TSV 1860 München - eine deutsche Talentschmiede: Diese Profis waren einst Löwen

Der TSV 1860 München war lange Zeit bekannt und beneidet für seine starke Jugendarbeit. Die Liste der Talente, die als Löwen anfingen, ist lang. SPOX zeigt eine Auswahl.
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Lars Bender: Trug von 2002 bis 2009 das Löwen-Trikot. Dann wechselte er zu Bayer Leverkusen. Dort blieb er und ist mittlerweile Kapitän. Aufgrund der vielen Verletzungen dachte der 30-Jährige bereits mehrfach über ein Karriereende nach.
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Sven Bender: Verließ die Löwen 2009 – wie sein Bruder Lars. Für 1,5 Millionen Euro wechselte Sven zum BVB. Nach zwei Meistertiteln und zwei Pokalsiegen folgte er 2017 seinem Bruder nach Leverkusen und ist dort unumstrittener Stammspieler.
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Kevin Volland: Der dritte heutige Leverkusener. Volland ging jedoch den Umweg über 1899 Hoffenheim. Mittlerweile hat Volland 221 Bundesligaspiele auf dem Buckel und ist 10-facher Nationalspieler. Nur ein Titel fehlt ihm noch.
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Daniel Baier: Heute ist er als Augsburg-Urgestein bekannt. 2007 aber ging es für den Jung-Löwen erst einmal zum VfL Wolfsburg. Dort schaffte er aber nie den Durchbruch. Für den FCA bestritt der Kapitän der Fuggerstädter bereits 333 Pflichtspiele.
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Marcel Schäfer: Gab 2003 in der Abstiegssaison sein Debüt für 1860 München. Wechselte gemeinsam mit Baier zu den Wölfen. Mit dem VfL holte er die Meisterschaft und den DFB-Pokal. Mittlerweile ist er Sportdirektor der Wölfe.
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Moritz Leitner: Ging 2011 ablösefrei nach Dortmund. Nach erfolglosen Leihen zu Augsburg und Stuttgart wechselte er zunächst zu Lazio Rom, dann zum FC Augsburg und schließlich zu Norwich City. Mit den Canaries stieg er 2019 in die Premier League auf.
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Christian Träsch: Wechselte 2007 von den Löwen-Amateuren zur zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart. Später wurde er Nationalspieler unter Jogi Löw, ist nach dem Abstiegsjahr des FC Ingolstadt aktuell aber vereinslos.
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Peniel Mlapa: Er hat seit seinem Weggang 2010 aus München einiges erlebt: Hoffenheim, Gladbach, Nürnberg, Bochum, Dresden, Venlo. Mittlerweile kickt der Mittelstürmer in den Emiraten bei Ittihad Kalba. Mlapa kam immerhin auf 79 Bundesliga-Einsätze.
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Fabian Johnson: Wurde im Sechziger Stadtteil Giesing geboren. Nach 13 Jahren verließ er die Löwen in Richtung Wolfsburg. Unter Jürgen Klinsmann wurde er 2011 zum US-Nationalspieler. Damals war er schon Spieler von Hoffenheim. 2014 ging es nach Gladbach.
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Julian Baumgartlinger: Noch einer, der heute in Leverkusen spielt. Der österreichische Nationalspieler absolvierte einst nur 13 Pflichtspiele für Sechzig. Nach seiner Zeit bei Austria Wien schaffte er im Mainzer Trikot den Bundesliga-Durchbruch.
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Tarik Camdal (M.): Hatte 2011 keine Perspektive mehr bei 1860 und wechselte in die Türkei, wo er sich schnell etablierte. Drei Jahre später zahlte Galatasaray rund 5 Mio. Euro für Camdal. Heute kickt der zweifache türkische Meister für Antalyaspor.
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Tobias Strobl: Er ging Sechzig durch die Lappen, da er sich bei den Amateuren nie wirklich durchsetzen konnte. Nach seinem Wechsel zur TSG Hoffenheim erlebte Strobl einen Schub nach dem anderen. Heute ist er bei Gladbach meist gesetzt.
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Julian Weigl: Verließ München 2015 in Richtung Dortmund, blühte unter Thomas Tuchel richtig auf und wurde zum Nationalspieler. Hatte nach Tuchels Ära immer wieder Probleme, seinen Platz zu finden. Nun scheint Lucien Favre wieder mit ihm zu planen.
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Marius Wolf: Mittlerweile beim BVB wieder - wie damals bei den Löwen - Teamkollege von Weigl. Ging zunächst den Umweg über Hannover 96 und Eintracht Frankfurt. Bei der SGE gelang Wolf der Durchbruch und der Pokalsieg gegen die Bayern.
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Florian Neuhaus: Angesichts der Reife in seinem Spiel mag man kaum glauben, dass er die Löwen erst vor zwei Jahren verließ. Schlug bei Düsseldorf sofort ein, überzeugte in seiner ersten Saison bei Gladbach und spielte zuletzt eine starke U21-EM.
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Felix Uduokhai: Auch er wechselte 2017 in die Bundesliga. Beim VfL Wolfsburg konnte er sich bisher allerdings nicht durchsetzen. Nur in 23 von aktuell 63 möglichen Spielen stand er in der Startelf. Zuletzt wurde über einen Wechsel zum VfB spekuliert.
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Bobby Wood: Seien Torquote war schon bei Sechzig nicht die beste, in seinem ersten Post-1860-Jahr überzeugte der US-Boy bei Union Berlin aber: 17 Buden in 32 Spielen. Beim HSV und in Hannover hatte Wood aber meist Ladehemmung. Noch ist er Hamburger.
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Timo Gebhart: 2007 gelang ihm der Durchbruch bei Sechzig. 2019 kehrte er nach 2017 zum zweiten Mal zu den Löwen zurück und hat spätestens seitdem Legendenstatus erreicht. Gebhart absolvierte 100 Bundesligaspiele für Stuttgart und Nürnberg.
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