Weltrekordentwicklung im 100-Meter-Lauf: Die schnellsten Männer aller Zeiten

Der Champion im 100-Meter-Lauf ist stets der König der Sprinter. SPOX blickt auf die Meilensteine der Weltrekordentwicklung der schnellsten Männer der Welt zurück.
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Der erste Weltrekord über 100 Meter wurde vor 107 Jahren festgehalten. Am 6. Juli 1912 benötigte der US-Amerikaner Donald Lippincott in Stockholm für die Königsdisziplin der Sprinter 10,6 Sekunden.
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Der erste ganz große Name taucht in der Weltrekordliste 1936 auf. Der US-Amerikaner Jesse Owens, der Held der Olympischen Spiele von Berlin, löste im Juni 1936 in Chicago in 10,2 Sekunden den Japaner Takayoshi Yoshioka (10,3) ab.
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Owens' Weltrekord hielt 20 Jahre. Allerdings gelang es in dieser Zeit gleich mehreren Sprintern, die 100 Meter ebenfalls in 10,2 Sekunden zurückzulegen. Unter anderem schaffte dies der Deutsche Heinz Fütterer (Bild) im Oktober 1954 in Yokohama.
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Willie Williams (USA) knackte den Owens-Rekord in 10,01 Sekunden im August 1956 in Berlin. Knapp vier Jahre später, im Juni 1960 in Zürich, unterbot der Deutsche Armin Hary (Bild) den Rekord - 100 Meter in exakt 10 Sekunden!
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Harys Bestmarke hielt acht Jahre. Im Juni 1968 (Sacramento) und im Oktober 1968 (Mexico City) sprintete Jim Hines (USA) die 100 Meter als erster Mensch überhaupt in mittlerweile elektronisch gestoppten unter zehn Sekunden (9,95).
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Nachdem Calvin Smith (USA/9,93 Sekunden) im Juli 1983 in Colorado Springs den Weltrekord an sich gerissen hatte, schlug 1987 Ben Johnson (Bild) aus Kanada wie eine Bombe in der Welt der Sprinter ein.
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Bei der WM in Rom 1987 flitzte er die 100 Meter in einer fabelhaften Zeit von 9,83 Sekunden. Bei Olympia 1988 in Seoul unterbot Johnson diese Marke sogar noch einmal - 9,79 Sekunden!
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Wenige Tage nach seinem "Jahrhundertlauf" folgte der Skandal. Johnson wurde des Dopings überführt, seine Rekorde tauchen deshalb in keiner offiziellen Liste auf.
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Der Weltrekord von Smith wurde schließlich im September 1988 in Seoul von Carl Lewis (Bild) gebrochen. Der US-Amerikaner benötigte 9,92 Sekunden.
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Leroy Burrell (USA, Bild) knöpfte Lewis im Juni 1991 in New York den Rekord ab. Lewis konterte nur zwei Monate später in Tokio (9,86). Burrell blieb dran und holte sich drei Jahre später, im Juli 1994 in Lausanne, den Weltrekord in 9,85 Sekunden zurück.
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Donovan Bailey (Bild) in 9,84 Sekunden (CAN, Juli 1996 in Atlanta) und Maurice Greene in 9,79 Sekunden (USA, Juni 1999 in Athen) brachen den Weltrekord, ehe sechs Jahre später die Dominanz der Jamaikaner begann.
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Asafa Powell hieß der erste Super-Sprinter aus der Karibik. Im Juni 2005 (Athen), im Juni 2006 (Gateshead) und im August 2006 (Zürich) lief er die 100 Meter jeweils in 9,77 Sekunden. Im September 2007 verbesserte er seinen eigenen Rekord in Rieti (9,74).
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Dann betrat Usain Bolt die große Bühne. Der Jamaikaner aus Sherwood Content stellte im Mai 2008 in New York City (9,72 Sekunden) und im August 2008 bei Olympia in Peking (9,69 Sekunden) Weltrekorde auf.
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Am 16. August 2009 folgte bei der WM im Olympiastadion in Berlin der ganz große "Blitzeinschlag". Bolt stellte in magischen 9,58 Sekunden den bis heute gültigen Weltrekord über 100 Meter auf. Ein Rekord für die Ewigkeit?
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