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Woodwards größte United-Flops: Wo verpulvern groß geschrieben wird

Seit 2013 war Ed Woodward, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Manchester United, für die Transfers bei den Red Devils zuständig. Zum Jahresende 2021 hat er seinen Posten aufgegeben. Ab dem 1. Februar wird Richard Arnold übernehmen.
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Woodwards Ende soll bereits in Planung gewesen sein. Verkündet wurde es aber rund um die Geschehnisse der geplanten Gründung der Super League im vergangenen April. Die Fans gingen damals auf die Barrikaden und verhinderten die Liga der Superreichen.
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Auch Woodward traf die Kritik, denn der polarisierende Engländer war Berichten zufolge eine der Haupttriebkräfte hinter Uniteds Entscheidung pro Super League. Ohnehin war der heute 50-Jährige den Anhängern schon immer ein Dorn im Auge.
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Das lag vor allem an seinen Transfers. Während Spieler wie Ander Herrera, Bruno Fernandes, Paul Pogba, Luke Shaw oder Aaron Wan-Bissaka funktioniert haben, ging es mit anderen gehörig schief. Rund 1,2 Milliarden (!) Euro gab Woodward für Neuzugänge aus.
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Bereits sein erstes Sommertransfer-Fenster stand unter keinem guten Stern. Woodward wurde Nachfolger von David Gill, wusste aber nicht, dass Trainer-Ikone Sir Alex Ferguson ebenfalls gehen wollte.
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Woodward gab zu, dass ihn der Abgang des Schotten zu Beginn seiner Amtszeit schockiert habe und er am Boden zerstört war. Er hätte Fergusons Hilfe sicherlich gut gebrauchen können. Wir blicken auf Woodwards größte Transfer-Flops.
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MAROUANE FELLAINI (2013 für 32,4 Mio. Euro vom FC Everton): Der Belgier war der erste und einzige Transfer, den Woodward für die Saison präsentierte. Ein furchtbar enttäuschendes Geschäft, das Woodwards weitere Wahrnehmung prägte.
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Fellaini fehlten die technischen Fähigkeiten, um zu Uniteds Spielstil zu passen. Dazu holte man ihn, erst nachdem seine Ausstiegsklausel abgelaufen war. Deshalb bezahlte man knapp 5 Mio. Euro mehr für ihn.
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MARCOS ROJO (2014 für 20 Mio. Euro von Sporting): Louis van Gaal wollte den Argentinier unbedingt verpflichten. Der ließ in seinen insgesamt 7 Jahren bei United zwar seine Fähigkeiten aufblitzen, kam in keiner PL-Saison aber auf mehr als 22 Einsätze.
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Weniger noch: Nach dem Ende der Saison 2017/18 kam Rojo bis Februar 2021 nur noch auf 15 Einsätze für die Red Devils. Zuvor war er an Estudiantes de La Plata verliehen, ehe es schließlich ablösefrei zu den Boca Juniors ging.
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ANGEL DI MARIA (2014 für 75 Mio. Euro von Real Madrid): Dem Argentinier gelang im Norden Englands ein fulminanter Start in der Premier League. Doch der bis dahin teuersten Transfer der englischen Liga fiel schnell in Ungnade.
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"Van Gaal war das Schlimmste, was ich in meiner Karriere erlebt habe. Es war unerträglich. Er hat mich vom ersten Tag beiseitegeschoben, weil er nicht wollte, dass die Spieler wichtiger sind als er", sagte Di Maria. Nach einem Jahr für 63 Mio. zu PSG.
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RADAMEL FALCAO (2014 für 7,6 Mio. Euro von der AS Monaco ausgeliehen): Das Leihgeschäft schien damals ein echter Coup zu sein, wenn man bedenkt, wie viele Tore Falcao für Monaco und zuvor bei Atletico Madrid erzielte.
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United übernahm sein Gehalt von rund 300.000 Pfund pro Woche - und dem Kolumbianer gelangen in 29 Einsätzen nur 4 Tore. Das macht knapp 2 Mio. Euro pro Tor. Falcao war bei United ein Schatten seiner selbst und verließ den Klub nach nur einer Saison.
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MORGAN SCHNEIDERLIN (2015 für 35 Mio. Euro vom FC Southampton): Der zentrale Mittelfeldspieler war in seiner ersten Saison Stammspieler, im Jahr darauf spielte er jedoch nur 147 Minuten.
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Insgesamt kam der Franzose auf nur 47 Pflichtspiele und wurde an Everton verkauft, nachdem er die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte. Schneiderlin war schlicht nur durchschnittlich. Immerhin gab's von den Toffees nach 23 Millionen Euro.
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MEMPHIS DEPAY (2015 für 34 Mio. Euro von der PSV Eindhoven): Die Erwartungen an den Niederländer waren hoch, schließlich kam er in der Niederlande auf 79 Torbeteiligungen in 124 Pflichtspielen.
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Doch in seiner ersten Saison in England fand er nicht zu seinem Torriecher. Am Ende standen nach 45 Pflichtspielen nur 7 Treffer. In seiner zweiten Saison machte er noch 8 Spiele und wurde schließlich im Januar 2017 für 16 Mio. nach Lyon verkauft.
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BASTIAN SCHWEINSTEIGER (2015 für 9 Mio. Euro vom FC Bayern München): Das Bayern-Urgestein kam ein paar Jahre zu spät nach Manchester, der Weltmeister von 2014 hatte seine besten Jahre bereits hinter sich.
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Das erste Jahr des ersten deutschen United-Spielers war mit 31 Einsätzen noch vielversprechend. Dann kam Jose Mourinho und schickte Schweine zum U23-Training. Nach etwas mehr als eineinhalb Jahren ging es ablösefrei zu Chicago Fire in die MLS.
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HENRIKH MKHITARYAN (2016 für 42 Mio. Euro von Borussia Dortmund): Noch nie wurde in der Bundesliga ein Spieler mit nur einem Jahr Rest-Vertragslaufzeit für so viel Geld verkauft. Allein das wirft kein gutes Licht auf Woodward.
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Der Armenier konnte in Manchester zu keinem Zeitpunkt an seine teils brillanten Leistungen aus Dortmund anknüpfen. Mkhitaryan fehlte die Konstanz - wie auch der damaligen Mannschaft. Nach 63 Pflichtspielen ging es eineinhalb Jahre später zu Arsenal.
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FRED (2018 für 59 Mio. Euro von Schachtjor Donezk): Beim Brasilianer wartet man immer noch auf Taten, die diese Ablösesumme rechtfertigen. Enttäuschte bislang fast auf ganzer Linie. Steht sinnbildlich für das schwächelnde United der vergangenen Jahre.
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Nach aktuell 141 Pflichtspielen hat Fred erst 6 Tore für die Red Devils geschossen. Zwischenzeitlich verlor er auch seinen Platz in der brasilianischen Nationalelf.
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ALEXIS SANCHEZ (2018 für 34 Mio. Euro vom FC Arsenal): Der Chilene kam im Tausch gegen Henrikh Mkhitaryan und entpuppte sich als eine der schlechtesten Neuverpflichtungen der vergangen Jahre.
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Sanchez erzielte in 45 Pflichtspielen lediglich fünf Tore - bei einem Wochengehalt von angeblich knapp 600.000 Euro. Nach 18 Monaten war der Spuk vorbei. Sanchez wurde an Inter ausgeliehen und 2020 ablösefrei den Nerazzurri überlassen.
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DONNY VAN DE BEEK (2020 für 39 Mio. Euro von Ajax Amsterdam): Der Niederländer konnte seine starke Form, die er bei Ajax an den Tag legte, auf der Insel nie bestätigen. Ex-Coach Ole Gunnar Solskjaer war nie ein Fan von van de Beek.
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Daher saß der Mittelfeldspieler meist nur draußen. Bislang stand er lediglich in 4 P-Spielen in der Startformation - in der aktuellen Saison war dies noch gar nicht der Fall. Es wird wohl trotz Vertrags bis 2025 auf eine Trennung hinauslaufen.
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