Leicester City weckt Erinnerungen an 2016: Das Meisterteam von damals

Leicester City ist aktuell Dritter in der Premier League. Die Foxes wecken damit Erinnerungen an die sensationelle Meistersaison 2015/16. SPOX blickt zurück auf die Helden von damals, die mit 10 Punkten Vorsprung vor Arsenal englischer Meister wurden.
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Kasper Schmeichel (TW, 38 Spiele, 36 Gegentore): Auch dank ihm stellte Leicester nach Tottenham und United die drittbeste Defensive der Liga. In der Jugend von City ausgebildet kam Schmeichel 2011 aus Leeds zu den Foxes, wo er noch immer spielt.
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Mark Schwarzer (TW, 0 Spiele): Mittlerweile ist die australische Torhüter-Ikone 47 Jahre alt. Er kam in der Meistersaison in der Liga nicht zum Einsatz, im Pokal durfte er dreimal ran. Nach dem Titelgewinn beendete er seine Karriere (514 PL-Spiele!).
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Danny Simpson (RV, 30 Spiele, 0 Tore): War im 4-4-2-System als Rechtsverteidiger gesetzt und am Zenit seines Schaffens. 2019 verließ er die Foxes in Richtung Huddersfield. Übrigens: Simpson wurde bei United ausgebildet und gewann 2008 die CL.
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Ritchie Da Laet (RV, 12 Spiele, 1 Tor): Er war schon zuvor Meister, 2009 war das mit ManUnited. Er kam als 18-Jähriger zu den Red Devils, wechselte nach einigen Leihen 2012 zu Leicester. Heute spielt er wieder bei Royal Antwerpen.
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Wes Morgan (IV, 39 Spiele, 2 Tore): Der Jamaikaner war damals Kapitän des Meisterteams. Avancierte in dieser Spielzeit zu einem Mentalitätsmonster. Seit 2012 spielt er für die Foxes, selbst heute mit seinen 35 Jahren darf er noch ab und an ran.
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Robert Huth (IV, 35 Spiele, 3 Tore): Morgan und Huth als IV-Duo einer Meistermannschaft – das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Aber Huth machte seine Sache gut, er gewann über 60 Prozent seiner Zweikämpfe. Seit 2018 ist er Rentner.
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Marcin Wasilewski (IV, 4 Spiele, 0 Tore): Spielte bis zu seinem 27. Lebensjahr ausschließlich in Polen. Sein Abenteuer begann mit dem Wechsel zu Anderlecht. 2013 ging es weiter zu Leicester. Er ist mittlerweile 39, spielt aber noch immer – in Krakau.
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Yohan Benalouane (IV, 4 Spiele, 0 Tore): Der Tunesier kam pünktlich zur Meistersaison aus Bergamo. Spielte bei den Foxes aber kaum eine Rolle. Im Februar wechselte er für den Rest der Saison auf Leihbasis zu Florenz. Meister darf er sich dennoch nennen.
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Christian Fuchs (LV, 32 Spiele, 0 Tore): Bochum, Mainz, Schalke – Fuchs kam als erprobter Bundesliga-Spieler in die Premier League. Das war 2015, gutes Timing. Anders als Benalouane machte sich Fuchs aber unverzichtbar.
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Ben Chilwell (LV, 0 Spiele): War damals 18 Jahre alt und spielte im Grunde noch für die U23. Stand jedoch neun Mal im Premier-League-Kader und kam im Pokal dreimal zum Einsatz. Hat es bei Leicester zum englischen Nationalspieler geschafft.
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Marc Albrighton (RM, 38 Spiele, 2 Tore): Wechselte 2014 mit 24 Jahren zu den Foxes und machte einen großen Entwicklungssprung. Glänzte vor allem als Vorbereiter (6 Assists). Kreierte in dieser Saison 62 Torchancen. Spoiler: Einer hatte mehr.
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N'Golo Kante (ZM, 37 Spiele, 1 Tor): Wahrscheinlich DIE Entdeckung der Saison. Der Franzose war damals Neuzugang, kam vom SM Caen nach England. Lief jede Lücke zu, war immer omnipräsent. Nach dem Meisterjahr legte Chelsea 35 Mio. Euro für Kante hin.
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Danny Drinkwater (ZM, 35 Spiele, 3 Tore): Auch er wechselte zu Chelsea, ein Jahr nach Kante. 37,9 Mio. Euro war er den Blues wert. Aktuell ist er an Burnley ausgeliehen (Chelsea eben). Steuerte damals acht Assists zum Meistertitel bei.
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Andy King (ZM, 25 Spiele, 2 Tore): Kam schon als 16-Jähriger aus der Chelsea-Jugend zu den Foxes. Der heute 31 Jahre alte Waliser ist mit 375 Spielen Rekordspieler der Foxes. King ist aktuell an die Glasgow Rangers ausgeliehen.
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Daniel Amartey (ZM, 5 Spiele, 0 Tore): Der Ghanaer kam im Winter 2016, also inmitten der Meistersaison, als Ergänzungsspieler zu Leicester. Ist seitdem auch nicht über diesen Status hinausgewachsen, spielt aber noch bei den Foxes (24 Jahre).
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Gökhan Inler (ZM, 5 Spiele, 0 Tore): Wechselte vor der Saison von Napoli zum LCFC. Sollte die Foxes als Routinier verstärken und wurde als Königstransfer gefeiert. Doch es kam anders. Inler fristete ein Dasein auf der Bank und wechselte 2016 zu Besiktas.
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Jeffrey Schlupp (LM, 24 Spiele, 1 Tor): In Hamburg geboren, in England aufgewachsen. Durchlief sämtliche Jugendteams von Leicester. In der Meistersaison ein sehr guter Bankspieler. Im Sommer 2017 war er Crystal Palace 14 Mio. Euro wert.
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Riyad Mahrez (RF, 37 Spiele, 17 Tore): In der Vorsaison noch mit 7 Scorerpunkten, es war seine erste Spielzeit bei den Foxes. Dann die Explosion: 17 Tore, 10 Assists, kreierte 68 Chancen (Höchstwert). 2018 der Wechsel zu ManCity (67,8 Mio. Euro).
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Nathan Dyer (RF, 12 Spiele, 1 Tor): Leicester hatte noch Bedarf auf der rechten Offensivseite. Nach Mahrez kam nichts. Deswegen wurde der 28 Jahre alte Dyer von Swansea ausgeliehen. Perfekter kann eine Leihe nicht laufen, oder?
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Jamie Vardy (ST, 36 Spiele, 24 Tore): Die Aschenputtel-Story schlechthin: Rauswurf bei Sheffield Wednesday, Ausbildung zum Carbonfaser-Techniker, 8. Liga, 3. Liga, Sprung ins Profi-Geschäft. 2015/16: Tore in 11 aufeinanderfolgenden Spielen – PL-Rekord!
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Shinji Okazaki (ST, 36 Spiele, 5 Tore): Auch er ist wie Huth und Fuchs aus der Bundesliga bekannt. Kam aus Mainz und entwickelte sich zu einem wertvollen Rollenspieler. Im Sommer 2019 verließ er die Foxes. Spielt mittlerweile für LaLiga-Absteiger Huesca.
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Leonardo Ulloa (29 Spiele, 6 Tore): 10 Millionen Euro legte Leicester 2014 für den Argentinier hin. Kam aus Brighton. Machte 102 Spiele für Leicester. Der 33 Jahre alte Angreifer stürmt heute für den Madrider Vorstadtklub Rayo Vallecano.
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Andrej Kramaric (2 Spiele, 0 Tore): Nanu, was macht Kramaric denn in diesem Kader? Klingt komisch, der heutige Hoffenheimer spielte in der Hinrunde aber noch für die Foxes. Erst im Winter lieh ihn die TSG aus. Er darf sich dennoch PL-Sieger nennen.
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Demarai Gray (LF, 12 Spiele, 0 Tore): Das Eigengewächs von Birmingham City galt schon 2016 als großes Talent. Leicester schlug im Winter zu und Gray (damals 20) durfte in der Rückrunde regelmäßig spielen. Stagniert aktuell ein wenig.
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Joe Dodoo (RF, 1 Spiel, 0 Tore): War in der Meistersaison 21 Jahre alt, spielte noch regelmäßig bei der U23, durfte aber eben einmal bei den Profis mitmischen und ist somit auch Meister. Seitdem nicht sonderlich erfolgreich. Heute spielt er für Bolton.
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Claudio Ranieri (Trainer): Der Meistercoach. Der Italiener übernahm Leicester 2015 als Abstiegskandidat und formte eine Einheit aus seinem Team – mit rigoroser Defensive und blitzschneller Offensive. 2017 entlassen – heute bei Sampdoria.
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Vichai Srivaddhanaprabha (Eigentümer): Der Visionär. Der Thailänder gründete die Duty-Free-Shops-Gruppe "King Power" und übernahm Leicester City 2010. Verstarb bei einem tragischen Helikopterabsturz. Heute leitet sein Sohn Aiyawatt den Klub.
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