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Fussball

FC Barcelona: Präsidentschaftskandidat Victor Font hofft auf Rückkehr von Vereinslegenden

Von SPOX

Victor Font (48) will die Nachfolge von Josep Bartomeu als Präsident des FC Barcelona antreten und hat sich hierfür große Ziele gesetzt. Unter anderem strebt er die Rückkehr mehrerer Vereinslegenden an, darunter Namen wie Pep Guardiola und Andres Iniesta. Der aktuell prekären Situation aus sportlicher und finanzieller Sicht ist er sich bewusst.

"Es ist eine große Herausforderung, die beste Generation zu ersetzen, die die Welt des Fußballs je gesehen hat", sagte Font im Interview mit Sky Sports. Viele Klubs seien "im Besitz mächtiger Eigentümer", der Wettbewerb "sehr intensiv". Das Ziel müsse es sein, "ein sehr starkes und wettbewerbsfähiges Projekt aufzubauen".

Ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz sei das Vermächtnis der Vorgänger: "Wir haben einen Spielstil geerbt, den Johan Cruyff der gesamten Organisation eingeflößt hat. Und die meisten der besten Profis, die sich mit diesem Stil auskennen, sind auch Fans und lieben den Klub - wie Pep Guardiola, Xavi, Andres Iniesta, Carles Puyol."

Die Tatsache, dass diese momentan nicht für Barca arbeiten, will Font nach Möglichkeit ändern: "Wir müssen sie zurückholen, um sicherzustellen, dass wir ein sehr wettbewerbsfähiges Projekt haben." Dadurch soll auch dem abwanderungswilligen Superstar Lionel Messi eine Zukunft bei den Blaugrana schmackhaft gemacht werden: "Das Einzige, was Messi braucht, ist die Gewissheit, dass er Teil eines Wettbewerbsprojekts ist, das darauf abzielt, die nächste Champions League zu gewinnen."

Font gilt als Favorit auf die Nachfolge von Bartomeu, der einem Misstrauensvotum zuvorkam und am Dienstagabend auf einer außerordentlichen Pressekonferenz mitsamt dem gesamten Vorstand von seinen Aufgaben zurücktrat. Font, der dem Telekommunikations-Unternehmen Delta Partners Group vorsteht, hatte seine Bereitschaft zur Wahl bereits vor zwei Jahren bestätigt.

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FC Barcelona: Neuer Präsident erst im Januar?

Neuwahlen müssen innerhalb der nächsten drei Monate stattfinden, aufgrund der Coronakrise gilt es als wahrscheinlich, dass die Entscheidung erst im Januar fällt. In der Zwischenzeit leitet ein Verwaltungsausschuss, geführt vom bisherigen Vorsitzenden des Wirtschaftskomitees Carles Tusquets, die Geschicke.

Die Katalanen stecken in der größten Krise ihrer jüngeren Vergangenheit. Zu den Querelen um Messi, der ein schlechtes Verhältnis zum bisherigen Präsidenten Bartomeu pflegte, gesellen sich weitere Probleme auf und neben dem Platz. Nach der Niederlage im Clasico gegen Real Madrid steht Barca nur auf Platz zwölf in LaLiga, der Schuldenstand von 488 Millionen Euro wird durch Verluste in dreistelliger Millionenhöhe im laufenden Geschäftsjahr weiter anwachsen.

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