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Einer wurde zum größten Real-Flop aller Zeiten! Der irre Transfersommer von 2012

Will sich jemand alt fühlen? Die folgenden 15 Transfers waren die teuersten des Transfer-Sommers 2012 im internationalen Fußball. Wir gehen die Deals durch und vergeben Schulnoten mit Blick auf die Ablöse und die erbrachten Leistungen.
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PLATZ 12: MOUSA DEMBELE (für 19 Millionen Euro vom FC Fulham zu Tottenham Hotspur). Der Belgier kam per Ausstiegsklausel zu den Spurs und befand sich damals in starker Form. Wurde schnell für viele Jahre Stammspieler.
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2016 wurde er nach einer Tätlichkeit gegen Diego Costa für 6 Spiele gesperrt. Später bezeichnete ihn Spurs-Trainer Pochettino als "Genie" und einen der besten Spieler, mit denen er zusammengearbeitet habe. Machte 249 Spiele für Tottenham. Note: 2,5.
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PLATZ 12: JOE ALLEN (für 19 Millionen Euro von Swansea City zum FC Liverpool). Nach 13 Jahren beim Klub aus Wales war es Ex-Swansea-Coach Brendan Rodgers, der Allen zu den Reds holte. Wurde gleich im ersten Monat zum besten Liverpooler gewählt.
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Der Mittelfeldspieler stand meist in der Startelf, fand sich im 2. Jahr aber immer häufiger auf der Bank wieder. Schrammte gleich mehrfach knapp an einem Titel vorbei. Nach 4 Spielzeiten und 132 Pflichtspielen (7 Tore) war Schluss bei den Reds. Note: 4.
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PLATZ 12: SANTI CAZORLA (für 19 Millionen Euro vom FC Malaga zum FC Arsenal). Cazorla steuerte auf Anhieb 13 Assists bei und wurde am Saisonende zu Arsenals Spieler des Jahres gewählt. Auch im Folgejahr war der Spanier federführend...
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...daran beteiligt, dass die Gunners mit dem FA Cup nach 9 Jahren wieder einen Titel holten. Fiel später aufgrund eines Krankenhauskeims lange Zeit aus, kurzzeitig wurde über die Amputation seines Beins nachgedacht. Blieb 6 Jahre bei Arsenal. Note: 2,5.
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PLATZ 12: ALEX SONG (für 19 Millionen Euro vom FC Arsenal zum FC Barcelona). Der langjährige Stammspieler der Gunners kam nach einer starken Saison in London zu den Katalanen, blieb dort aber seine gesamte Zeit über blass.
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Song konnte sich keinen Stammplatz erarbeiten, auch in seiner zweiten Saison änderte sich daran nichts. Nach 65 Pflichtspielen (1 Tor) für Barca ließ sich der Kameruner für zwei Spielzeiten zu West Ham United ausleihen. Note: 5.
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PLATZ 11: JAVI GARCIA (für 20,2 Millionen Euro von Benfica zu Manchester City). Der bei Real Madrid ausgebildete Innenverteidiger kam als Stammspieler aus Lissabon, verletzte sich bei City aber schnell und fehlte einige Wochen.
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Pendelte anschließend zwischen Bank und Startelf. Wirklich durchsetzen konnte sich Garcia bei City nicht. Am Ende reichte es für 2 Titel und zu 76 Pflichtspielen (2 Tore). Ging nach 2 Jahren zu Zenit und kickt heute mit 35 bei Boavista Porto. Note: 4.
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PLATZ 10: ZLATAN IBRAHIMOVIC (für 21 Millionen Euro von der AC Milan zu Paris Saint-Germain). Nachdem er bei Milan erstmals seit 9 Jahren keine Meisterschaft feiern konnte, ging Ibra unter der üblichen Selbstinszenierung zu PSG - und lieferte sofort.
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Der Schwede wurde auf Anhieb Torschützenkönig, seine 30 Buden wurden zuvor mehr als 20 Jahre nicht mehr erreicht. In 4 Jahren bei PSG gewann Ibrahimovic 12 Titel und erzielte 156 Tore in 180 Pflichtspielen - bei keinem Klub traf er öfter. Note: 1.
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PLATZ 9: EZEQUIEL LAVEZZI (für 30 Millionen Euro von der SSC Neapel zu Paris Saint-Germain). Der Argentinier gehörte in seinen 5 Jahren bei Napoli zu den zuverlässigen Größen des Teams und knüpfte auch bei PSG an seine gewohnten Leistungen an.
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2015 wurde der Angreifer von PSG-Trainer Laurent Blanc mit einer Geldstrafe belegt und für 2 Spiele gesperrt, weil er ein Trainingslager verpasste. Lavezzi hatte zunehmend Probleme, sich im prominenten Kader durchzusetzen. Karriereende 2019. Note: 3,5.
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PLATZ 8: ROBIN VAN PERSIE (für 30,7 Millionen Euro vom FC Arsenal zu Manchester United). Es war ein Aufsehen erregender Wechsel, als der Stürmer als Torschützenkönig und bester Spieler der Premier League zu den Red Devils wechselte.
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Der einstige Gunners-Kapitän blieb auch bei United treffsicher - nach der ersten Saison stand erneut der Titel des Torschützenkönigs (25 Tore) sowie die Meisterschaft. Das war es jedoch an Ausbeute. 79 Torbeteiligungen in 105 Pflichtspielen. Note: 1,5.
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PLATZ 7: OSCAR (für 32 Millionen Euro von SC Internacional zum FC Chelsea). Der Mittelfeldspieler war erst kurz zuvor zum teuersten Wechsel innerhalb der brasilianischen Liga geworden (6 Mio.), doch dann ging es nach London.
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Oscar legte bei den Blues einen starken Start hin und sorgte vor allem in der Königsklasse für positive Schlagzeilen - am Saisonende gewann man die EL. Auch in der Folgezeit wichtiger Kaderbestandteil, wenngleich sein Stern immer mehr sank. Note: 3.
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PLATZ 5: EDEN HAZARD (für 35 Millionen Euro vom OSC Lille zum FC Chelsea). War der Star von Lille und mischte auch bei den Blues direkt stark mit. Seine erste Premier-League-Saison schloss er mit 9 Toren und 14 Vorlagen sowie dem Europa-League-Sieg ab.
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Der Belgier blieb auch in den kommenden Jahren Leistungsträger der Blues, mit denen er in seinen 7 Jahren 6 Titel einheimste. War insgesamt an 202 Toren in 352 Pflichtspielen für Chelsea beteiligt. Seine damalige Form hat er nie wieder erreicht. Note: 1.
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Im Gegenteil: Im Sommer 2019 wechselte er als einer der besten Mittelfeldspieler der Welt für 115 Millionen Euro zu Real Madrid. Dort ständig verletzt und im Kampf mit Gewichts- und Fitnessproblemen. Könnte zum größten Flop der Klubgeschichte werden.
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PLATZ 5: LUKA MODRIC (für 35 Millionen Euro von Tottenham Hotspur zu Real Madrid). Um zu den Königlichen zu wechseln, bestreikte Modric zwei Tage lang das Spurs-Training, weil er die Ablöseforderung der Londoner als zu hoch ansah.
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Nach einer Geldstrafe über 80.000 Pfund und 2 Monaten Training alleine bekam er seinen Willen. Bei Real wurde er zu einem der besten Mittelfeldspieler der Welt, gewann 3-mal in Serie die CL und 2018 den Ballon d'Or. Auch mit 36 noch klasse. Note: 1.
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PLATZ 2: AXEL WITSEL (für 40 Millionen Euro von Benfica zu Zenit St. Petersburg). Nach nur einer Saison in Lissabon erlag Witsel dem Ruf des Geldes und ging nach Russland. Dort war der heutige Dortmunder auf Anhieb unumstrittener Stammspieler.
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Witsel zeigte das, was man von ihm kennt: Als Sechser agierte er mit Ruhe am Ball, bewies eine gute Übersicht und verlor selten die Kugel. 5 Jahre blieb er bei Zenit, am Ende standen 3 Titelgewinne. Note: 2,5.
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PLATZ 2: HULK (für 40 Millionen Euro vom FC Porto zu Zenit St. Petersburg). Dietmar Beiersdorfer holte den Brasilianer, der früher unter seinem Vornamen Givanildo spielte, nach Russland. Dort wurde er zum Kopf der Mannschaft.
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3 Titel holte Hulk mit Zenit und kam auf 76 Tore sowie 60 Vorlagen in 148 Pflichtspielen - eine bärenstarke Bilanz. Zeitweilig gab es Eifersüchteleien im Team wegen Hulks hohem Gehalt. Wollte auch früh wieder gehen, blieb am Ende aber 4 Jahre. Note: 1,5.
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PLATZ 2: JAVI MARTINEZ (für 40 Millionen Euro von Athletic Bilbao zum FC Bayern München). Der Spanier wurde zum bis dato teuersten Bundesliga-Transfer - und war zuvor nicht vielen wirklich bekannt. Das sollte sich beim FCB aber bald ändern.
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Martinez kam bei Bayern auf 23 Titel in 9 Jahren - mit dem Triple 2013 ging es los. Er wurde schnell zu einem zuverlässigen Stammspieler, der zweikampf- und kopfballstark auf der Sechs agierte - ab und an auch als Innenverteidiger.
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"Das war der schwierigste Transfer" der vergangenen 20 Jahre, sagte Ex-Bayern-Boss Rummenigge einmal über den Martinez-Deal. Jedoch sei er wegweisend gewesen und habe den Bayern letztendlich wieder die Vormachtsstellung in Deutschland beschert. Note: 1,5
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PLATZ 1: THIAGO SILVA (für 42 Millionen Euro von der AC Milan zu Paris Saint-Germain). Schaffte in den 3 Jahren bei Milan seinen Durchbruch in Europa und avancierte zu einem der besten Innenverteidiger weltweit. Knüpfte daran auch bei PSG an.
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In Paris holte er in 8 Jahren 23 Titel und wurde zum Kapitän der Mannschaft. Er zeichnete sich durch eine starke Zweikampfführung aus, gerade auch im Luftkampf, und behielt am Ball stets die Ruhe. Auf seinem Zenit so gut wie ohne Ballverluste. Note: 1,5.
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