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Tennis News - Nach Chaos-Turnier: French Open kündigen Änderungen an

SID

Die Organisatoren der French Open haben für das Turnier im kommenden Jahr Änderungen angekündigt. Damit reagiert man auf die heftigen Wetterkapriolen, die den Zeitplan des diesjährigen Grand Slams durcheinander gewirbelt hatten. Der Weltranglistenerste Novak Djokovic hatte an der Durchführung des Turniers heftige Kritik geübt.

Das zweite Grand-Slam-Turnier im alljährlichen Kalender wird im kommenden Jahr bei den vier größten Courts erstmals ein Flutlicht installieren. Damit müssen Matches auf dem Philippe Chatrier, dem Suzanne Lenglen, dem Simonne Mathieu und auf Court Nr. 4 nicht mehr aufgrund von Dunkelheit abgebrochen werden.

Zudem wird das geplante ausfahrbare Dach über dem 15.000 Zuschauer fassenden Chatrier bis zum Turnier 2020 fertiggestellt werden. Damit gehören Regenpausen auf dem größten Platz der Anlage von nun an der Vergangenheit an.

Als einziges der vier Major-Turnier hatten die French Open bisher keinen überdachten Court zur Verfügung. Dazu mussten aufgrund des nicht vorhandenen Flutlichtes immer wieder Matches am späten Abend unterbrochen werden - die French Open sind außerdem das mittlerweile letzte Grand Slam, das im fünften Satz auf eine Form des Tiebreaks verzichtet.

Damit ist das Turnier wie kaum ein anderes von den äußeren Bedingungen abhängig. In diesem Jahr hatten starke Regenfälle und heftige Windböen den Zeitplan gerade in der zweiten Woche stark beeinträchtigt. Um das Turnier dennoch wie geplant am Sonntag zu beenden, wurden einige Matches bei äußerst widrigen Bedingungen zu Ende geführt.

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French Open: Night Session ab 2021

Der Weltranglistenerste Novak Djokovic, der sein über zwei Tage andauerndes Halbfinale gegen Dominic Thiem in fünf Sätzen verlor, hatte die Veranstalter in der Folge scharf kritisiert. Bei derart schlechten Bedingungen habe er noch nie spielen müssen, sagte der Serbe.

Auch Thiem war gehandicappt ins Finale gegangen: Während sein Gegner Rafael Nadal sein Viertelfinale am Mittwoch und das Halbfinale gegen Roger Federer am Freitag absolviert hatte, musste Thiem an vier aufeinanderfolgenden Tagen spielen. Er verlor das Finale in vier Sätzen.

Eine Night Session, wie sie bei den Australian Open und bei den US Open üblich ist, wird es in Paris allerdings erst ab 2021 geben. In dieser Night Session werde man auch nur ein einziges Match ansetzen, sagte der Präsident des französischen Tennisverbandes: "Wir werden nicht von elf Uhr abends bis zwei Uhr morgens spielen."

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