er keine konkreten Pläne für Showmatches, "alles, was ich weiß, ist, dass ich gerne an Orten spielen würde, an denen ich noch nie zuvor gespielt habe, oder mich bei all den Menschen bedanken, die mich all die Jahre unterstützt haben", sagte Federer (41).

Beim Laver Cup in London hatte er am späten Freitagabend an der Seite seines langjährigen Rivalen Rafael Nadal (Spanien) sein letztes Match bestritten. Im Doppel unterlag das Duo vor 20.000 Zuschauern Jack Sock/Frances Tiafoe (USA) mit 6:4, 6:7 (2:7), 9:11.

Federer hatte in der Woche vor dem Mannschaftsvergleich zwischen dem Team Europa und einer Weltauswahl sein Karriereende angekündigt. Der 20-malige Grand-Slam-Champion hatte die Entscheidung nach mehreren Knie-Operationen gefällt. Sein letztes Einzel hatte Federer 2021 im Viertelfinale von Wimbledon bestritten.

Tennislegende John McEnroe sieht seinen Sport derweil auch ohne Serena Williams und Federer in Zukunft gut aufgestellt. "Diese beiden Spieler sind unersetzlich, aber es wird weitergehen", sagte der 63 Jahre alte US-Amerikaner über das Karriereende der beiden Superstars.

Roger Federer "der wichtigste Spieler in der Geschichte"

"Wir haben die Möglichkeit, die jungen Leute auf eine Art und Weise zu vermarkten, wie wir es bislang noch nicht so erfolgreich getan haben", meinte McEnroe. Bei den vergangenen US Open hätten beispielsweise die Youngster Carlos Alcaraz, der sich den Titel sicherte, und Frances Tiafoe für ein "elektrisierendes Event" gesorgt.

"Es ist wirklich aufregend, dass bei diesen Großereignissen nun zehn verschiedene Spieler Chancen auf den Sieg haben", sagte auch McEnroes Landsmann Taylor Fritz, der beim Laver Cup für die von McEnroe gecoachte Weltauswahl aufschlägt.

Auch Rafael Nadal äußerte sich zum Anbruch der neuen Ära im Männertennis ohne den Schweizer Maestro Federer: "Das ist der normale Zyklus des Lebens. Einige Leute gehen und andere müssen kommen", sagte er: "Nur dieses Mal ist es eben einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Spieler in der Geschichte dieses Sports, der nach einer super tollen und langen Karriere geht."

Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin Williams (40) aus den USA hatte ihre Laufbahn im Anschluss an die US Open im September beendet.

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