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Fussball

Nach Chelsea-Kaufrausch: UEFA will wohl Transferregeln ändern

Von Daniel Buse

Chelsea rüstet in diesem Winter mächtig auf - und das gefällt dem europäischen Verband nicht. Er will jetzt wohl eingreifen.

Der europäische Fußball-Verband UEFA untersucht angeblich aktuell, ob er die Transferregeln anpassen kann, um exorbitante Ausgaben eines Klubs in einem Transferfenster, wie die des FC Chelsea in diesem Winter, zu begrenzen. Das berichtet die englische Tageszeitung The Times.

Der Ansatzpunkt der UEFA sind dem Bericht zufolge die Vertragslaufzeiten. Chelsea stattete beispielsweise Mykhailo Mudryk, den der Klub von Schachtjor Donezk holte, mit einem Arbeitspapier, das achteinhalb Jahre gültig ist aus. Damit einhergehend verteilt sich die Ablösesumme, die bis zu 100 Millionen Euro betragen kann, auf entsprechend viele Raten - und hilft dabei, die Anforderungen des Financial Fairplay leichter zu erfüllen.

Die UEFA plant der Times zufolge, die maximal zulässige Vertragslaufzeit auf fünf Jahre festzulegen.

Unter dem neuen Eigentümer Todd Boehly hat Chelsea bislang alle neuen Spieler mit einer Vertragslaufzeit von mindestens sechs Jahren ausgestattet.

Sollte die UEFA die Regularien nun ändern, dürfte die neue Vorgabe nur für zukünftige Transfers gelten - und Chelsea damit an seinen bisher unterzeichneten Verträgen festhalten können.

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