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Millionenklage und Sozialdienst: McGregors skandalöse Karriere

Conor McGregor ist der bekannteste UFC-Fighter der Welt, ein Großmaul und Trash Talker sondergleichen. In der Nacht auf Sonntag steigt er gegen Dustin Porier wieder ins Octagon. SPOX blickt daher auf McGregors bisherige Karriere zurück.
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Der 1988 in Dublin geborene MCGregor startete früh mit dem Boxen und stieg nach einigen Jahren auf Mixed Martial Arts um. Sein Debüt im UFC-Octagon feierte er im April 2013. Es dauerte nur knapp über eine Minute, bis Gegner Marcus Brimage am Boden lag.
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© UFC.com
Seine Herkunft und seine Heimat Irland ist McGregor schon in frühen Jahren unheimlich wichtig, die Landesflagge darf bei keinem öffentlichen Termin fehlen. Bemerkenswert: McGregor spricht zudem fließend Gälisch, eine keltische Sprache.
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Sein nächstes Opfer im Ring wurde der US-Amerikaner Max Holloway (spätere UFC-Champion im Federgewicht): Da sich McGregor bereits in der ersten Runde das Kreuzband riss (!), entschied er den Kampf am Boden.
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Die Willensstärke, die der Ire im Kampf gegen Holloway zeigte, fand im Nachhinein sogar ihren Weg ins Fernsehen. Der Sender RTE produzierte eine Dokumentation über "The Notorious" - den Berüchtigten.
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© RTE 2
Aufgrund des Kreuzbandrisses musste McGregor ein gutes Jahr pausieren: PR- und Fototermine statt Octagon. Die Fans wird's gefreut haben, denn der UFC-Kämpfer zählt seit Beginn seiner Karriere zu den beliebtesten Fightern der Szene.
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Im Juli 2014 das langersehnte Comeback im Käfig: Gegner Diego Brandao, der bereits in der ersten Runde K.O. ging, verkam dabei zum Nebendarsteller. Nach dem Fight verkündet McGregor, er wolle "nicht an der UFC teilnehmen", sondern "sie übernehmen".
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Der Erste, den The Notorious Anfang 2015 auf dem Weg an die UFC-Spitze aus dem Weg räumte, war der Deutsche Dennis Siver, der Bekanntschaft mit McGregors Knie machte - eine seiner bevorzugten Angriffstechniken.
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Doch Siver ist nur die Zwischenstation. Nach dem Fight springt McGregor über den Zaun und fordert den im Publikum sitzenden UFC-Federgewicht-Champ Jose Aldo zum Titelkampf. McGregors erste Chance auf einen Gürtel war zum Greifen nah.
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Da Aldo sich jedoch kurz vor dem Kampf eine Rippe brach, tritt McGregor im Juli 2015 stattdessen gegen Interimchamp Mendes an, der McGregor in Bedrängnis bringt. Doch 3000 irische Fans kreischen ihren Landsmann in Las Vegas zu Sieg und Gürtel.
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Doch noch lastet dem Gürtel das lästige Präfix "Interims-" an. Erst im Dezember 2015 kommt es zum "echten" Titelkampf zwischen McGregor und Aldo. Doch der - dauert nur 13 Sekunden! Der K.o. markiert den schnellsten Titelkampf aller Zeiten.
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Jetzt ist The Notorious also ein Champion - und er sucht nach neuen Herausforderungen. Doch in der Zwischenzeit heißt es wieder: Marke stärken! Hier lässt sich Talkshow-Host Conan O'Brian vom Iren ins Gesicht treten - alles für die Quote.
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© Youtube: Team Coco
Für McGregors nächsten Fight war ein Titelkampf gegen UFC-Leichtgewichtschamp dos Anjos geplant, doch der brach sich kurz vorher den Fuß. Stattdessen trat der Ire gegen Nate Diaz aus den USA an - doch der kämpft im Weltergewicht ...
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Deshalb musste McGregor innerhalb von nur elf Tagen zwei Gewichtsklassen aufsteigen. Die Zeit war zu knapp: Der Kampf markiert die erste Niederlage McGregors im Octagon - beendet ausgerechnet mit dessen Liebingsmove, dem Rear Naked Choke.
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Doch McGregor wäre nicht McGregor, wenn er nicht auf einen Rückkampf bestanden hätte. Diesmal hatte der Ire mehr Zeit, sich auf den Fight vorzubereiten - fünf Monate, um genau zu sein.
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Sogar ein bisschen mehr als erwartet. Eigentlich hätte der Rückkampf schon bei UFC 200 stattfinden sollen. Da Conor aber nicht extra für eine PK in die USA reisen wollte, zog die UFC ihn vom Kampf ab. McGregor beendete via Twitter seine Karriere.
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In der Zwischenzeit nahm McGregors Popularität unaufhaltsam zu. Nachdem er in der 2014er Version von EA Sports' "UFC" bereits spielbar war, ziert er 2016 neben Ronda Rousey das Cover.
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© EA Sports - UFC 2
Und nicht nur in der UFC-Welt ist McGregor ein Star. 2016 entscheidet Activision einen Charakter des neuen Call of Duty-Spiels nach Conor McGregor zu gestalten. Natürlich, wie sollte es auch anders sein, ist er ein Bösewicht ...
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© Call of Duty - Infinite Warfare by Activision
... und böse war McGregor auch bei seinem nächsten Auftritt, dem Rematch mit Diaz im August 2016. Zumindest richtete er den US-Ami verdammt böse zu. Sieg McGregor nach Punkten, Revanche geglückt!
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Also erstmal feiern - oder besser: feiern lassen. Der Fight hat McGregor endgültig zum bekanntesten UFC-Kämpfer der Welt gemacht und das genießt der Ire sichtlich.
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Auch andere Weltstars suchen die Nähe zu McGregor - er ist jetzt einer von ihnen. Hier zu sehen: UFC-Fighter Conor McGregor mit Golf-Star Rory McIlroy und Niall Horan von - ja genau - One Direction.
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Als amtierender Federgewichts-Champ und Diaz-Bezwinger sucht McGregor erneut nach einer Herausforderung - und findet sie im Leichtgewicht. In einem Fight mit Eddie Alvarez will The Notorious sich dessen Gürtel schnappen.
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Gesagt. Getan. Im November 2016 muss sich Alvarez in der zweiten Runde mit Technischem K.o. geschlagen geben. McGregor triumphiert weiter und ...
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... wird zum ersten Double-Champion der UFC-Geschichte. Nie zuvor konnte ein Kämpfer die Gürtel mehrerer Gewichtsklassen vereinen. Doch was nun, da McGregor Historisches geschafft hatte, die Frage: Was ist das neue Ziel, die neue Herausforderung?
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Auftritt: Floyd "Money" Mayweather! Nachdem die beiden Großmäuler sich jahrelang provozierten, stimmten 2017 alle Verbände zu, die beiden ihre Diskussion mit den Fäusten austragen zu lassen: Am 26. August 2017 kam es in Las Vegas zum Superfight.
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Der Kampf ist die nächste große Herausforderung für den Fighting Irish und sie erfüllt alle Voraussetzungen: nie dagewesen, praktisch unmöglich, ziemlich verrückt. Allerdings wird nach Mayweathers Regeln, also im Boxring gekämpft.
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Und da ist dann auch ein McGregor ziemlich chancenlos. In der 10. Runde schlägt ihn Mayweather technisch K.o., das Duell gegen den Rivalen geht also verloren. Kleiner Wermutstropfen: McGregor verdient durch den Fight 75 Millionen Dollar. Läuft.
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Weil McGregor 2018 vor UFC 223 zusammen mit seinem Team die Tiefgarage des Barclays Centers stürmt und den Bus, der die Kämpfer ins Hotel bringen soll, u.a. mit einem Absperrgitter und einem Transportwagen bewirft, gibt es in der Folge mächtig Ärger.
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Eine Scheibe des Busses geht kaputt und verletzt Michael Chiesa. Dessen Trainer berichtet anschließend: "Conor ist komplett durchgedreht und hat auf den Bus, in dem wir waren, eingeschlagen." Sein Ziel war allerdings nicht Chiesa, sondern ...
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Khabib Nurmagomedov! Grund dafür war ein Streit zwischen Nurmagomedovs Team und McGregors Teampartner Artem Lobov. McGregor wird für seinen Angriff angeklagt, entkommt aber einer Gefängnisstrafe. Wegen Inaktivität geht aber sein Titel an Khabib.
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Das lässt McGregor natürlich nicht auf sich sitzen. Er meldet sich im Oktober 2018 bei UFC 229 in Las Vegas im Octagon zurück - natürlich sofort gegen Khabib, der auch als The Eagle bekannt ist.
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Doch Khabib ist nach der Pause eine Nummer zu groß. In der vierten Runde verliert McGregor nach einem Aufgabegriff. Als Nurmagomedov zu jubeln beginnt, kommt es zur Prügelei zwischen beiden Lagern. Der nächste Skandal!
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Für einige Zeit sollte es McGregors letzter Fight gewesen sein. Er nimmt sich eine Social-Media-Auszeit, ein Karriereende steht im Raum. Doch weit gefehlt, bald ist klar: The Notorious kehrt ins Octagon zurück! Aber nicht wie geplant gegen Khabib ...
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... sondern gegen "Cowboy" Donald Cerrone. Die UFC-Legende schien als Notlösung, da weder Justin Gaethje, Tony Ferguson oder Nate Diaz den Kampf annahmen. McGregor schien angepisst zu sein und beendete zwischenzeitlich zum zweiten Mal seine Karriere.
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In der Zwischenzeit fiel McGregor mit einem handfesten Skandal auf. Während eines Aufenthalts in Miami war er anscheinend von einem Fan genervt. Was macht man da als MMA-Kämpfer? Richtig, zuschlagen. Dafür wurde er zum Sozialdienst verdonnert.
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Doch im Januar 2020 war auch das wieder vorbei. Bei UFC 247 kehrte er im Weltergewicht gegen Cerrone zurück. Und das eindrucksvoll! Bereits nach 47 Sekunden knockte er den Cowboy aus. Grund genug, alle anderen Fighter herauszufordern ...
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Ob Weltergewichts-Champion Kamaru Usman, BMF-Champion Jorge Masvidal, Nate Diaz oder UFC-Legende Anderson Silva: Fast mit jedem Fighter legte sich der Ire an und forderte sie heraus.
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Doch aufgrund der Corona-Pandemie gestaltet sich die Vorbereitung der Kämpfe als schwierig. Da sich kein Fight für ihn zu ergeben schien, beendete er nach UFC 250 via Twitter seine Karriere - zum dritten Mal. UFC-Präsident White reagierte verwundert.
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"Was für ein Ritt war das", schrieb McGregor via Twitter. Wieder einmal erklärte er danach den Rücktritt vom Rücktritt. In der Zwischenzeit trank er einige Pullen seines Whiskeys, lieferte aber erneut einen Skandal.
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Vor seinem Comeback gegen Dustin Poirier wurde bekannt, dass er auf 1,8 Millionen Euro verklagt wird. Im Dezember 2018 soll er eine Frau in einem Hotel in Dublin vergewaltigt haben. McGregor weist jegliche Schuld von sich.
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Gegen Dustin Poirier gab es zwar eine Niederlage, dennoch ließ er sich nicht von seinem Weg abbringen: Nochmal Champion zu werden. Nun bekommt er gegen Poirier in der Nacht auf Sonntag die nächste Chance. Bei einem Sieg wartet wohl der Titelkampf...
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