Basketball-WM - Head to Head vor dem Finale: Können die Gauchos auch Spanien schocken?

Am Sonntag um 14 Uhr deutscher Zeit wird der Nachfolger für die USA gesucht. Argentinien und Spanien spielen in Peking um den WM-Titel. Wer wird die Nase vorn haben? SPOX macht das Head-2-Head.
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POINT GUARD: Facundo Campazzo (Real Madrid) - Der Regisseur der Gauchos ist neben Scola bisher der überragende Spieler Argentiniens. Sicher aus der Distanz (41 Prozent), dazu verteilt die Zaubermaus 7,7 Assists pro Partie.
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Ricky Rubio (Phoenix Suns) – Für La Roja ist Rubio mehr als nur Passgeber. Mit 15,9 Zählern im Schnitt ist er sogar Topscorer der Spanier. Inzwischen ist Rubio auch der All-Time Assist-Leader bei WMs. Unentschieden - 1:1.
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SHOOTING GUARD: Patricio Garino (Baskonia) - Argentiniens Zweier ist der klassische Rollenspieler. Hart verteidigen (1,7 Steals pro Spiel), dazu vorne die Dreier versenken.
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Rudy Fernandez (Real Madrid) - Mit 35 Jahren ist Rudy ein bisschen in die Jahre gekommen, doch der Real-Guard kann jederzeit heißlaufen, so gesehen gegen Polen im Viertelfinale mit fünf Dreiern am Stück. Vorteil Spanien - 1:2.
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SMALL FORWARD: Nicolas Brussino (Zaragoza) – Der frühere Mavs-Forward startet zwar, sieht aber im Schnitt nur 14 Minuten. Seine größte Waffe, der Dreier, blieb aber weitgehend stumpf. Nur ein Drittel der Würfe von draußen finden ihr Ziel.
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Juancho Hernangomez (Denver Nuggets) - Der NBA-Profi steht für die nächste spanische Generation und scort als einer von drei Iberern zweistellig (10,4 Punkte). Offensiv sehr vielseitig, dazu solide in der Verteidigung. Vorteil Spanien - 1:3.
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POWER FORWARD: Luis Scola (Shanghai Sharks) – Zum 39-Jährigen ist alles gesagt. Die argentinische Legende spielt ein Turnier auf MVP-Niveau, auch Gobert konnte den grauen Wolf nicht stoppen. Setzt er in Peking seiner Karriere die (nächste) Krone auf?
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Victor Claver (FC Barcelona) - Auf der anderen Seite steht ebenfalls ein Veteran, allerdings ist Claver zumeist für das Grobe zuständig. Der Vierer fällt selten auf, ist aber grundsolide. Vorteil Argentinien - 2:3.
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CENTER: Marcos Delia (UCAM Murcia) – Harte Blocks, Hustle unter dem Korb, eisenharter Verteidiger? All das vereint Delia, der Scola den Rücken freihält. Seine Pick’n’Roll-Defense gegen Frankreich war beeindruckend.
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Marc Gasol (Toronto Raptors) – Mit dem NBA-Champion Gasol wartet aber noch einmal eine andere Hausnummer. Gasol ist der wahrscheinlich vielseitigste Center bei diesem Turnier und dominierte gegen Australien. Vorteil Spanien - 2:4.
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BANK-GUARD: Nicolas Laprovittola (Real Madrid) – Der ACB-MVP kommt als sechster Mann von der Bank, wobei Argentinien dann zumeist auf drei Guards setzt. Mit 9 Punkten und 4 Assists im Schnitt hat er aber noch Luft nach oben.
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Sergio Llull (Real Madrid) - Auch der Real-Guard spielte eher unauffällig, gegen Australien war er aber bockstark. Llull sollte nie abgeschrieben werden, noch ist er immer für ein großes Spiel gut. Vorteil Spanien - 2:5.
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BANK GUARD: Luca Vildoza (Baskonia) - Der 24-Jährige ist ein kleiner Pitbull in der Defense und kann durchaus auch ein Spiel dirigieren, sieht aber aufgrund der großen Konkurrenz im Schnitt nur 16,4 Minuten.
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Pau Ribas (FC Barcelona) - Mit "unaufgeregt" kann man Ribas‘ Spiel wohl am besten beschreiben. Der Guard aus Barcelona fügt sich nahtlos ins System ein, ohne aber bisher groß zu überzeugen. Vorteil Argentinien - 3:5.
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BANK-BIG: Gabriel Deck (Real Madrid) - Bringt den Gauchos ebenfalls viel Aggressivität von der Bank und gibt Scola die benötigten Pausen. Gegen Frankreich überzeugte er als Wühler in Korbnähe und hat auch den Dreier im Arsenal.
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Pierre Oriola (FC Barcelona) - Auch Oriola gilt als harter Arbeiter und kann im Zweifel auch auf der Fünf aushelfen. Dort wurden seine Dienste aber bisher nicht benötigt. Vorteil Argentinien - 4:5.
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BANK-BIG: Tayavek Gallizzi (Regatas Corrientes) - Als einziger Rotationspieler der Gauchos spielt er noch in der Heimat. Außer durch seinen Vokuhila und einige Fouls blieb Gallizzi aber blass.
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Willy Hernangomez (Charlotte Hornets) - Das kann man vom zweiten Hernangomez nicht behaupten. Der legitime Gasol-Nachfolger glänzte als Brett-Center und scort gegen Backups fast nach Belieben. Vorteil Spanien - 4:6.
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COACH: Sergio Hernandez – Seit 2016 ist Hernandez im Amt und formte somit das neue argentinische Team mit. Sein Team ist eine echte Einheit, das ist auch sein Verdienst. Erfahrungen außerhalb Südamerika sammelte er aber noch nicht.
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Sergio Scariolo – Das sieht beim Italienier an der spanischen Seitenlinie anders aus. Scariolo coachte bereits zahlreiche Spitzenteams und ist inzwischen als Assistant Coach für die Toronto Raptors tätig. Vorteil Spanien - 4:7.
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FAZIT: Die Spanier haben vielleicht mehr Star-Power, Argentinien kommt mehr über das Kollektiv und ihre Defense. Es braucht gute Spiele von Campazzo und Scola, um die Partie knapp zu halten. Dennoch: Spanien besitzt zu viele Waffen und wird Weltmeister.
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