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Fussball

FC Barcelona: Lionel Messi soll unglaubliche Forderungen gehabt haben

Von Andreas Pfeffer

Vor etwas mehr als einem Jahr verließ Superstar Lionel Messi (35) den FC Barcelona. Nach 17 Jahren, 778 Pflichtspielen, 672 Toren und 35 Titeln wechselte der Argentinier ablösefrei zu Paris Saint-Germain. Eine Vertragsverlängerung scheiterte angeblich an teils kuriosen Bedingungen.

Barça hatte sich intensiv um eine Vertragsverlängerung mit Messi bemüht. Zu dieser kam es aber nicht, auch da der Verein finanziell wohl nicht in der Lage war, auf alle Wünsche der Messis - Lionel sowie sein Vater und Berater Jorge - einzugehen und sie zu erfüllen.

Die renommierte spanische Tageszeitung El Mundo veröffentlichte jetzt eine Liste der Forderungen, die Messi im Jahr 2020 an seinen langjährigen Klub gestellt haben soll. Grundlegendste Forderung war demnach eine Vertragsverlängerung bis 2023. Zudem soll Messi ein Handgeld in Höhe von zehn Millionen Euro gefordert haben.

Lionel Messis Forderungen an den FC Barcelona

  • Coronabedingte Kürzung des Gehalts um 20 Prozent in der Saison 2020/21, aber eine Rückforderung von jeweils zehn Prozent des Gehalts in den beiden folgenden Spielzeiten inklusive einer Verzinsung von drei Prozent pro Jahr.
  • Zahlung ausstehender Treueprämien mit Zinsen.
  • VIP-Logen im Camp Nou für die Familien von Messi und Kumpel Luis Suárez.
  • Privatflug zu Weihnachten für die ganze Familie nach Argentinien.
  • Fortzahlung des Gehalts in der Saison 2020/21 plus Zinsen im Falle einer Vertragsauflösung.
  • Bei Steuererhöhungen in Spanien sollten diese Kosten auf den Verein umgelegt werden. Sämtliche ausstehenden Boni hätten inklusive Zinsen ausgezahlt werden sollen.
  • Reduzierung der Ausstiegsklausel von 700 Millionen Euro auf einen symbolischen Betrag von 10.000 Euro.
  • Vertragsverlängerung mit Kumpel und Betreuer Pepe Costa ebenfalls bis 2023.
  • Zahlung einer ausstehenden Provision an Bruder Rodrigo Messi.

Zu einer Einigung kam es schließlich nicht. Zwar sollte Messi eigentlich bei den Blaugrana unterschreiben, Präsident Joan Laporta aber machte einen Rückzieher und verkündete die Trennung von dem mehrfachen Weltfußballer.

FC Barcelona reagiert auf Messi-Enthüllungen

Messi verabschiedete sich tränenreich und ging zu PSG, wo er einen bis 2023 datierten Vertrag unterschrieb. Über eine Rückkehr des verlorenen Sohnes im kommenden Jahr wird aber bereits spekuliert.

Am Mittwoch reagierte Barça auf die angeblichen Enthüllungen. Der Klub drückte in einem Statement seine "Empörung über die eigennützige Weitergabe von Informationen aus, die Teil eines Gerichtsverfahrens sind". Und weiter: "Der Klub bedauert auch, dass die Medien behaupten, sie hätten 'Zugang zu einer großen Menge an Unterlagen und E-Mails, die sich im Besitz der Barçagate-Untersuchung befinden', obwohl diese Informationen und Unterlagen noch nicht an die Parteien weitergegeben worden sind."

Die Rechtsabteilung des Vereins prüfe nun, welche Maßnahmen nun getroffen werden können.

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