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Dortmunds EL-Erinnerungen: Fünf BVB-Profis sind noch dabei

Nach dem Aus in der Champions-League-Gruppenphase spielt der BVB in der Europa League. Das weckt Erinnerungen an das dramatische Viertelfinalduell mit dem FC Liverpool 2016. Ein Rückblick.
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Die letzte BVB-Saison 2014/15 von Meistermacher Jürgen Klopp glich einem Desaster. Zwischenzeitlich rutschten die Schwarzgelben bis auf den letzten Tabellenplatz ab. In der Folge hatte Klopp um eine Vertragsauflösung gebeten.
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Nach der Verkündung des sich anbahnenden Endes der Ära Klopp beim BVB qualifizierte sich die Borussia trotz des schlechten Saisonstarts noch für die Europa League in der darauffolgenden Saison, die die erste unter Thomas Tuchel war.
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Der heutige Chelsea-Trainer machte den BVB binnen eines Jahres zum besten Vizemeister aller Zeiten (78 Punkte), außerdem zogen die Dortmunder in der Europa League über die Gruppengegner Krasnodar, PAOK und Qäbälä in die K.o.-Phase ein.
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Dabei taten sich die Dortmunder jedoch recht schwer und belegten nach Niederlagen gegen Krasnodar und PAOK nur Platz zwei in der Gruppe C. Mit den schweren Losen Porto und Tottenham hatte der BVB jedoch überraschenderweise kaum Probleme.
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Mit vier Siegen zog die Tuchel-Truppe ins Viertelfinale ein, wo es zu einem dramatischen Wiedersehen mit Klopp als Trainer von Liverpool kam. Nach dem 1:1 im Hinspiel sah der BVB im Rückspiel an der Anfield Road schon wie der sichere Sieger aus.
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Die Reds drehten einen 1:3-Rückstand jedoch noch: In der Nachspielzeit köpfte Dejan Lovren das 4:3 und die Europa-League-Reise der Borussia endete dramatisch. Diese Spieler waren damals dabei.
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TOR - ROMAN WEIDENFELLER: Kam in seiner drittletzten Saison beim BVB nur noch in der Europa League zum Einsatz. Beendete 2018 seine "grandios Karriere", blieb dem BVB aber als Marketingmitarbeiter erhalten.
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ABWEHR - LUKASZ PISZCZEK: Das Urgestein war unter Tuchel noch alternativlos gesetzt. Mit Achraf Hakimis Ankunft 2018 kam der Schritt ins zweite Glied. Im Sommer wechselte er zum polnischen Viertligisten Goczalkowice.
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SOKRATIS: Zeigte in den 5 Jahren beim BVB nur unbeständig seine Klasse, ging 2018 zum FC Arsenal, wo er sich den ein oder anderen Bock erlaubte und nach nur 69 Spielen aufs Abstellgleis geriet. Wechselte im Januar zu Olympiakos, wo er Stammspieler ist.
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MATS HUMMELS: Die EL-Saison mit dem BVB war seine letzte vor dem Wechsel zum FC Bayern. Dort fast durchgängig gesetzt und mit zahlreichen nationalen Titeln beglückt. Kehrte 2019 zum BVB zurück, seitdem unangefochtener Stamm- und Führungsspieler.
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MARCEL SCHMELZER: Wurde nach dem Hummels-Abgang zum Kapitän befördert. Das Amt gab er 2018 ab, nachdem er teils heftige Kritik einstecken musste. Spielt nach zahlreichen Verletzungen keine Rolle mehr beim BVB.
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MITTELFELD - JULIAN WEIGL: Tuchels Emporkömmling. War der Gewinner des Trainerwechsels, machte in fünf Jahren beim BVB 171 Pflichtspiele und wurde sogar Nationalspieler. Verließ den BVB im Januar 2020 für 20 Mio. Euro Richtung Benfica. Dort gesetzt.
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GONZALO CASTRO: Blieb nur 3 Jahre beim BVB, nachhaltig überzeugen konnte er jedoch nicht. Wurde 2018 aussortiert und wechselte zum VfB Stuttgart. Dort im Seuchenjahr 2018/19 schon als Flop verschrien, später Kapitän. Seit Sommer vereinslos.
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SHINJI KAGAWA: Hat trotz seiner durchwachsenen zweiten BVB-Periode (2014 bis 2018) Legendenstatus wegen der Meisterjahre unter Klopp. So glücklich wie in Dortmund wurde er nie mehr, war zwischendurch sogar vereinslos. Aktuell bei PAOK unter Vertrag.
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HENRIKH MKHITARYAN: "Mücke" mauserte sich beim BVB zum Schlüsselspieler, war in 140 Spielen an 90 Toren direkt beteiligt. Sein Wechsel zu ManUnited brachte dem BVB eine Rekordablöse (42 Mio.) ein. Erlebt aktuell bei der Roma seinen zweiten Frühling.
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MARCO REUS: Nach wie vor beim BVB angestellt, mittlerweile sogar Kapitän. Sein ständiger Begleiter bleibt das Verletzungspech. Dennoch: An guten Tagen immer noch ein Unterschiedsspieler, wenn auch mittlerweile öfter mal im Zentrum der Kritik.
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ANGRIFF - PIERRE-EMERICK AUBAMEYANG: Kam 2013 und verzeichnete in 144 Spielen eine aberwitzige Torausbeute (98). Stellte mit 31 Treffern die Bestmarke von Lothar Emmerich (1966) ein, Pokalsieger 2017. Aber: Sein Abgang zu Arsenal 2018 geriet zur Farce.
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Und so sah die Dortmunder Startelf an jenem 14. April 2016 im Viertelfinal-Rückspiel gegen Liverpool aus. Dreimal wechselte Tuchel im Verlauf der Partie noch.
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EINWECHSELSPIELER - MATTHIAS GINTER (ab 77.): Hatte beim BVB stets einen schweren Stand wegen seiner Polyvalenz. Mal Sechser, mal Rechtsverteidiger, mal Innenverteidiger. Ging 2017 zu Borussia Mönchengladbach, ist dort Abwehrchef und Leistungsträger.
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ILKAY GÜNDOGAN (ab 82.): In seinem letzten BVB-Jahr vom Verletzungspech verfolgt, vor dem Liverpool-Rückspiel plagte ihn eine schwere Fußprellung. Wechselte 2016 zu Manchester City.
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ADRIAN RAMOS (83.): Kam 2014 zum BVB und blieb 3 Jahre. Machte immerhin 79 Spiele für die Borussia (19 Tore), restlos überzeugen konnte er aber nie. Ging vom BVB aus nach China, dann zu Granada und kehrte schließlich nach Kolumbien zu CD America zurück.
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NICHT EINGEWECHSELT - ROMAN BÜRKI: Hatte Weidenfeller als Nummer eins bereits in seiner ersten BVB-Saison abgelöst, allerdings nur in Bundesliga und DFB-Pokal. Mittlerweile nur mehr Ersatz.
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SVEN BENDER: "Manni" war unter Tuchel wegen Weigl und seiner Verletzungsanfälligkeit kaum noch gefragt, aber dennoch goldwert für den Pokalsieg 2017. Hat nicht nur wegen seiner Grätsche auf der Linie im Halbfinale gegen die Bayern Kultstatus.
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Bender wechselte 2017 zu Bayer Leverkusen und Zwillingsbruder Lars. Zuletzt dort wieder Stammkraft. Gemeinsam mit Lars beendete er im Sommer seine Karriere. Der Grund: die körperliche Belastung im Profifußball.
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NURI SAHIN: Wie Kagawa mit einer eher durchschnittlichen zweiten BVB-Periode nach seinen Aufenthalten bei Real Madrid und Liverpool. Verließ den BVB 2018 und ging zu Werder Bremen, mittlerweile bei Antalyaspor Fußballabteilungsleiter
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CHRISTIAN PULISIC: Der hochtalentierte US-Boy brachte dem BVB mit seinem Wechsel 2019 zu Chelsea ein sattes Transferplus von 64 Mio. Euro ein. Bei den Blues mal gesetzt, mal nur Reservist.
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Auf der Gegenseite stand übrigens in EMRE CAN ein weiterer aktueller BVB-Profi in der Liverpooler Startelf. Und nicht nur das: Mit einem traumhaften Steckpass auf Origi vor dem 1:2 leitete ausgerechnet Can den EL-Albtraum des BVB ein.
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